Autorenarchiv

17. April 2011 | geschrieben von

Die Werber der METRO haben scheinbar zu tief ins Glas geschaut — anders lässt sich die neueste Verkaufsidee der Großhandelskette nicht erklären: Der Weinhumidor.

„Aber wieso?!“ mag der ein oder andere denke, teure Weine müssen doch wohltemperiert sein. Allerdings ist ein Humidor dazu da, zu verhindern, das teure Zigarren austrocknen.

Und was kann nicht austrocknen? Genau. Wein in Flaschen.

Weil vermutlich noch niemand anders diese beknackte Idee hatte, ziert das Logo auch ein ®, je nach Werbemittel mal hinter dem Humidor und mal hinter dem Wein. Als ob das jemand ernst nehmen würde.

Achja, der Screenshot stammt übrigens von einem Firefox 4.


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14. März 2011 | geschrieben von

Schwere Patzer beim Versalausgleich.

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Kategorie: Typographie | 5 Kommentare »
4. Februar 2011 | geschrieben von

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Kategorie: Netzfundstücke | 6 Kommentare »
17. September 2010 | geschrieben von

Im IE9-Entwickler-Blog findet sich ein schöner Artikel über die Evolution des Internet Explorer Logos über die vergangenen 15 Jahre.

User Experiences: Evolving the blue “e” – IEBlog


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7. Juli 2010 | geschrieben von

Die Gewerbe-Auskunftzentrale verschickt ein vorausgefülltes Angebot zur Eintragung des eigenen Unternehmens in deren Datenbank. An sich ist da auch nichts unrechtmäßiges dran, denn die gewerblichen Adressdaten sind über das Gewerberegister frei verfügbar. Auch enthält das Schreiben alle notwendigen Angaben für ein Angebot, wie vollständige Anschrift, Leistungsbeschreibung, Kostenaufstellung und sogar umseitig die AGB des Unternehmens.

Allerdings ist die Aufmachung des Angebotes so gestaltet, dass es leicht als behördliches Schreiben durchgeht — und darauf möchte ich aufmerksam machen.

Überfliegt man die groß geschriebenen Texte im linken Teil des Schreibens einfach, die zu dem noch einen stark auffordernden Charakter habe, gewinnt man sofort den Eindruck: ausfüllen, zurückschicken, fertig.

Doch dem ist nicht so. Liest man sich mal genau die entscheidenden Passagen im Kleingedruckten durch (diese habe ich in den Scans des Briefes rot markiert), wird schnell klar: die Eintragung in das Verzeichnis kostet 478,20 € zzgl. MwSt. pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren. Ein unbedachte Unterschrift kostet also knappe 1.000 €.

Meiner Meinung nach wird hier ganz klar auf die Unachtsamkeit des Empfängers spekuliert um Kasse zu machen. Zudem ist der Preis von 1.000 € für einen Eintrag in einer einfachen Datenbank schlichtweg eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass ein Basis-Eintrag in den Gelben Seiten kostenlos ist und eine individuell gestaltete Werbeanzeige in den gedruckten Gelben Seiten in etwa das gleiche kostet.


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