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	<title>Mediengestalter-Blog.de &#187; Arne Kocher</title>
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	<description>Gestalten mit Herzblut</description>
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		<title>Farbverbindliches Arbeiten am Monitor (3) &#8211; Softproofarbeitsplatz</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 06:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil3.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil3" title="Icon_Artikelreihe_Teil3" width="75" height="100" class="links" /> Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. In diesem Artikel ist beschrieben, was man bei der Einrichtung eines Softproofarbeitsplatzes alles ber&#252;cksichtigen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil3.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil3" title="Icon_Artikelreihe_Teil3" width="75" height="100" class="links" /> Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.</p>
<hr />Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. In diesem Artikel ist beschrieben, was man bei der Einrichtung eines Softproofarbeitsplatzes alles ber&#252;cksichtigen sollte.</p>
<h3>Was muss ich f&#252;r meinen Softproofarbeitsplatz alles ber&#252;cksichtigen?</h3>
<p>Wie auch beim Hardproof, gibt es beim Softproof viele Einflussfaktoren, die f&#252;r die Qualit&#228;t des Ergebnisses ma&#223;gebend sind.</p>
<h3>Umgebung</h3>
<p>Ganz bewusst nenne ich diesen Punkt zuerst. Kein Softproofsystem der Welt kann ein gutes Ergebnis liefern, wenn die Voraussetzungen f&#252;r die Umgebung nicht vorhanden sind. Leider wir dieser Punkt von vielen Anwendern vernachl&#228;ssigt. Nat&#252;rlich wird man an den wenigsten Arbeitspl&#228;tzen die optimalen Gegebenheiten, zu denen z.B. Normlichtbeleuchtung und neutrale Wandanstriche geh&#246;ren, vorfinden. Die entsprechenden Voraussetzungen beschreibt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_3664">ISO-Norm 3664.</a></p>
<p>Trotzdem sollte man bei der Einrichtung eines Softproofarbeitsplatzess darauf achten, z.B. keine auff&#228;lligen (farbigen) Gegenst&#228;nde im Umfeld des Monitores zu platzieren. Post-Its und andere Dinge, die man sich gerne an/auf den Monitor klebt/stellt, verlangen von unseren Augen, dass diese sich st&#228;ndig »neu justieren« m&#252;ssen. Diese Neujustage nennt man <a href="http://www.quato.de/german/07.php">chromatische Adaption</a> und sorgt daf&#252;r, dass wir ein wei&#223;es Blatt Papier, sowohl unter Gl&#252;hlampen- als auch Kaufhausbelechtung stets als solches wahrnehmen.</p>
<p>In der grafischen Industrie gilt <strong>D50 als Normlichtstandard</strong>. Die <strong>spektrale Verteilung</strong> des ausgesendeten Lichts einer solchen Normlichtr&#246;hre sollte D50 m&#246;glichst genau entsprechen. Diese Eigenschaft ist noch wichtiger als die exakte Farbtemperatur von 5000 Kelvin. Ist die spetrale Verteilung ungleichm&#228;&#223;ig, kommt es zwangsl&#228;ufig zu Farbver&#228;nderungen, den sogenannten <a href="http://www.cleverprinting.de/metamerie.html">Metamerieeffekten</a>. So sieht ein Motiv unter D50 anders aus, als unter normaler B&#252;robeleuchtung.</p>
<p>Da es fast unm&#246;glich ist, alle St&#246;rquellen (Mehrfachreflexionen von Gegenst&#228;nden an den W&#228;nden oder Fu&#223;b&#246;den) auszuschalten, sind Normlichtk&#228;sten oder Kabinen eine sehr gute Alternative. Alle Hersteller von softprooff&#228;higen Monitoren bieten zus&#228;tzlich einen <strong>Blendenschutz</strong> f&#252;r ihre Ger&#228;te an. Dieser sollte auch unbedingt genutzt werden, um den direkten Lichteinfall oder Reflexionen auf der Monitoroberfl&#228;che so gut wie zu vermeiden.</p>
<p>Ein Monitor zur farblichen Beurteilung von kritischen Motiven sollte auch nicht direkt vor einem Fenster stehen, da dies die Augen zus&#228;tzlich anstrengt und sich die <strong>Lichtbedingungen</strong> im Laufe eines Tages auch ver&#228;ndern. Lamellenvorh&#228;nge oder Rolll&#228;den schaffen hier Abhilfe.</p>
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		<title>Farbverbindliches Arbeiten am Monitor (2) &#8211; Wie genau funktioniert ein Softproof?</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/25/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-2-wie-genau-funktioniert-ein-softproof/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/25/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-2-wie-genau-funktioniert-ein-softproof/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 06:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil2.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil2" title="Icon_Artikelreihe_Teil2" width="75" height="100" class="links" /> Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. Heute gehe ich der Frage nach, was einen Softproof eigentlich von der Normalansicht in Photoshop unterscheidet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil2.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil2" title="Icon_Artikelreihe_Teil2" width="75" height="100" class="links" /> Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.</p>
<hr />Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. Heute gehe ich der Frage nach, was einen Softproof eigentlich von der Normalansicht in Photoshop unterscheidet.</p>
<h3>Wie genau funktioniert ein Softproof?</h3>
<p>Um besser zu verstehen, was ein Softproof ist, hilft es zu verstehen, wann man keine farbverbindliche Darstellung seiner Daten erh&#228;lt. Dies ist &#252;berall dort der Fall, wo die RGB-Farbwerte eines Bildes ohne &#196;nderung auf direktem Wege an den Monitor &#252;bertragen werden. Stattdessen werden diesselben Daten auf verschiedenen Monitoren unterschiedlich angezeigt.</p>
<p>Auch die »normale« Darstellung von Bilddaten in Photoshop gen&#252;gt nicht den Anforderungen eines Softproofs. In der Normalansicht eines frisch installierten Photoshops werden die Farben eines Bildes unter Ber&#252;cksichtigung dessen Profils immer relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung in das Monitorprofil konvertiert.</p>
<p>F&#252;r die farbverbindliche Darstellung muss der sogenannte Farbproof (unter Ansicht) eingerichtet werden. Ein Softproof ist, wie auch der gedruckte Proof, in <strong>Aufbereitung (Simulation)</strong> und <strong>Darstellung (Ausgabe)</strong> zu unterteilen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1115" title="Ps10_Softproof_einrichten" src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/Ps10_Softproof_einrichten.jpg" alt="Ps10_Softproof_einrichten" width="500" height="201" /></p>
<p>Die Aufbereitung erfolgt im oberen Teil des »Proof-Bedingung anpassen«-Fensters mit der Wahl der entsprechenden Druckbedingung und der Art und Weise (Renderpriorit&#228;t) wie die Daten dorthin gelangen sollen. Ohne Verwendung einer der beiden Optionen im unteren Teil, w&#252;rden die Bilddaten zwar tempor&#228;r in den Ausgabefarbraum separiert, allerdings unter vollst&#228;ndiger Ausnutzung des vorhandenen Bildschirmkontrasts. Am st&#228;rksten ist die bei der Simulation eines Zeitungsdrucks (ISO Newspaper) zu sehen. Die Darstellung vermittelt den Eindruck, dass man kontrastreiche Farben wie im Offsetdruck erreichen kann.</p>
<p><em><a rel="lightbox" href="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/Ps10_Softproof_Vergleich_Papiertonsimulation.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1117" title="Ps10_Softproof_Vergleich_Papiertonsimulation" src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/Ps10_Softproof_Vergleich_Papiertonsimulation-1024x564.jpg" alt="Ps10_Softproof_Vergleich_Papiertonsimulation" width="500" />Softproof nach ISO Newspaper. Rechts mit Papiertonsimulation (Klicken f&#252;r gr&#246;&#223;ere Darstellung)</a></em></p>
<p>Erst durch die beiden Anzeigeoptionen »Schwarze Druckfarbe simulieren« und »Papierfarbe simulieren« (Letztere aktiviert automatisch auch die schwarze Druckfarbensimulation mit) erh&#228;lt man eine verbindliche Darstellung gem&#228;&#223; der gew&#228;hlten Ausgabebedingung. Die Anzeige erfolgt damit absolut farbmetrisch, d.h. z.B., dass der Wei&#223;punkt von ISO Coated v2 &#252;bernommen wird. Auf die Auswirkungen und Probleme, die vor allem die <strong>Papiertonsimulation</strong> verursacht, gehe ich in einem anderen Artikel ein.</p>
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		<title>Farbverbindliches Arbeiten am Monitor (1) &#8211; Was ist ein Softproof?</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/17/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-1-was-ist-ein-softproof/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/17/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-1-was-ist-ein-softproof/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 05:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil1.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil1" title="Icon_Artikelreihe_Teil1" width="75" height="100" class="links" /> Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.

