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	<title>Mediengestalter-Blog.de &#187; Jan Kretschmer</title>
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	<description>Gestalten mit Herzblut</description>
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		<title>Verhandle!</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/08/28/verhandle/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/08/28/verhandle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 21:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kretschmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mediengestalter im Allgemeinen und der Medienberater im Speziellen steht gelegentlich vor der Herausforderung, etwas ?verhandeln? zu m&#252;ssen ? sei es mit Kollegen, Kunden oder Lieferanten. Intuitives Verhalten f&#252;hrt manchmal zum Erfolg ? aber es gibt auch Strategien, die man bewusst und mit etwas &#220;bung meist erfolgreich nutzen kann.
Zun&#228;chst gilt es zu bestimmen, welche Verhandlungsstrategie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mediengestalter im Allgemeinen und der Medienberater im Speziellen steht gelegentlich vor der Herausforderung, etwas ?verhandeln? zu m&#252;ssen ? sei es mit Kollegen, Kunden oder Lieferanten. Intuitives Verhalten f&#252;hrt manchmal zum Erfolg ? aber es gibt auch Strategien, die man bewusst und mit etwas &#220;bung meist erfolgreich nutzen kann.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-280"></span>Zun&#228;chst gilt es zu bestimmen, welche Verhandlungsstrategie man w&#228;hlen soll. Die Antwort auf die zwei entscheidenden Fragen liefert eine einfache Matrix:</p>
<ol type="1" style="margin-top: 0cm" start="1">
<li class="MsoNormal">Ist      mir das tats&#228;chliche (reale/materielle) Ergebnis wichtig?</li>
<li class="MsoNormal">Ist      mir das Verh&#228;ltnis / die Beziehung zum Verhandlungspartner wichtig?</li>
</ol>
<div style="text-align: center">
<div style="text-align: center"><img align="middle" title="Verhandlungsstrategien" alt="Verhandlungsstrategien" src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/verhandlung.gif" /></div>
<div style="text-align: center">
<div style="text-align: center">
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">Daraus ergeben sich zwei pr&#228;gnante Strategien: Zusammenarbeit ? integratives Verhandeln und Konkurrenz ? das ?klassische Feilschen?. Zwei &#252;berspitzte Beispiele zeigen die Anwendungszwecke: ?Zusammenarbeit? bietet sich beispielsweise an, wenn man mit Freund / Freundin &#252;ber das Urlaubsziel einig werden will, ?Konkurrenz? hingegen kann man bei Verhandlungen mit Druckereien anwenden.</p>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">In diesem Artikel wird zun&#228;chst die ?Zusammenarbeit-Strategie? vorgestellt. Damit beide Parteien mit einem guten Gef&#252;hl (Win-Win) aus der ?Verhandlung? gehen, unterscheidet sich diese Strategie stark von der Konkurrenz-Strategie. Der Fokus liegt hier auf Gemeinsamkeiten; die Interessen der beteiligten Parteien sollen elementarer Teil des Ergebnisses sein. Dazu dienen vier entscheidende Schritte:</p>
<ol type="1" style="margin-top: 0cm" start="1">
<li>
<div align="left">Das      Problem ist zu identifizieren und definieren</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Das Problem muss vollst&#228;ndig verstanden werden ? inklusive der zugrunde liegenden Interessen und Bed&#252;rfnisse auf beiden Seiten</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Alternative      L&#246;sungen m&#252;ssen generiert werden</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Die      Alternativen m&#252;ssen bewertet und schlie&#223;lich soll eine gemeinsam ausgew&#228;hlt      werden</div>
