Als Hochschulbewerber wird man oft gefragt, ob man mit seinen Arbeiten, insbesondere seiner Mappe zufrieden sei. Die Frage an sich kann man sich jedoch sparen, denn im Grunde ist doch jeder von seiner Arbeit überzeugt. Wer würde sich mit einer Mappe bewerben, wenn man selbst sie nicht gut findet?!
Ich persönlich war immer sehr von meinen Arbeiten überzeugt. Beim ersten Mal sowieso. Aber man wird als Bewerber schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Meist schon, wenn man in der jeweiligen Hochschule (bei mir war es die FH Münster) ankommt und die Bewerbernummern sieht. Bei meiner ersten waren es fast 900 Bewerber, und ich hatte mich schon gefreut die Nummer 53 zu sein. Weiterkommen tun meist nur um die 100. Manchmal mehr, manchmal weniger. Beim ersten Mal gehörte ich nicht dazu.
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