<hr />

Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. Heute besch&#228;ftige ich mich mit der Frage, was einen Softproof eigentlich ausmacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Icon_Artikelreihe_Teil1.png" alt="Icon_Artikelreihe_Teil1" title="Icon_Artikelreihe_Teil1" width="75" height="100" class="links" /> Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.</p>
<hr />
<p>Die bisher ver&#246;ffentlichten Artikel findet ihr in der <a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/">&#220;bersicht</a>. Heute besch&#228;ftige ich mich mit der Frage, was einen Softproof eigentlich ausmacht.</p>
<p><a name="Was ist ein Softproof?"></a></p>
<h3>Was ist ein Softproof?</h3>
<p>Ein Softproof ist die bestm&#246;glichste <strong>visuelle</strong> und <strong>farbmetrische</strong> Darstellung von Druckdaten am Monitor. Dabei wird, wie beim Hardproof auch, das Druckergebnis einer Druckmaschine simuliert. Die Darstellung von Daten wird einem Softproof aber nur dann gerecht, wenn sich neben der Einstellbarkeit von Ausgabefarbraum (z.B. ISO Coated v2), Farbumrechnung (Rendering Intent) und optionaler Papiertonsimulation, die Darstellungsgenauigkeit <strong>messtechnisch &#252;berpr&#252;fen</strong> l&#228;sst.</p>
<p>Der Medienkeil ist das international anerkannte Kontrollmittel zur Sicherstellung der Farbverbindlichkeit eines jeden Proofs. In der ISO-Norm 12647-7 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienstandard_Druck">(MedienStandard Druck)</a> sind die Toleranzen angegeben, denen ein Proofsystem unterliegt. Momentan gibt es keine aktuelle Norm und kein vergleichbares Kontrollmittel, das solche Toleranzen f&#252;r einen Softproof enth&#228;lt.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt soll hier aber das <a href="http://www.ugra.ch/index.php?session=58155975&amp;show=300">Ugra Display Analysis and Certification Tool (UDACT)</a> bleiben. Das Programm pr&#252;ft anhand verschiedener Tests den Wei&#223;punkt, die Graubalance und die Monitorprofil- und Softproofgenauigkeit und somit die Tauglichkeit als Layout- oder Softproofmonitor. Auch im UDACT stellt der Medienkeil die Grundlage f&#252;r einige Tests dar. Nach den umfangreichen &#220;berpr&#252;fungen, die auch die Fl&#228;chenhomogenit&#228;t und das Umgebungslicht umfassen, bekommt man eine &#252;bersichtliche Darstellung der verschiedenen Messergebnisse, aus der recht schnell entnommen werden kann, wo die St&#228;rken und Schw&#228;chen des Monitors liegen und welche Standardfarbr&#228;ume, wie z.B. ISO Coated v2, abgebildet werden k&#246;nnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1217" title="UGRA_UDACT_summary_certified" src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/UGRA_UDACT_summary_certified.jpg" alt="UGRA_UDACT_summary_certified" width="480" height="417" /></p>
<p>Das UDACT ist derzeit das einzige herstellerunabh&#228;ngige Programm zur &#220;berpr&#252;fung von Softproof-Monitoren.<br />
Dennoch sollte man sich nicht nur ausschlie&#223;lich auf das Bestehen bzw. nicht Bestehen des Tests verlassen. Vielmehr sind die Gr&#252;nde f&#252;r das schlechte Abschneiden in der Auswertung zu suchen um dann abzuw&#228;gen, ob diese f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit &#252;berhaupt relevant sind.</p>
<p>Softproofarbeitspl&#228;tze findet man &#252;berall dort, wo die Anwender darauf angewiesen sind, dass das Angezeigte mit dem sp&#228;teren Endergebnis bestm&#246;glichst &#252;bereinstimmt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Farbverbindliches Arbeiten am Monitor &#8211; Neue Artikelreihe!</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/11/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-neue-artikelreihe/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild_schmal.jpg" alt="Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild_schmal" title="Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild_schmal" width="425" height="143" class="links" />
Kauft sich heutzutage ein Mediengestalter f&#252;r seinen Arbeitsplatz einen neuen Monitor, so lautet eine der Hauptanforderungen, dass dieser die Farben des gedruckten Produktes so genau wie m&#246;glich darstellen soll. Verbindliche Farben am Monitor sind eine der Voraussetzungen um Auftr&#228;ge qualitativ hochwertig und trotzdem kosteng&#252;nstig produzieren zu k&#246;nnen.

Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild.jpg" alt="Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild" title="Farbverbindliches_Arbeiten_Monitor_Titelbild" width="500" height="143" class="alignleft size-full wp-image-1367" /></p>
<p>Kauft sich heutzutage ein Mediengestalter f&#252;r seinen Arbeitsplatz einen neuen Monitor, so lautet eine der Hauptanforderungen, dass dieser die Farben des gedruckten Produktes so genau wie m&#246;glich darstellen soll. Verbindliche Farben am Monitor sind eine der Voraussetzungen um Auftr&#228;ge qualitativ hochwertig und trotzdem kosteng&#252;nstig produzieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Durch Billig-Angebote suggeriert der Handel dem Anwender, dass man mit relativ wenig Aufwand ein farbverbindliches System erh&#228;lt. Das dem nicht so ist, zeigen die vielen Hilfesuchenden, die sich &#252;ber »falsche« Farben in den Internetforen beklagen. Oftmals liegt das Problem aber nicht ausschlie&#223;lich am Monitor oder an der Kalibrationssoftware, sondern am fehlenden Verst&#228;ndnis f&#252;r die teils komplexen Vorg&#228;nge beim Einrichten eines Softproofarbeitsplatzes. Ganz ohne ein paar Grundlagen geht es bei diesem komplexen Thema eben doch nicht. Versteht man n&#228;mlich grunds&#228;tzlich was passiert, schafft dies Sicherheiten im allt&#228;glichen Umgang mit dem Softproofsystem.</p>
<p>In den kommenden Wochen werden zu diesem Thema regelm&#228;&#223;ig neue Artikel erscheinen. &#220;ber die nachfolgende &#220;bersicht kommt man direkt zu den jeweiligen Artikeln.</p>
<hr />
<h3>&#220;berblick:</h3>
<p><strong><a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/17/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-1-was-ist-ein-softproof/">Was ist ein Softproof?</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/09/25/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-2-wie-genau-funktioniert-ein-softproof/">Wie genau funktioniert ein Softproof?</a><br />
</strong><strong><a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/10/09/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-3-softproofarbeitsplatz/">Was muss ich f&#252;r meinen Softproofarbeitsplatz alles ber&#252;cksichtigen?</a></strong><br />
<a href="http://www.mediengestalter-blog.de/2009/10/09/farbverbindliches-arbeiten-am-monitor-3-softproofarbeitsplatz">- Umgebung</a><br />
Monitoreigenschaften<br />
- Format (Bildschirmdiagonale)<br />
- Anschl&#252;sse<br />
- hard- oder softwarekalibrierbarer Monitor?<br />
- Panel-Art<br />
- Monitoroberfl&#228;che<br />
- Homogenit&#228;t<br />
- Blickwinkelabh&#228;ngigkeit<br />
- Helligkeit und Kontrast<br />
- Format (Bildschirmdiagonale)<br />
- Farbumfang (Gamut)<br />
Messger&#228;t</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PitStop ’08</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2008/08/07/pitstop-08/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 12:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Prüfreport]]></category>

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		<description><![CDATA[P&#252;nktlich zur <a href="http://www.drupa.de/">Drupa</a> hat Enfocus eine neue Version von PitStop herausgebracht. Damit liegt das, vor allem in Druckvorstufenbetrieben beliebte PDF-Werkzeug in Version 8 vor. Rein &#228;u&#223;erlich hat sich gegen&#252;ber der Vorg&#228;ngerversion nicht viel getan. Wer PitStop 7 bereits nutzt, wird mit der neuen Version schnell zurechtkommen. Da Adobe in Acrobat Pro immer mehr Funktionen einbaut, die fr&#252;her nur PitStop vorbehalten waren, fragen sich viele Anwender zu Recht, ob sich die Investition in die neue Version &#252;berhaupt lohnt.