</li>
</ol>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">Schritt 1: Die Problemdefinition muss f&#252;r beide Seiten akzeptabel sein. Sie soll als Ziel verstanden werden, eventuelle Hindernisse bei der Erreichung des Zieles sind zu nennen. Probleme d&#252;rfen nicht an einer Person festgemacht werden. (Person A: Ich m&#246;chte ausspannen. Person B: Ich m&#246;chte einen Tapetenwechsel.)</p>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">Schritt 2: Welche Bedenken, W&#252;nsche, Bed&#252;rfnisse oder &#196;ngste motivieren die beteiligten Parteien? Welche Prinzipien (Was ist fair, moralisch / ethisch korrekt) teilen die beteiligten Parteien? (Person A: Ich habe den Wunsch, durch einen Badeurlaub zu relaxen und habe Angst, dass mir langweilig wird. Person B: Ich m&#246;chte mich in frischer Natur, am liebsten in den Bergen, sportlich bet&#228;tigen und dabei meine Ruhe haben.)</p>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">Schritt 3: Es gilt, neue Optionen zu finden. Dazu kann man das Problem vor dem Hintergrund der Schritte 1 und 2 neu definieren. M&#246;glich ist beispielsweise, einen ?gr&#246;&#223;eren Kuchen zu backen? (wir fahren statt einer eben zwei Wochen in den Urlaub, eine an den Stand und eine in die Berge), einen Deal zu vereinbaren (Wir fahren im Sommer ans Meer, daf&#252;r gehen wir im Winter Ski fahren) oder eine Br&#252;ckenl&#246;sung zu finden (?Am Bergsee kannst du Baden und ich Bergwandern?). Hier ist der Kreativit&#228;t keine Grenzen gesetzt.</p>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">Schritt 4: Die neuen M&#246;glichkeiten sollen unter den Gesichtspunkten Qualit&#228;t, Akzeptabilit&#228;t und objektiven Standards bewertet werden. (Was kostet welches Angebot, was bekomme ich daf&#252;r geboten, wie viel Sterne hat das Hotel etc). Mit den gemeinsam akzeptierten Kriterien kann eine gemeinsam akzeptierte M&#246;glichkeit ausgew&#228;hlt werden.</p>
<div align="left">
<p align="left" class="MsoNormal">F&#252;r eine erfolgreiche ?Win-Win-Strategie? gilt also:</p>
<div align="left">
<ol type="1" style="margin-top: 0cm" start="1">
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Trenne      das Problem von der Person</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Fokussiere      Dich auf Interessen, nicht auf Standpunkte</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Finde      M&#246;glichkeiten f&#252;r einen gemeinsamen Vorteil</div>
</li>
<li class="MsoNormal">
<div align="left">Bestehe      darauf, objektive Kriterien zu verwenden</div>
</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Performance Marketing ? Eine Seifenblase aus Amerika?</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/04/24/performance-marketing-eine-seifenblase-aus-amerika/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/04/24/performance-marketing-eine-seifenblase-aus-amerika/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 16:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kretschmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mediengestalter-blog.de/2006/04/24/performance-marketing-eine-seifenblase-aus-amerika/</guid>
		<description><![CDATA[Vereinfacht definiert verbergen sich hinter dem Begriff ?alle Marketing- instrumente auf digitalen Medien, die auf eine direkt messbare Aktion des Nutzers abzielen?. Performance Marketing (PM) ist daher mit einer Art ?vertriebsorientiertem Direktmarketing? mit niedrigem Streuverlust vergleichbar. ?Messbar, transparent und erfolgsorientiert? ? diese Eigenschaften sind eng mit dem PM verkn&#252;pft.
