Archiv für die Kategorie 'Selbstständigkeit'

20. September 2010 | geschrieben von

Dass die alte Redensart „Namen sind Schall und Rauch“ nicht von Bedeutung verloren hat, ist gerade für Menschen, die viel mit Visitenkarten zu tun haben, klar. Auf deutschen sowie internationalen Kärtchen tummeln sich mitunter die buntesten, schillerndsten und räteselhaftesten Jobtitel. Einige davon bringen einen zum Schmunzeln, einige davon erzeigen nur ein Kopfschütteln. Und einige sind – man mag es kaum glauben – ganz normal.

Zwei amüsante Artikel dazu gibt es hier: „Visitenkarte – Welcher Titel was bedeutet“ auf karrierebibel.de und „Verrückte Job-Titel haben in den USA Hochkonjunktur“ auf handelsblatt.com.


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8. September 2010 | geschrieben von

Dass Pitches generell ein heikles Thema sind und sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert haben, brauche ich euch sicherlich nicht zu erzählen. Und ich will auch nicht zu verbittert klingen, auch wenn es bei dem Thema angebracht wäre.

Auf FAZ.net findet sich aktuell ein Artikel dazu:

Werbeagenturen müssen Kunden ihre Ideen und Konzepte oft unentgeltlich vorstellen. Dies hat sich durch die Wirtschaftskrise sogar noch verschärft, wie Unternehmen berichten. Eine verlorene Ausschreibung kann 15.000 Euro kosten.

Hier geht’s zum kompletten Text: „Drei Wochen Kreativarbeit zum Nulltarif“.


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7. Juli 2010 | geschrieben von

Die Gewerbe-Auskunftzentrale verschickt ein vorausgefülltes Angebot zur Eintragung des eigenen Unternehmens in deren Datenbank. An sich ist da auch nichts unrechtmäßiges dran, denn die gewerblichen Adressdaten sind über das Gewerberegister frei verfügbar. Auch enthält das Schreiben alle notwendigen Angaben für ein Angebot, wie vollständige Anschrift, Leistungsbeschreibung, Kostenaufstellung und sogar umseitig die AGB des Unternehmens.

Allerdings ist die Aufmachung des Angebotes so gestaltet, dass es leicht als behördliches Schreiben durchgeht — und darauf möchte ich aufmerksam machen.

Überfliegt man die groß geschriebenen Texte im linken Teil des Schreibens einfach, die zu dem noch einen stark auffordernden Charakter habe, gewinnt man sofort den Eindruck: ausfüllen, zurückschicken, fertig.

Doch dem ist nicht so. Liest man sich mal genau die entscheidenden Passagen im Kleingedruckten durch (diese habe ich in den Scans des Briefes rot markiert), wird schnell klar: die Eintragung in das Verzeichnis kostet 478,20 € zzgl. MwSt. pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren. Ein unbedachte Unterschrift kostet also knappe 1.000 €.

Meiner Meinung nach wird hier ganz klar auf die Unachtsamkeit des Empfängers spekuliert um Kasse zu machen. Zudem ist der Preis von 1.000 € für einen Eintrag in einer einfachen Datenbank schlichtweg eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass ein Basis-Eintrag in den Gelben Seiten kostenlos ist und eine individuell gestaltete Werbeanzeige in den gedruckten Gelben Seiten in etwa das gleiche kostet.


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11. April 2010 | geschrieben von

Beim Surfen bin ich gerade auf einen Artikel über zwei junge Berliner gestoßen, die eine Firma namens „Waren des täglichen Bedarfs“ gegründet und damit ein Bier mit dem Namen – Achtung, jetzt muss um die Ecke gedacht werden! – „Bier“ auf den Markt gebracht haben.

Spiegel Online schreibt darüber folgendes:

Das Berliner Gerstengebräu soll ohne Klischees, Versprechungen und Lobhudeleien auskommen. Bier ist „Bier“. Schwarze Druckbuchstaben auf weißem Etikett auf brauner Flasche. „Wir machen ein Produkt für enttäuschte Großstädter, die unter akuter Reizüberflutung leiden“, so Schwaderer. „Es gibt in Deutschland ein wahnsinniges Überangebot an Waren und Versprechungen.“ Auf Kuba dagegen gebe es nur eine Sorte Zahncreme, sagt er. Zur Zahnpflege reiche das aus.

Tja, es ist natürlich ironisch, dass nun noch eine weitere Sorte Bier die Regale bereichert und das angeprangerte Überangebot so noch erweitert wird.

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7. April 2010 | geschrieben von

Also wirklich, da bin ich mal ein paar Stündchen unterwegs und kaum bin ich wieder daheim, pfeifen es die Spatzen von den Dächern, äh, ist bei Twitter meine halbe Timeline damit beschäftigt, dass Springer & Jacoby insolvent ist.

Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal öffentlich erwähnt habe, aber ich kenne mich weder in der Agenturlandschaft meiner kreativen Heimatstadt, doch der in Deutschland besonders gut aus. Und „Springer & Jacoby“ ist sogar mir ein guter Begriff und das will was heißen.

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