Meiner Meinung nach muss das jeder f&#252;r sich selbst entscheiden. Da es vor allem auf die Qualit&#228;t der angelieferten PDF bzw. den Qualit&#228;tsanspruch bei der Ausgabe ankommt, w&#252;rde ich ich die neue Version, die aktuell nur als englische Demo zur Verf&#252;gung steht, einfach mal ein wenig an ausgew&#228;hlten Produktionsdaten testen.

Die neuen Funktionen von PitStop ’08 habe ich jedenfalls zum Anlass genommen, mich etwas ausf&#252;hrlicher damit zu besch&#228;ftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>P&#252;nktlich zur <a href="http://www.drupa.de/">Drupa</a> hat Enfocus eine neue Version von PitStop herausgebracht. Damit liegt das, vor allem in Druckvorstufenbetrieben beliebte, PDF-Werkzeug in Version 8 vor. Rein &#228;u&#223;erlich hat sich gegen&#252;ber der Vorg&#228;ngerversion nicht viel getan. Wer PitStop 7 bereits nutzt, wird mit der neuen Version schnell zurechtkommen. Da Adobe in Acrobat Pro immer mehr Funktionen einbaut, die fr&#252;her nur PitStop vorbehalten waren, fragen sich viele Anwender zu Recht, ob sich die Investition in die neue Version &#252;berhaupt lohnt.</p>
<p>Meiner Meinung nach muss das jeder f&#252;r sich selbst entscheiden. Da es vor allem auf die Qualit&#228;t der angelieferten PDF bzw. den Qualit&#228;tsanspruch bei der Ausgabe ankommt, w&#252;rde ich die neue Version, die aktuell nur als englische Demo zur Verf&#252;gung steht, einfach mal ein wenig an ausgew&#228;hlten Produktionsdaten testen.</p>
<p>Die neuen Funktionen von PitStop ’08 habe ich jedenfalls zum Anlass genommen, mich etwas ausf&#252;hrlicher damit zu besch&#228;ftigen.</p>
<h3>Kontextmen&#252;</h3>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/kontextmenue_pitstop08.png' alt='Kontextmenue_PitStop08' /></p>
<p>Abh&#228;ngig vom ausgew&#228;hlten Objekt habe ich nun Funktionen wie z.B. &#220;berdrucken ein/aus, Objektanordnung, Transformieren (Drehen und Spiegeln), Ausschneiden, Kopieren, L&#246;schen, Auswahl ausblenden bzw. erweitern oder Texte in Pfade umwandeln im direkten Zugriff. Viele dieser Funktionen waren zuvor im Acrobat-Bearbeiten-Men&#252; versteckt und konnten so schnell &#252;bersehen werden. Meiner Meinung nach stellt das Kontextmen&#252; eine der gro&#223;artigsten Neuerungen dar und spart in der Praxis viel Zeit.</p>
<h3>Pr&#252;freport</h3>
<p>PitStop kann nun, &#228;hnlich wie Acrobat Pro, kommentierte Pr&#252;freporte ausgeben. Man hat die Wahl zwischen einem Duplikat oder einer niedrig aufgel&#246;sten (72 ppi) Version des Originals. Alle Hinweise, Fehler und Warnungen werden sortiert in der Lesezeichen-Palette von Acrobat oder dem Adobe Reader aufgelistet.</p>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/pruefreport_pitstop08.png' alt='Pruefreport_PitStop08' /></p>
<p>Die einzelnen Eintr&#228;ge sind nach den Problemen benannt. Klickt man auf einen der Eintr&#228;ge, wird das betroffene Objekt auf der jeweiligen Seite durch eine farbliche Zur&#252;ckstufung des restlichen Seiteninhaltes hervorgehoben. Ist der Fehler allerdings auf mehreren Seiten zu finden, muss man den Eintrag aufklappen um auf die jeweiligen Seiten zu gelangen. Wer das nicht wei&#223;, findet so eventuell nicht alle Fehlerinstanzen. Manchmal kann es auch passieren, dass man die fehlerhaften Objekte nicht auf einen Blick sieht. Dann hilft es jedoch, die Ansicht zu vergr&#246;&#223;ern, um dann erneut auf das Lesezeichen zu klicken. Dabei orientiert sich der Bildschirmausschnitt am darzustellenden Objekt.<br />
Der gro&#223;e Vorteil der neuen Pr&#252;freporte besteht darin, dass der Kunde kein PitStop oder eine andere Enfocus-Software zum Anzeigen dieser Dateien mehr ben&#246;tigt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Acrobat die bessere &#220;bersicht sowie mehr Einstellungsm&#246;glichkeiten bietet.</p>
<h3>Inspektor</h3>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/inspektor_farbe_pitstop08.png' alt='inspektor_farbe_pitstop08.png' /></p>
<p>Ebenfalls komplett neu in Version ’08 ist der PitStop Inspektor. Das Inspektor-Fenster wirkt nun deutlich aufger&#228;umter und kompakter. In der horizontalen Symbolleiste befinden sich weiterhin die Kategorien Farbe, Text, Bild, Druckvorstufe, Position und Statistik. Die bisherigen Unterkategorien wurden nun in einer vertikalen Symbolleiste untergebracht. Durch einen Klick auf das Symbol unterhalb der horizontalen Symbolleiste hat man h&#228;ufig genutzte Funktionen, &#228;hnlich denen des Kontextmen&#252;s, zur Verf&#252;gung. Zur schnellen Erfassung der Objektart (Text, Pfad, Bild usw.) l&#228;sst sich der Inspektor bis auf die horizontale Symbolleiste platzsparend zusammenklappen. Durch den kompletten Verzicht auf die Namen der einzelnen Kategorien, ben&#246;tigt man ein wenig Zeit, um dahinter zu kommen, welche Werkzeuge hinter den Symbolen zu finden sind.</p>
<h3>Anschnitt hinzuf&#252;gen</h3>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/anschnitt_pitstop08.png' alt='anschnitt_pitstop08.png' class="links" /></p>
<p>Wer kennt sie nicht; druckfertige Daten ohne Anschnitt. Bisher mussten entweder immer neue PDF mit Anschnitt oder eben die Layoutdaten angefordert werden. Es gab keine M&#246;glichkeit den fehlenden Anschnitt <em>nach</em> der PDF-Erstellung hinzuzuf&#252;gen. Enfocus hat dieses Problem ebenfalls erkannt und deshalb eine neue Technik eingebaut, die Objektrahmen und Beschneidungspfade erkennen und erweitern kann. Nat&#252;rlich k&#246;nnen auch die PDF-Experten von Enfocus nicht zaubern. Deshalb funktioniert das Erweitern der Objekte in den Anschnittbereich nur unter bestimmten Voraussetzungen. In einem PDF ohne Anschnitt muss neben der Trimbox (Endformat) auch die Bleedbox (Anschnittbereich) definiert sein bzw. werden. Ist das PDF allerdings schon im Endformat worden, muss zuerst die Mediabox (alle Objekte umfassend) vergr&#246;&#223;ert werden. Diese Vorarbeit kann man entweder mit dem Seitenmaskenwerkzeug oder einer Aktionsliste erledigen.<br />
Danach kann man die neue Funktion der kurzen Bezeichnung »Change objects which are close to the page edge do not bleed enough« (bin mal gespannt wie das &#252;bersetzt wird) ausf&#252;hren.</p>