Das PM zielt prim&#228;r auf die Kundengewinnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vereinfacht definiert verbergen sich hinter dem Begriff ?alle Marketing- instrumente auf digitalen Medien, die auf eine direkt messbare Aktion des Nutzers abzielen?. Performance Marketing (PM) ist daher mit einer Art ?vertriebsorientiertem Direktmarketing? mit niedrigem Streuverlust vergleichbar. ?Messbar, transparent und erfolgsorientiert? ? diese Eigenschaften sind eng mit dem PM verkn&#252;pft.</p>
<p><span id="more-201"></span>Das PM zielt prim&#228;r auf die Kundengewinnung (Generierung von ?Leads?, also Kontaktanfragen), ferner auf die Kundenbindung ab.</p>
<p><strong>Suchmaschinenmarketing ? ein Instrument des Performance Marketings</strong><br />
Der klassische AIDA-Prozess (<a title="AIDA-Prinzip" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AIDA_%28Marketing%29">?</a>) von Kommunikationsma&#223;nahmen findet sich im Suchmaschinenmarketing nur teilweise wieder, da der Nutzer bereits auf ein Objekt aufmerksam geworden und daran interessiert ist. Aufgabe des Suchmaschinenmarketing ist es also, das Bed&#252;rfnis ? welches sich im Suchbegriff &#228;u&#223;ert ? in eine Aktion umzuwandeln.<br />
Der Erfolg des Suchmaschinenmarketings, falls es losgel&#246;st von anderen Marketingma&#223;nahmen betrieben wird, ist als fraglich einzustufen, da nach einem dem Nutzer unbekannten Suchwort niemals gesucht werden wird.</p>
<p>Performance Marketing ist also komplement&#228;r zu Brandingma&#223;nahmen ? mit denen ?Attention? und ?Interest? der AIDA Formel generiert werden k&#246;nnen ? zu betrachten. F&#252;r den Aufbau einer Marke / eines Produkts, insbesondere einer Produktneueinf&#252;hrung, bieten sich Brandingma&#223;nahmen z.B. &#252;ber Bannerkampagnen an, die dann &#252;ber einen TKP (bzw. CPM/ Costs per Mille) der Bannereinblendungen (Adviews) abgerechnet werden k&#246;nnen.<br />
Aktuelles Beispiel war die massive Bannerschaltung zur Einf&#252;hrung des Audi Q7. Im Gegensatz zu Performance Marketing Ma&#223;nahmen, die prim&#228;r &#252;ber CPx (Cost per ?x? wie z.B. ?Click?, ?Lead?, ?Order?, ?Sale? etc) und damit erfolgsorientiert verg&#252;tet werden, spielt bei diesen ?Branding Flight?-Bannerkampagnen die CTR (Click Through Rate) keine entscheidende Rolle. T-Online beispielsweise bietet seinen Werbekunden 800 Einstellm&#246;glichkeiten zur zielgruppengerechten Bannerauslieferung, womit eine effiziente Zielgruppenansprache erm&#246;glicht wird.<br />
Der Wunsch in der Zielgruppe nach einem Audi Q7 kann also durchaus ohne Klicks erzeugt werden ? entscheidend ist der n&#228;chste Schritt, der sich z.B. durch die Eingabe von ?Audi Q7 Probefahrt? in Googles Suchmaske &#228;u&#223;ert. Hier muss der Kunde dann im wahrsten Sinne des Wortes abgeholt werden ? Aufgabe des Suchmaschinenmarketings!</p>
<p><strong>Die Konkurrenz liefert eine Steilvorlage? Super!</strong><br />
Im PM wird auch ein Fokus auf das Konkurrenzverhalten gelegt. Durch intensive Wettbewerbsbeobachtung ist es aufgrund der schnellen Reaktionsf&#228;higkeit des Suchmaschinenmarketings (Buchung von Suchbegriffen mit teilweise sofortiger Wirkung) m&#246;glich, auf durch die Konkurrenz crossmedial intensiv beworbene Stichworte (wie z.B. ?Tagesgeldkonto?) zu reagieren und durch punktuelle Intensivierung der Anstrengungen vom Marktumfeld zu profitieren. Im Suchmaschinenmarketing kann man dies beispielsweise &#252;ber das Bezahlen der h&#246;chsten CPx f&#252;r das beworbene Stichwort realisieren, womit man eine h&#246;here Position im Sponsored Links Ranking als der Wettbewerber erh&#228;lt. Dies kann effizient sein, da man im Gegensatz zur Konkurrenz die Aufwendungen zur Erzeugung von Attention und Interest &#252;ber klassische Medien wie Print und TV eingespart hat. In diesem Fall kann man das Suchmaschinenmarketing durchaus auch als einzelnes Instrument einsetzen.</p>
<p><strong>Kinderkrankheiten</strong><br />
Einschr&#228;nkend f&#252;r das Performance Marketing ist die regional variierende Internetnutzung, eng verbunden mit der verf&#252;gbaren Internetinfrastruktur, zu ber&#252;cksichtigen. In l&#228;ndlichen Bereichen wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern ist der Erfolg von Online-Ma&#223;nahmen im Gegensatz zu Ballungszentren vergleichsweise schwach. Eine Differenzierung der Ma&#223;nahmen, auch durch eine Auslieferung der Online-Kommunikationsma&#223;nahmen nach geographischen Aspekten (Nutzererkennung &#252;ber &#246;rtliche Einwahlknoten auf ca. 30 km Genauigkeit) ist m&#246;glich und empfehlenswert.<br />
PM-Dienstleister setzen Kampagnenmanager ein, welche ihre ?Produkte? durch manuelle, zeitnahe Eingriffe pflegen. Somit kann sichergestellt werden, dass im hochdynamischen Online-Markt auf Fehler (z.B. Klicks welche durch &#220;berlastung des Landing-Page-Servers ins Leere laufen) und Konkurrenzverhalten optimal reagiert werden kann.</p>
<p><strong>SEM, SEO, Bahnhof?</strong><br />
Der Unterschied zwischen SEM (Search Engine Marketing) und SEO (Search Engine Optimierung) l&#228;sst sich einfach visualisieren:</p>
<div style="text-align: center"><a rel="lightbox" href="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2006/04/SEM_SEO_google_thumb_blog.gif"><img width="128" height="90" alt="SEO vs. SEM" id="image203" src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2006/04/SEM_SEO_google_thumb_blog.thumbnail.gif" /></a></div>
<p>&#220;berraschend viele Internetuser kennen dabei nicht den Unterschied zwischen Sponsored Links (Produkt des SEM) und den ?generischen? Suchergebnissen (Produkt des SEO), eine Eyetrack-Studie hat jedoch gezeigt, dass dem obersten Sponsored Link lediglich eine Aufmerksamkeit entsprechend der von Platz 8 der generischen Links erzielt. SEO und SEM sollten also parallel betrieben werden ? im Gegensatz zum SEO kann man mit SEM sehr schnell Ergebnisse erzielen.Im Bereich SEM sind ?Google Adwords? und ?Yahoo? (fr&#252;her: ?Overture?) die marktf&#252;hrenden Sponsored Links Anbieter.<br />
Neben den Sponsored Links bieten Yahoo und andere Suchmaschinen (mit Ausnahme von Google) zudem eine beschleunigte Aufnahme von Daten in den normalen Index der Suchmaschine auf, was das Ranking der generischen Suchergebnisse allerdings nicht beeinflusst. Diese so genannte ?Paid-Inclusion? nutzen z.B. gro&#223;e Webshops, die ihre Angebote zeitnah in den Suchmaschinenergebnissen auffindbar haben m&#246;chten.Im Bereich SEO kann man die Einflussgr&#246;&#223;en auf das Suchergebnis in On-Site- und Off-Site-Faktoren aufteilen. Zu Beginn der Suchmaschinentechnologie standen lediglich On-Site-Faktoren (wie Quelltext und Inhalte) im Fokus der Suchmaschinen, was zu abstrusen Ausw&#252;chsen wie dem dutzendfachen Aufz&#228;hlen eines Schlagwortes in Title- und Metatags f&#252;hrte. Heute spielen Off-Site-Faktoren eine zunehmend wichtigere Rolle. Off-Site-Faktoren sind externe Faktoren wie beispielsweise die Link- bzw. Domainpopularit&#228;t, die man als Websitebetreiber nur bedingt steuern kann. Der Google Pagerank liefert einen Anhaltspunkt f&#252;r die Popularit&#228;t der Website, spielt f&#252;r das Ranking aber nur noch untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass Links von themenverwandten Seiten kommen, der Link eines Kleintierz&#252;chter auf einen Halbleiterhersteller ist entsprechend weniger ?wertvoll?. Das ?Einkaufen? von Verlinkungen ist nur in Einzelf&#228;llen und unter genannten Aspekten zu empfehlen.</p>