<p>Nach ein paar Tests mit verschiedenen Dokumenten l&#228;sst sich folgendes feststellen: Einfache Vektorobjekte werden problemlos erkannt und erweitert. Pfade, Konturen und andere komplexe Objektformen werden nicht erweitert. Dies f&#252;hrt zu Situationen, in den die Rahmenfl&#228;che, jedoch nicht die Rahmenkontur, erweitert wird. Bei Bildern ist es eindeutig. Erweitert werden kann nur etwas, von dem auch zus&#228;tzliche Bildinformation vorhanden ist. Das ist z.B. der Fall, wenn ich in einem Layoutprogramm ein(e) Bild/Grafik platziere und nachtr&#228;glich noch den Bildausschnitt bestimme. Erstelle ich davon nun ein PDF, wird das Bild mit einem Beschneidungspfad versehen, der die restlichen &#252;berstehenden Bildinformation maskiert. Diesen Bereich verwendet die neue Anschnittfunktion und macht ihn sichtbar. Der Vorgang ist quasi mit dem Erweitern eines Bildrahmens in Quark oder InDesign vergleichbar. Wie auch sonst bei der PDF-Bearbeitung gilt hier der Grundsatz, dass transparenzreduzierte PDF aufgrund ihrer teils komplexen Objektkonstellationen (Stichwort Kachelung, Pixel-/Vektorkombinationen) schwieriger zu bearbeiten sind, als Dokumente mit noch enthaltener Transparenz.</p>
<p>Bei manchen PDF spart man sich mit der neuen Anschnittfunktion viel Handarbeit und Zeit. In den meisten F&#228;llen wird man jedoch weiterhin nicht darumkommen, neue Daten oder offene Daten anzufordern.</p>
<h3>Automatisches Setzen von Endformat- und Anschnittrahmen</h3>
<p>PDF, die z.B. aus QuarkXPress ab Version 6 &#252;ber den Distiller erstellt werden, enthalten standardm&#228;&#223;ig keine Trimbox. Da jedoch diese PDF fast immer mit Schnittmarken erzeugt werden, werden diese nun von PitStop erkannt und zur genauen und automatischen Definition der Trimbox verwendet. Bei vorhandenen Anschnittmarken funktioniert dies auch, um damit die Bleedbox zu definieren. Anschnittmarken k&#246;nnen nicht mit Quark erzeugt werden, daf&#252;r aber in InDesign, das allerdings alle Boxen schon bei der PDF-Erstellung richtig setzt. Wie auch immer, es funktioniert jedenfalls.</p>
<p><a href="http://impressed.de/">Impressed</a>, deutscher Distributor von PitStop, stellt f&#252;r registrierte Kunden zwei <a href="http://www.impressed.de/Supportfiles/Aktionen/Impressed_GmbH.zip">Aktionslistenpakete</a> zum kostenlosen Herunterladen zur Verf&#252;gung. Darin sind mehrere Aktionslisten z.B. zum Erweitern der Objekte in den Anschnittbereich oder das Setzen von Trim- und Bleedbox anhand der Marken enthalten.</p>
<h3>Verbesserte Farbkonvertierungsoptionen und Device-Link-Unterst&#252;tzung</h3>
<p>Wurden in PitStop bisher Farbkonvertierungen durchgef&#252;hrt, geschah dies immer auf Basis der Farbmanagement-Grundeinstellungen. F&#252;r die Datenaufbereitung f&#252;r ein einzelnes Druckverfahren ist dies auch absolut ausreichend. Mehr Flexibilit&#228;t erreicht man jedoch mit dem neuen Farben-Konvertieren-Werkzeug das dem Anwender die freie Wahl von Quell- und Zielfarbraum sowie dem Rendering Intent l&#228;sst. Dieses Werkzeug, welches entweder separat oder &#252;ber den Bereich Farbe im Inspektor aufgerufen werden kann, konvertiert auf Wunsch auch den Inhalt und die Kontur von einzelnen oder mehreren ausgew&#228;hlten Objekten. Richtig m&#228;chtig wir die neue Funktion wenn man sie mit der ebenfalls neuen Device-Link-Unterst&#252;tzung verbindet. So l&#228;sst sich z.B. auf PDF-Basis ein Bild schnell von einem Farbraum in einen anderen separationserhaltend konvertieren.</p>
<h3>Weitere Neuerungen</h3>
<p>Bisher konnten Beanstandungen bei der PDF-Pr&#252;fung mittels PDF-Profil in die Kategorien »Fehler« oder »Warnung« unterteilt werden. Neu dazugekommen ist nun die M&#246;glichkeit den Hinweis auf ein Problem zur Kenntnis zu nehmen, das PDF aber trotzdem f&#252;r die Produktion freizugeben. Leider ist es mir w&#228;hrend meiner Tests nicht gelungen diese neue Funktion zu testen.</p>
<p>Da sich die PDF-Technologie st&#228;ndig weiterentwickelt und dies auch von den Normierungsgremien honoriert wird, muss nat&#252;rlich auch Enfocus mit der Unterst&#252;tzung der neuen Entwicklungen nachziehen. So lassen sich nun Objekte auf, entweder schon vorhandene oder neu erstellte Ebenen legen. Zudem l&#228;sst sich &#252;ber den Inspektor die Ebenensichtbarkeit regeln.<br />
Da Ebenen ein Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PDF/X">PDF/X-4</a>-Norm sind, welche PitStop nun unterst&#252;tzt, war die Integration dieser Funktion letztendlich logische Konsequenz. </p>
<p>Neben der neuen ISO-Norm werden auch die neuen Spezifikationen der Branchenvereinigung <a href="http://www.gwg.org/">Ghent PDF Workgroup</a> unterst&#252;tzt.</p>
<p>Ansonsten wurde nicht viel ver&#228;ndert. Man kann nun bei der Aufl&#246;sungspr&#252;fung von Bilddaten zus&#228;tzlich noch einen Warnhinweis ausgeben lassen, wenn die Aufl&#246;sung im Bereich (frei w&#228;hlbar) der Mindestaufl&#246;sung liegt. In Verbindung mit der neuen Sign-Off-Funktion sicherlich eine sehr interessante M&#246;glichkeit, den Datenersteller selbst entscheiden zu lassen, ob die angelieferte Qualit&#228;t ausreichend ist.</p>
<p>F&#252;r standardkonformes Arbeiten wurde die Verwaltung, Bearbeitung und Erstellung von Ausgabebedingungen (Output Intents) stark verbessert.</p>
<h3>Systemanforderungen</h3>
<p>PitStop ’08 setzt mindestens Adobe Acrobat 7 (Standard oder Pro) voraus. Acrobat 9 wird momentan noch nicht unterst&#252;tzt. Neben Windows XP Home oder Professional sowie Mac OS 10.4 (ab 10.4.11) wird auch Windows Vista Home, Premium, Business oder Ultimate (alle 32 Bit) und Mac OS 10.5 (Leopard) unterst&#252;tzt.</p>
<p>In Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz vertreibt die Hamburger Firma <a href="http://impressed.de/">Impressed</a> PitStop. Es werden auch Schulungen und Support von Impressed angeboten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein schon sehr gutes Werkzeug wurde an wichtigen Stellen verbessert. PitStop ist in Druckvorstufenbetriebe weiterhin ein Muss, wenn es um die schnelle und exakte Bearbeitung von PDF geht. Ob nun das Update unbedingt gemacht werden muss, h&#228;ngt auch davon ab, welche Funktionen man letztendlich nutzt und ob diese im Vergleich zur bereits vorhandenen Version verbessert worden sind. Gute Argumente f&#252;r den Kauf sind sicherlich die Unterst&#252;tzung von Device-Link-Profilen und die Seitenrahmen bzw. Anschnittautomatik.</p>
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		<title>Adobe TV</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2008/04/12/adobe-tv/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 06:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Non-Print]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Dienstag gibt es mit <a href="http://tv.adobe.com/">Adobe TV</a> ein neues Portal voll mit interessanten Video-Beitr&#228;gen zu den Programmen der Creative Suite, sowie zu den Technologien von Adobe.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dienstag gibt es mit <a href="http://tv.adobe.com/">Adobe TV</a> ein neues Portal voll mit interessanten Video-Beitr&#228;gen zu den Programmen der Creative Suite, sowie zu den Technologien von Adobe.</p>
<p>Das vielf&#228;ltige Angebot ist in die Bereiche Fotografie, Design, Video und Entwickler unterteilt. In jedem dieser Bereiche sind absolute Profis bei der Arbeit mit den Adobe Produkten zu sehen. Dabei beschr&#228;nken sich die Tutoren nicht auf die oberfl&#228;chliche Pr&#228;sentation von irgendwelchen Programmfunktionen, sondern zeigen auch mal Kniffe und Abl&#228;ufe, die man bisher (so) noch nicht kannte.</p>
<p>Die Videos sind zwar ausschlie&#223;lich englischsprachig, aber im Allgemeinen gut verst&#228;ndlich. Laut Adobe soll in jedem Bereich mindestens einmal die Woche ein neues Video erscheinen.</p>
<p>Man kann sich die Videos auch offline mit dem neuen <a href="http://www.adobe.com/products/mediaplayer/">Adobe Media Player</a> anschauen. Dann hat man automatisch immer das neueste Video auf dem eigenen Rechner.</p>
<p>Sehr sehenswert ist &#252;brigens mein momentaner pers&#246;nlicher Favorit:<br />
<a href="http://tv.adobe.com/#v=http%3A//adobe.edgeboss.net/flash/adobe/adobetvprod/caffe_fibonacci/10_cfb_001.flv%3Frss_feedid%3D929%26xmlvers%3D2">Caffe Fibonacci</a><br />
Man beachte das stylische Ambiente ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Adobe PDF-Drucker in Publishingumgebungen</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2008/03/16/der-adobe-pdf-drucker-in-publishingumgebungen/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2008/03/16/der-adobe-pdf-drucker-in-publishingumgebungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 14:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Acrobat]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>
		<category><![CDATA[QuarkXPress]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder kann man in den Foren Berichte &#252;ber die Probleme von Anwendern mit Adobes PDF-Drucker nachlesen.
Meistens wird davon berichtet, dass die PDF-Erstellung &#252;berhaupt nicht oder auf Rechnern mit bestimmten Programm/System-Konfigurationen nicht funktioniert.
Wer nach Erkl&#228;rungen und L&#246;sungen seitens den betroffenen Herstellern Adobe, Apple und Quark sucht, wird selten f&#252;ndig. Anders in den Foren, in denen sich technisch versierte Anwender teils um eigene L&#246;sungen bem&#252;ht haben und diese kostenlos zur Verf&#252;gung stellen.
Die Kombinationen, die sich aus den verschiedenen Versionen von Hardware (PowerPC oder Intel-Mac) und Software (PowerPC-Code oder Universal Binary) ergeben, machen es nicht leichter, den &#220;berblick dar&#252;ber zu behalten, was jeweils in meiner Systemumgebung funktioniert und was nicht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kann man in den Foren Berichte &#252;ber die Probleme von Anwendern mit Adobes PDF-Drucker nachlesen.<br />
Meistens wird davon berichtet, dass die PDF-Erstellung &#252;berhaupt nicht oder auf Rechnern mit bestimmten Programm/System-Konfigurationen nicht funktioniert.<br />
Wer nach Erkl&#228;rungen und L&#246;sungen seitens den betroffenen Herstellern Adobe, Apple und Quark sucht, wird selten f&#252;ndig. Anders in den Foren, in denen sich technisch versierte Anwender teils um eigene L&#246;sungen bem&#252;ht haben und diese kostenlos zur Verf&#252;gung stellen.<br />
Die Kombinationen, die sich aus den verschiedenen Versionen von Hardware (PowerPC oder Intel-Mac) und Software (PowerPC-Code oder Universal Binary) ergeben, machen es nicht leichter, den &#220;berblick dar&#252;ber zu behalten, was jeweils in meiner Systemumgebung funktioniert und was nicht.</p>
<p>In der nachfolgenden &#220;bersicht sind die, meiner Meinung nach, acht h&#228;ufigsten Systemkonfigurationen in der Publishingbranche aufgelistet. Zu jeder Konfiguration gibt es eine kurze Beschreibung der eingesetzten Hard- und Software (samt Versionsangabe) sowie die verf&#252;gbaren L&#246;sungen.</p>
<p><a href="#System1"> System 1: Quark 7 und Adobe CS 3 unter Mac OS 10.4, PowerPC-Mac</a><br />
<a href="#System2"> System 2: Quark 7 und Adobe CS 2 unter Mac OS 10.5, PowerPC-Mac</a><br />
<a href="#System3"> System 3: Quark 7 und Adobe CS 2 unter Mac OS 10.4, PowerPC-Mac</a><br />
<a href="#System4"> System 4: Quark 7 und Adobe CS 3 unter Mac OS 10.5, PowerPC-Mac</a><br />
<a href="#System5"> System 5: Quark 7 und Adobe CS 3 unter Mac OS 10.4, Intel-Mac</a><br />
<a href="#System6"> System 6: Quark 7 und Adobe CS 2 unter Mac OS 10.5, Intel-Mac</a><br />
<a href="#System7"> System 7: Quark 7 und Adobe CS 2 unter Mac OS 10.4, Intel-Mac</a><br />
<a href="#System8"> System 8: Quark 7 und Adobe CS 3 unter Mac OS 10.5, Intel-Mac</a></p>
<hr />
<p>Zun&#228;chst aber eine kurze Einf&#252;hrung in die Funktionsweise des Adobe PDF-Druckers. Den meisten Anwendern d&#252;rfte dies zwar schon bekannt sein (dann einfach den nachfolgenden Abschnitt &#252;berspringen); f&#252;r den ein oder anderen, ist es aber gerade im Zusammenhang mit den vielen Problemen, ganz interessant zu erfahren, was da im Hintergrund eigentlich genau abl&#228;uft.</p>
<h3>Was macht der Adobe PDF-Drucker eigentlich?</h3>
<p>Vereinfacht gesagt, macht er nichts anderes, als automatisiert eine PostScript-Datei zu erstellen und diese im Distiller mit zuvor definierten Joboptions zu PDF zu verarbeiten.<br />
Leider gibt es immer wieder Verwechslungen mit dem Adobe PDF Writer (ein Relikt aus fr&#252;heren Acrobat-Versionen) oder es wird gar vermutet, der Adobe PDF-Drucker erzeuge qualitativ schlechtere PDF als der Distiller. Der Adobe PDF-Drucker wird seit Version 6 bei jeder Installation eines Acrobat-Paketes automatisch mitinstalliert.<br />
M&#246;chte ich beispielsweise aus QuarkXPress ein PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker erstellen, erstellt dieser zuerst eine PostScript-Datei, die in einem Verzeichnis des systemeigenen Drucksystem CUPS abgelegt wird. Durch das Ablegen einer Datei wird eine bestimmte Verarbeitungskette angesto&#223;en. Diese besteht aus der Eingangsdatei, sogenannten CUPS-Filtern und dem Backend, (z.B. der Distiller) der das gew&#252;nschte Ergebnis liefern soll. Es sind also sowohl die Ausgabeanwendung, als auch Adobe sowie Apple als Betriebssystemhersteller an diesem Herstellungsprozess beteiligt. Genau darin liegt auch die Ursache des eigentlichen Problems. Alle Vorg&#228;nge m&#252;ssen nahtlos ineinanderlaufen und zum Schluss ein Ergebnis liefern zu k&#246;nnen.</p>
<p><a title="System1" name="System1"></a><br />
<h3>System 1: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 3 unter Mac OS 10.4 auf einem PowerPC-Mac</h3>