<p><strong>Nur Messbares kann man managen</strong><br />
Ein guter Indikator f&#252;r die Effizienz und Verg&#252;tung von unterschiedlichen Links und Suchbegriffen, also ganz im Sinne des Performance Marketing, ist die Conversion Rate (?Umwandlungsrate?) ? der Anteil an durch SEM und SEO herangef&#252;hrten Besuchern, die letztlich auch die gew&#252;nschte Aktion t&#228;tigt (z.B. Kauf, Newsletteranmeldung etc.).<br />
Das Performance Marketing zeichnet sich durch die M&#246;glichkeit des Webcontrollings aus, welches &#252;ber den Return of Marketing Investment (ROMI) realisiert werden kann. Durch die im PM &#252;blichen klaren Zielvorgaben (z.B. Gewinnung von X Neukunden mit einem Mindestumsatz von Y Euro f&#252;r maximal Z Euro SEM-Kosten) k&#246;nnen Umsatzerl&#246;se und Werbekosten einander gegen&#252;bergestellt werden. Im PM wird dabei je nach Instrument und CPx-Verg&#252;tungsmodell das Risiko der Ma&#223;nahmen teilweise auf den Dienstleister abgew&#228;lzt.<br />
Google ist momentan mit gro&#223;em Abstand Markf&#252;hrer im Bereich Suchmaschinen, was sich aber schnell &#228;ndern kann. Wettbewerber greifen mit WEB 2.0 Suchmaschinen wie live.com (vormals MSN) oder ask.com an. Vor einigen Jahren war altavista.com &#228;hnlich stark wie aktuell Google ? und ist heute mit marginalem Marktanteil recht bedeutungslos geworden. Bis auf weiteres aber wird Google die Ma&#223;st&#228;be und Preise f&#252;r SEM und SEO diktieren.Neben dem an Google, Yahoo und Co gebundene Suchmaschinenmarketing ist unter anderem auch das Affiliate Marketing (?Partnerprogramme? durch Werbema&#223;nahmen auf Websites zur Vermittlung zwischen H&#228;ndler und Kunde) ein Instrument des Performance Marketings, da auch dort das Produkt ?messbar, transparent und erfolgsorientiert? &#252;ber Klicks und Erfolgsprovisionen (nach ?CPx?) online vertrieben wird.</p>
<p><strong>Probieren geht &#252;ber studieren<br />
</strong>In Deutschland wurden im Jahr 2005 bereits 14,5 Mrd Euro (Zum Vergleich: Im Jahr 2000, dem Internethype, waren es ?gerade mal? 2,5 Mrd Euro!) im B2C E-Commerce umgesetzt, im B2B-Bereich lag das Volumen um ein Vielfaches h&#246;her. Das Internet wird sukzessive zum Alltagsmedium, die Werbebudets f&#252;r den Onlinebereich spiegeln den Aufstieg von Nische zu Alltag oft nicht wieder ? noch nicht! Insbesondere weniger internetaffine B2C-Unternehmen und der Mittelstand beginnen langsam, das Potential des vertriebsorientierten Online-Marketing zu entdecken. H&#228;ufig testen sie das Suchmaschinenmarketing mit Kleinst-Budgets und finden heraus, dass dieses Instrument g&#252;nstiger f&#252;r die Generierung von qualifizierten Kontaktanfragen ist als beispielsweise klassische B2B-Marketingma&#223;nahmen wie Messen etc.</p>
<p><strong>Mehr als nur ein Seifenblase aus Amerika!</strong><br />
Das Performance Marketing wird also auch in Deutschland sukzessive immer mehr an Relevanz gewinnen ? ein interessanter Aspekt auch f&#252;r den Mediengestalter, der durch das Verst&#228;ndnis der Performance Marketing-Zielsetzung des Kunden mit zielorientierten Arbeitsergebnissen einen echten Mehrwert liefern kann.</p>
<p><em>Quelle: Seminar ?Vertriebsorientiertes Online-Marketing? an der <a title="FH Wiesbaden Fachbereich Wirtschaft" href="http://www.bwl.fh-wiesbaden.de/">FH Wiesbaden / FB Wirtschaft</a>, Lehrstuhl eBusiness / Vertriebsmanagement im April 2006;<br />