<p>Die PDF-Erstellung mittels Adobe PDF-Drucker funktioniert aus den Programmen der CS3 ohne Probleme. Zwar kann die CS3 auf PowerPC-Macs nicht ihre volle Leistungsf&#228;higkeit zeigen, daf&#252;r l&#228;uft aber alles stabil und wie erwartet.<br />
Aus QuarkXPress 7 (ab Version 7.0.1) kann nicht ohne Weiteres ein PDF auf diese Weise erstellt werden. Warum schafft das Adobe, Quark aber nicht?<br />
Nun ist es so, dass Apple f&#252;r UB-(Universal Binary)Programme einige &#196;nderungen im Drucksystem CUPS vorgenommen hat. Quark hat diese &#196;nderungen nat&#252;rlich f&#252;r XPress ber&#252;cksichtigt. Soweit so gut. Leider l&#228;uft es jetzt so, dass die PostScript-Datei in einem CUPS-Verzeichnis mit relativ strikten Zugriffsrechten landet und von dort zwar vom Adobe PDF-Backend aufgenommen wird, die Distiller-Library sie aber aufgrund der Rechte nicht verarbeiten kann. Wer sich f&#252;r den genauen technischen Hintergrund interessiert und wissen m&#246;chte, was da genau passiert, kann sich auf <a href="http://www.hilfdirselbst.ch/foren/">HilfDirSelbst</a> in die sehr komplexe <a href="http://www.hilfdirselbst.ch/foren/gforum.cgi?post=290491#290491">Thematik</a> (bzw. <a href="http://www.hilfdirselbst.ch/foren/gforum.cgi?post=298964#298964">hier</a>) einlesen.<br />
<a title="System1_Absatz3" name="System1_Absatz3"></a>W&#228;hrend sich die Hersteller gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben und ihre Anwender im Regen stehen lassen, hat sich <a href="http://kaiser-edv.de/">Thomas Kaiser</a> die <a href="http://www.hilfdirselbst.ch/foren/Fix_f%FCr_Zusammenspiel-Problem_mit_Adobe-Distiller_am_Mac_P299666.html?#299666">L&#246;sung des Problems</a> zur Aufgabe gemacht. Er hat einen Installer mit drei modifizierten Backends f&#252;r die Adobe PDF-Drucker Version 6 bis 8 entwickelt. Diese Backends sorgen daf&#252;r, dass Quarks PostScript-Datei gar nicht erst mit zu strikten Zugriffsrechten versehen wird und stattdessen auf sicherem Wege die Verarbeitung durch den Distiller erreicht. Damit kann man auch mit dieser Systemkonfiguration PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker erzeugen.<a title="System1_Absatz4" name="System1_Absatz4"></a><br />
Im Gegensatz zu dieser L&#246;sung, die unabh&#228;ngig von der XPress-Version (7.x.x) l&#228;uft, gibt es von Quark mittlerweile auch eine L&#246;sung. Der modifizierte <a href="http://euro.quark.com/de/service/desktop/downloads/details.jsp?idx=714">QuarkXPress CUPS-Filter</a> funktioniert aber nur, laut Quark, ab Version 7.3. Im Quark-Forum gibt es eine interessante <a href="http://www.quark.com/service/forums/viewtopic.php?t=17627">Diskussion</a> &#252;ber die Vor- und Nachteile dieser L&#246;sung.</p>
<p><a title="System2" name="System2"></a><br />
<h3>System 2: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 2 unter Mac OS 10.5 auf einem PowerPC-Mac</h3>
<p>Adobe f&#246;rdert die Anpassung der Creative Suite 2 an Apples neuestes Betriebssystem Leopard nicht (<a href="http://www.adobe.com/de/support/products/pdfs/leopardsupport.pdf">hier nachzulesen</a>). Mit der Creative Suite 3 gibt es eine neue Version, die unter Leopard anst&#228;ndig funktioniert (siehe auch Systeme <a href="#System4">4</a> und <a href="#System8">8</a>). Somit funktioniert auch der Adobe PDF-Drucker unter diesem System nicht. Leider funktionieren die L&#246;sungen von Thomas Kaiser und Quark (<a href="#System1">siehe System 1</a>) f&#252;r XPress und Acrobat 7 nicht unter Leopard.<br />
<a title="System2_Absatz2" name="System2_Absatz2"></a>Dennoch gibt es nat&#252;rlich mehrere M&#246;glichkeiten, auch mit diesem System, qualitativ hochwertige PDF zu erzeugen. Sowohl die Programme der Creative Suite 2, als auch QuarkXPress 7, verf&#252;gen &#252;ber einen eigenen PDF-Export. In beiden F&#228;llen hat dieser Weg nicht mit den angesprochenen Nachteilen der PDF-Erstellung &#252;ber den Adobe PDF-Drucker zu k&#228;mpfen. Trotzdem sollte man nat&#252;rlich im Einzelnen f&#252;r sich pr&#252;fen, ob ein PDF-Export in Frage kommt. Grunds&#228;tzlich ist dieser allerdings verwendbar und immer einen Versuch wert.</p>
<p>Eine andere M&#246;glichkeit besteht darin, weiterhin den Weg &#252;ber »Drucken« zu gehen. Er unterscheidet sich nur in einem einzigen Punkt. S&#228;mtliche Einstellungen im Anwendungsdruck- und Systemdruckmen&#252; sind identisch zur gewohnten Arbeitsweise mit dem Adobe PDF-Drucker.</p>
<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/adobepdf_leopard_pssichern.png" alt="AdobePDF_Leopard_PSsichern" /></p>
<p>Anstatt nun abschlie&#223;end im Systemdruckmen&#252; auf »Drucken« zu klicken, w&#228;hlt man den Button »PDF« der sich in der linken unteren Ecke befindet. Unter dem unscheinbaren Begriff »PDF« verbergen sich viele Systemfunktionen, die im normalen Arbeitsalltag eines DTPlers nicht (unbedingt) interessant sind. Die Funktion »Als PostScript sichern« bietet allerdings eine sehr bequeme M&#246;glichkeit, die PostScript-Datei, die ja normalerweise an das Drucksystem CUPS &#252;bergeben wird, an einen beliebigen Ort zu speichern. Nutzt man die Distiller-Funktion »&#220;berwachte Ordner«, so kann man sie direkt in eines dieser Verzeichnisse sichern. Sind genau die gleichen Einstellungen wie bei der gewohnten Arbeitsweise gew&#228;hlt, hat man ein qualitativ gleichwertiges Ergebnis.<br />
Nat&#252;rlich gibt es noch andere M&#246;glichkeiten (z.B. ein virtueller <a href="http://www.werkflow.ch/files/2006/VirtualPrinter.zip">PostScript-Datei-Drucker</a>). Das Ergebnis ist allerdings immer dasselbe; eine PostScript-Datei.<a title="System3" name="System3"></a></p>
<h3>System 3: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 2 unter Mac OS 10.4 auf einem PowerPC-Mac</h3>
<p>Was f&#252;r die Programme der Creative Suite 3 unter Mac OS 10.5 gilt, ist nat&#252;rlich auch f&#252;r die CS2 unter Mac OS 10.4 richtig. Hier gibt es keine Probleme, was auch fatal w&#228;re, da dieses System wohl mitunter am H&#228;ufigsten an DTP-Arbeitspl&#228;tzen anzutreffen ist. QuarkXPress 7 kann standardm&#228;&#223;ig keine PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker auf diesem System erstellen. Es helfen allerdings die gleichen L&#246;sungsvorschl&#228;ge, die unter <a href="#System1_Absatz3">System 1</a> beschrieben sind.</p>
<p><a title="System4" name="System4"></a><br />
<h3>System 4: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 3 unter Mac OS 10.5 auf einem PowerPC-Mac</h3>
<p>Mit dem System 4 d&#252;rfte man das Aktuellste (die Hardware mal ausgenommen), was es auf dem Markt gibt, im Einsatz haben. Leider bedeutet das nicht automatisch, dass auch alles reibungslos miteinander arbeitet. Unter Mac OS 10.5 gibt es derzeit (hoffen wir auf Thomas Kaiser oder Quark ;-) ) keine andere L&#246;sung, als das PDF entweder &#252;ber den Quark-eigenen PDF-Export oder eben manuell, wie f&#252;r <a href="#System2_Absatz2">System 2</a> beschrieben, zu erstellen.<br />
F&#252;r die Creative Suite 3 galt bis zum 6. Februar diesen Jahres das Gleiche. Erst mit der Ver&#246;ffentlichung des Acrobat-Updates auf <a href="http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=3856">Version 8.1.2</a> kann man PDF wieder &#252;ber den Adobe PDF-Drucker erstellen. Den Quark-Anwendern bringt dieses Update allerdings nichts.</p>
<h2>Update:</h2>
<p> Quark hat mittlerweile eine neue Version des <a href="http://euro.quark.com/de/service/desktop/downloads/details.jsp?idx=714">CUPS-Filters</a> zum kostenlosen Download bereitgestellt. Dieser sorgt nun auch unter Mac OS 10.5 daf&#252;r, dass Quark 7 PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker erstellen kann. Auch hier ist die Voraussetzung, dass die neueste Acrobat-Version (<a href="http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=3856">8.1.2</a>) installiert ist.</p>
<p><a title="System5" name="System5"></a><br />
<h3>System 5: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 3 unter Mac OS 10.4 auf einem Intel-Mac</h3>
<p>Anwender dieser Systemkonfiguration d&#252;rfen sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen. S&#228;mtliche Programme k&#246;nnen den Adobe PDF-Drucker f&#252;r die PDF-Erstellung nutzen. Man sollte nur darauf achten die aktuellste Acrobat-Version (<a href="http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=3856">8.1.2</a>) einzusetzen. QuarkXPress-Anwender k&#246;nnen ihn ebenfalls nutzen, m&#252;ssen aber entweder einen modifizierten Adobe PDF-Drucker (siehe <a href="#System1_Absatz3">System 1</a>) oder den QuarkXPress CUPS-Filter f&#252;r Versionen ab 7.3 installieren (siehe <a href="#System1_Absatz4">System 1</a>).</p>
<p><a title="System6" name="System6"></a><br />
<h3>System 6: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 2 unter Mac OS 10.5 auf einem Intel-Mac</h3>
<p>Anwender, die dieses System einsetzen, muss ich leider entt&#228;uschen. Dadurch, dass diese Konfiguration eine so ungl&#252;ckliche Kombination aus Hard- und Software darstellt, muss man sowohl aus QuarkXPress 7, als auch aus der Adobe Creative Suite 2 andere Wege (siehe <a href="#System2_Absatz2">System 2</a>) gehen, um PDF erstellen zu k&#246;nnen.</p>
<p><a title="System7" name="System7"></a><br />
<h3>System 7: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 2 unter Mac OS 10.4 auf einem Intel-Mac</h3>
<p>Obwohl die Creative Suite 2 nicht f&#252;r die Intel-Prozessen programmiert worden ist, funktioniert der Adobe PDF-Drucker aus den Adobe-Anwendungen heraus ohne Einschr&#228;nkungen.</p>
<p><img src="http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/adobepdf_tiger_durchgestrichen.png" alt="AdobePDF_Tiger_durchgestrichen" /></p>
<p>Nicht so jedoch wenn QuarkXPress 7 eingesetzt wird. Versucht man aus XPress heraus, ein PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker zu erstellen, so sind dessen »PDF-Optionen« im Systemdruckmen&#252; durchgestrichen!<br />
Die angeforderte Option ist zum Rechner nicht kompatibel und kann nicht verwendet werden. So ganz stimmt das ja nicht. Installiert man eine der beiden Adobe PDF-Drucker-L&#246;sungen (<a href="#System1_Absatz3">siehe System 1</a>), bleiben die PDF-Optionen zwar weiterhin durchgestrichen, der Vorgang wird aber trotzdem mit der erfolgreichen Erstellung eines PDF abgeschlossen.<br />
Allerdings sollte man, wenn dieser Weg gew&#228;hlt wird, absolut sicher gehen, dass auch die richtigen Distiller-Joboptions verwendet wurden.<br />
Dazu gibt es zwei Kontrollfunktionen: Registrierte Impressed-Kunden k&#246;nnen kostenlos auf die Distiller-Erweiterung Distiller-Secrets zur&#252;ckgreifen. Diese Erweiterung listet alle Einstellungen auf, die in der Joboption zum Zeitpunkt der PDF-Erstellung eingestellt waren. Acrobat selbst verf&#252;gt auch &#252;ber eine &#228;hnliche Funktion. Diese nennt sich »Adobe PDF-Einstellungen in PDF-Datei speichern« und ist in jeder Distiller-Joboption unter »Erweitert« zu finden. Einmal aktiviert, enth&#228;lt jedes so erstellte PDF, die verwendete Joboption als Anlage.</p>
<p><a title="System8" name="System8"></a><br />
<h3>System 8: QuarkXPress 7 und Adobe Creative Suite 3 unter Mac OS 10.5 auf einem Intel-Mac</h3>
<p>Creative Suite 3-Anwender m&#252;ssen das Update auf Version 8.1.2 installieren, um den Adobe PDF-Drucker verwenden zu k&#246;nnen.<br />
Wer mit QuarkXPress 7 arbeitet, muss auf eine der L&#246;sungen, die unter <a href="#System2_Absatz2">System 2</a> beschrieben sind, ausweichen.</p>
<h2>Update:</h2>
<p> Quark hat mittlerweile eine neue Version des <a href="http://euro.quark.com/de/service/desktop/downloads/details.jsp?idx=714">CUPS-Filters</a> zum kostenlosen Download bereitgestellt. Dieser sorgt nun auch unter Mac OS 10.5 daf&#252;r, dass Quark 7 PDF &#252;ber den Adobe PDF-Drucker erstellen kann. Auch hier ist die Voraussetzung, dass die neueste Acrobat-Version (<a href="http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=3856">8.1.2</a>) installiert ist.</p>
<h3><em>Fazit</em></h3>
<p>Es ist schon sehr &#228;rgerlich, wenn man sich als Anwender mit Inkompatibilit&#228;ten, die es zwischen einzelnen Herstellern gibt, herum&#228;rgern muss. Mal funktioniert das eine, daf&#252;r etwas anderes nicht und manchmal muss man den gewohnten Arbeitsablauf komplett umkrempeln um Ergebnisse in gewohnter Qualit&#228;t zu erhalten.<br />
Auf der anderen Seite profitieren wir ja auch von den Neuentwicklungen im Hard- und Softwarebereich. Und mal ehrlich, wer m&#246;chte nicht den neuesten Mac oder die neue Creative Suite sein Eigen nennen d&#252;rfen? Deshalb ist es um so wichtiger, dass man  sich _vor_ dem Kauf von Hard- und Software genau informiert, was miteinander ohne Probleme funktioniert und was nicht. </p>
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		<title>MedienStandard Druck 2007 erschienen</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2007/08/26/medienstandard-druck-2007-erschienen/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2007/08/26/medienstandard-druck-2007-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 21:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Druck und Medien hat am Wochenende eine aktualisierte Fassung des MedienStandards Druck ver&#246;ffentlicht.