Dozent von der <a title="Suchmaschinen Marketing Agentur SoQuero" href="http://www.soquero.de/">Suchmaschinen Marketing Agentur SoQuero</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Identity? Viel mehr als ein Logo!</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/04/08/corporate-identity-viel-mehr-als-eine-geschaeftsausstattung/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 09:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kretschmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mediengestalter h&#246;rt bei seiner Arbeit hin und wieder den Begriff Corporate Identity. Oft verwirft der Kunde den Gestaltungsvorschlag und begr&#252;ndet dies damit, es entspr&#228;che nicht der Corporate Identity oder dem Corporate Design. Was verbirgt sich eigentlich hinter diesen wohlklingenden Begriffen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mediengestalter h&#246;rt bei seiner Arbeit hin und wieder den Begriff Corporate Identity. Oft verwirft der Kunde den Gestaltungsvorschlag und begr&#252;ndet dies damit, es entspr&#228;che nicht der Corporate Identity oder dem Corporate Design. Was verbirgt sich eigentlich hinter diesen wohlklingenden Begriffen?</p>
<p>Zun&#228;chst einmal: Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) werden f&#228;lschlicherweise oft synonym benutzt. Sie unterscheiden sich!</p>
<p>Corporate Identity kann allgemein als ?gemeinsames Selbstverst&#228;ndnis eines Unternehmens? &#252;bersetzt werden. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein komplexes strategisches Gebilde der Unternehmensf&#252;hrung, in dessen Kern die Unternehmenspers&#246;nlichkeit mit entsprechenden Werten, Zwecken und Zielen steht. Aus diesem Ausgangspunkt l&#228;sst sich schl&#252;ssig die Unternehmenskommunikation, das Unternehmensverhalten und auch das Unternehmenserscheinungsbild ableiten.</p>
<p>Das Corporate Design (visuelles Unternehmenserscheinungsbild) ist entsprechend nur ein Instrument der Corporate Identity.</p>
<p>Unternehmen, die CI als einen Unternehmensf&#252;hrungsansatz verstanden haben, erstellen auf Grundlage dieser CI oftmals ein Handbuch (?CD-Manual?), welches es dem Gestalter erleichtert, im Sinne der CI zu gestalten und es dem Unternehmen erm&#246;glicht, einheitlich im Sinne der CI nach au&#223;en aufzutreten. Die Erfahrung zeigt: Je gr&#246;&#223;er das Unternehmen, umso eher werden Potentiale und Notwendigkeit erkannt und dem Gestalter daher ein solches Manual bereitgestellt. Gro&#223;e Unternehmen haben teilweise eine spezielle Abteilung, die sich ausschlie&#223;lich um eine optimale Unternehmenskommunikation k&#252;mmert. Ein meiner Meinung nach vorbildliches, f&#252;r den Laien (hier: Mitarbeiter) nachvollziehbares CD Manual bietet die GTZ <a title="CD Manual GTZ" href="http://www2.gtz.de/dokumente/bib/05-0030.pdf">zum Download</a> an.</p>
<p>Weitere, teilweise sehr konkrete und damit f&#252;r den Gestalter hilfreiche CD Manuals k&#246;nnen bei <a title="CD Manuals" target="_blank" href="http://www.cidoc.net/cat_pdf_manuals.html">Cidoc.net</a> eingesehen werden.<br />
Im Mittelstand und kleineren Betrieben hingegen werden Kommunikationsma&#223;nahmen oftmals als Insell&#246;sungen realisiert. F&#252;r deren Kunden ist es entsprechend schwer, eine einheitliche Linie bzw. das Unternehmen als solches wiederzuerkennen.<br />
Es ist also eine Chance f&#252;r Agenturen und Freelancer mit Kunden ohne definierte CI und CD, sich etwas in die Materie einzuarbeiten, anschlie&#223;end den Kunden zu sensibilisieren und so letztlich einen echten Mehrwert zu bieten!</p>
<p>Denn: Der Mediengestalter gestaltet Medien f&#252;r Kunden, d.h. im Idealfall transportiert er mit seiner Gestaltung das Selbstbild des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit, wo sich der Empf&#228;nger ein gewisses Bild des Unternehmens bildet. Dieses ?Fremdbild? wird auch als? Corporate Image? bezeichnet. Bei Kaufentscheidungen spielt dieses Bild im Kopf des Kunden, z.B. im Sinne der ?Kraft der Marke?, eine entscheidende Rolle.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Guerilla Marketing</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/01/22/guerilla-marketing/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2006/01/22/guerilla-marketing/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2006 23:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kretschmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Begriff Guerilla kann man mit ?Kleinkrieg? &#252;bersetzen, er bezeichnet &#252;berraschende Angriffe aus dem Hinterhalt und wurde erstmals im Befreiungskampf der Spanier 1808-1814 gegen die franz&#246;sische Besetzung unter Napoleon angewendet. Typische Merkmale daf&#252;r waren wiederholte, an unterschiedlichen Stellen erfolgende Angriffe, Schnelligkeit und Beweglichkeit, stets &#252;berraschend und pl&#246;tzlich durchgef&#252;hrte Attacken und auch Sparsamkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Begriff Guerilla kann man mit ?Kleinkrieg? &#252;bersetzen, er bezeichnet &#252;berraschende Angriffe aus dem Hinterhalt und wurde erstmals im Befreiungskampf der Spanier 1808-1814 gegen die franz&#246;sische Besetzung unter Napoleon angewendet. Typische Merkmale daf&#252;r waren wiederholte, an unterschiedlichen Stellen erfolgende Angriffe, Schnelligkeit und Beweglichkeit, stets &#252;berraschend und pl&#246;tzlich durchgef&#252;hrte Attacken und auch Sparsamkeit.</p>
<p>Seit dem Wandel vom Verk&#228;ufer- zum K&#228;ufermarkt und der Schwierigkeit, sich mit seinen werblichen Aktivit&#228;ten aus der Masse der Botschaften hervorheben und in das Bewusstsein der Verbraucher vorzudringen, entstand Mitte der 60er in den USA auf der Suche nach neuen, innovativen Marketing-Strategien mit Fokus auf Ideenreichtum, Flexibilit&#228;t &#038; unkonventionelles Vorgehen das so genannte Guerilla Marketing, welches die Grundprinzipien der urspr&#252;nglichen Guerillastrategie &#252;bernahm.</p>
<p>Pr&#228;gendes Merkmal dabei war die Erreichung konventioneller Ziele mit unkonventionellen Mitteln, verbunden mit einer vorteilhaft hohen Reaktionsgeschwindigkeit und Flexibilit&#228;t sowie der Chance auf Interaktivit&#228;t mit der Zielgruppe. Eine Marketingstrategie, die sich teilweise im Wettbewerb mit gro&#223;en, ressourcenstarken Unternehmen behaupten kann.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Angriffs-Strategien des Marketings ist das Guerilla-Marketing davon gepr&#228;gt, dass der Marktf&#252;hrer wiederholt durch kleine Attacken in unterschiedlichen Gesch&#228;ftsfeldern ?geschw&#228;cht und demoralisiert? wird.</p>
<p>Heute ist das Guerilla-Marketing daher gekennzeichnet von Unkonventionalit&#228;t (?neue Wege beschreiten?), &#220;berraschungseffekten (?unerwartet mit hohem Unterhaltungswert?), Kreativit&#228;t (?Aufmerksamkeit?) und vor allem Einmaligkeit (da meist nicht wiederholbar), zudem wird der Effekt oftmals mit geringen Kosten erreicht. Diese Form des Marketings bewegt sich au&#223;erhalb der klassischen Werbekan&#228;le und schl&#228;gt sich schwerpunktm&#228;&#223;ig in der Kommunikationspolitik wieder ? der Punkt, wo der Mediengestalter ins Spiel kommt ;) </p>
<p>Die unterschiedlichen Kommunikationspolitikauspr&#228;gungen des Guerilla-Marketings lassen sich in Ambush Marketing, Ambient Media, Viral Marketing und Guerilla-PR einteilen. Meine kommenden Artikel werden diese Auspr&#228;gungen behandeln &#8211; einige Beispiele f&#252;r Ergebnisse des Guerilla-Marketings gibt es &#252;brigens im <a href="http://www.guerilla-marketing-blog.de/">guerilla-marketing-blog.de</a>!</p>
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