Der MSD enth&#228;lt alle notwendigen Informationen &#252;ber den gesamten Herstellungsprozess eines Druckprodukts. Neben den Richtlinien f&#252;r die Datenanlieferung, Digitalpr&#252;fdrucken und den PDF/X-Normen, beschreibt der MSD auch die aktualisierten Normwerte f&#252;r Digitalpr&#252;f- und Auflagendrucke. Die Neuauflage war notwendig geworden, da neue Standarddruckbedingungen und Grenzwerte f&#252;r die Medienkeilauswertung in die ISO-Norm 12647 Einzug erhalten haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Druck und Medien hat am Wochenende eine aktualisierte Fassung des MedienStandards Druck ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Der MSD enth&#228;lt alle notwendigen Informationen &#252;ber den gesamten Herstellungsprozess eines Druckprodukts. Neben den Richtlinien f&#252;r die Datenanlieferung, Digitalpr&#252;fdrucken und den PDF/X-Normen, beschreibt der MSD auch die aktualisierten Normwerte f&#252;r Digitalpr&#252;f- und Auflagendrucke. Die Neuauflage war notwendig geworden, da neue Standarddruckbedingungen und Grenzwerte f&#252;r die Medienkeilauswertung in die ISO-Norm 12647 Einzug erhalten haben.</p>
<p>Im ersten Teil (Teil A) sind die Angaben zu den Farbformaten und Ausgabeprozessen f&#252;r die Druckproduktion enthalten. Der Hauptteil (Teil B) enth&#228;lt die Richtlinien f&#252;r die Lieferung von Daten, Pr&#252;fdrucken und Filmen f&#252;r den Druck. Au&#223;erdem enth&#228;lt das 33seitige PDF verschiedene Beschreibungen von praktischen Arbeitsabl&#228;ufen in der Herstellung von Pr&#252;f- und Auflagendrucken. Zum Schluss (Teil C) werden die zu verwendenden Kontrollmittel sowie deren Anwendung unter bestimmten Bedingungen mit definierten Grenzwerten erl&#228;utert. Abgerundet durch ein Glossar und Hinweisen zu weiteren Anwendungspaketen (u.a. Altona Test Suite) des bvdm und der ECI, enth&#228;lt der MedienStandard Druck 2007 alles um die Kommunikation zwischen Agentur, Vorstufe und Druckerei zu erleichtern.</p>
<p>Ganz nach dem Motto: »Macht Drucken einfach«!</p>
<p>Downloadseite des bvdm:<br />
<a href="http://www.bvdm.org/Aktuelles/Downloads.php">http://www.bvdm.org/Aktuelles/Downloads.php</a><br />
(Kostenlose Registrierung notwendig)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>XPS im Blickpunkt der Publishing-Branche</title>
		<link>http://www.mediengestalter-blog.de/2007/07/25/xps-im-blickpunkt-der-publishing-branche/</link>
		<comments>http://www.mediengestalter-blog.de/2007/07/25/xps-im-blickpunkt-der-publishing-branche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 12:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/xps_icon.png' alt='XPS_Icon' class="links"/> Seit ein paar Monaten gibt es nun schon Vista, Microsoft neuestes Betriebssystem, zu kaufen. Normalerweise werden die neuen Funktionen in Windows von der Publishing-Branche nicht mit allzu gro&#223;em Interesse wahrgenommen. Doch dieses Mal hat sich Microsoft eine besondere &#220;berraschung f&#252;r uns ausgedacht. XPS (XML Paper Specification) wird als Teil eines ganz neuen Grafikmodells in Vista eingef&#252;hrt. Neben der Verwendung als Druckerspoolformat (bisher GDI bzw. GDI+) und Druckerbefehlssprache (vgl. PCL von HP) soll XPS vor allem als Dokumentaustauschformat dienen. Damit tritt XPS unmittelbar in Konkurrenz zu PDF. Dennoch gibt es gro&#223;e Unterschiede zwischen den beiden Formaten. Welche Vorteile sich f&#252;r alle Dienstleister, die bisher Office-Dokumente konvertiert haben, ergeben und warum PDF weiterhin unersetzbar bleiben wird, m&#246;chte ich euch mit diesem Artikel zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/xps_icon.png' alt='XPS_Icon' class="links"/> Seit ein paar Monaten gibt es nun schon Vista, Microsoft neuestes Betriebssystem, zu kaufen. Normalerweise werden die neuen Funktionen in Windows von der Publishing-Branche nicht mit allzu gro&#223;em Interesse wahrgenommen. Doch dieses Mal hat sich Microsoft eine besondere &#220;berraschung f&#252;r uns ausgedacht. XPS (XML Paper Specification) wird als Teil eines ganz neuen Grafikmodells in Vista eingef&#252;hrt. Neben der Verwendung als Druckerspoolformat (bisher GDI bzw. GDI+) und Druckerbefehlssprache (vgl. PCL von HP) soll XPS vor allem als Dokumentaustauschformat dienen. Damit tritt XPS unmittelbar in Konkurrenz zu PDF. Dennoch gibt es gro&#223;e Unterschiede zwischen den beiden Formaten. Welche Vorteile sich f&#252;r alle Dienstleister, die bisher Office-Dokumente konvertiert haben, ergeben und warum PDF weiterhin unersetzbar bleiben wird, m&#246;chte ich euch mit diesem Artikel zeigen.</p>
<p><strong>Warum speichern Office-Anwender ihre Dokumente nicht einfach als PDF?…</strong><br />
…dann h&#228;tte der Empf&#228;nger nicht mit den ganzen Problemen wie, anderen Zeilenumbr&#252;chen, fehlenden Fonts oder sonstigen ungewollten Ver&#228;nderungen zu k&#228;mpfen. Stimmt eigentlich! Adobe installiert zusammen mit dem Acrobat Paket sogar Erweiterungen f&#252;r Office, mit denen sich PDF-Dateien mit einem Klick erstellen lassen. Den Adobe Reader gibt es f&#252;r sehr viele Betriebssysteme zum kostenlosen Herunterladen. Die enorme Verbreitung und Akzeptanz in den Unternehmen, l&#228;sst eigentlich keinen Zweifel daran aufkommen, dass man hier einen neuen Dokumentenstandard brauchen w&#252;rde. Dennoch…</p>
<p><strong>…bietet XPS viele Vorteile</strong><br />
Das Microsoft &#252;berhaupt ein Konkurrenzprodukt zu PDF, sowohl auf den Unternehmensmarkt als auch in der Publishingbranche, etabliert haben m&#246;chte, hat wohl mehrere Gr&#252;nde. Zu aller erst hielt das bisherige Grafikmodell von Windows den technologischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre nicht mehr Stand. Da sich aber viele Programme (z.B. MS Word) darauf st&#252;tzen, kommt es eben zu den ungeliebten Fehlern beim Datenaustausch. Das neue Modell, auf das sich sowohl die Bildschirmdarstellung als auch die Druckausgabe st&#252;tzen, beherrscht nun auch Verl&#228;ufe (Smooth Shades), Transparenz im Allgemeinen, Vektorgrafiken, ger&#228;teunabh&#228;ngige Farben auf Basis von ICC-Profilen, Sonderfarben, Bilder mit bis zu 32 Bit Farbtiefe, OpenType-Fonts und viele weitere Funktionen.</p>
<p>Schon l&#228;nger macht sich Adobe mit seinen Programmen und Technologien immer mehr auf dem Unternehmensmarkt breit, den Microsoft nat&#252;rlich auch f&#252;r sich beansprucht. Aufgrund der guten Marktstellung von Adobe, ben&#246;tigte Microsoft eine L&#246;sung, die von Anfang an gewisse Vorteile gegen&#252;ber PDF bieten k&#246;nnte. Hierbei hat vor allem Adobes Konkurrent <a href="http://www.globalgraphics.com/">Global Graphics</a> geholfen, die bereits &#252;ber entsprechende Erfahrungen im Bereich der Druckausgabe haben.</p>
<p>Eine XPS-Datei ist an sich nicht viel mehr als ein ZIP-Archiv (das &#196;ndern der Dateiendung gen&#252;gt), dass s&#228;mtliche Bestandteile (Schriften, Bilder/Grafiken, Seiten und XML-Strukturen) enth&#228;lt. Da XPS in Windows Vista (durch das .NET Framework 3.0 werden auch weitere Windows-Betriebssysteme unterst&#252;tzt; siehe Ende des Artikels) schon enthalten ist, entf&#228;llt die kostenpflichtige Installation eines Acrobat-Paketes. Dies ist in gr&#246;&#223;eren Unternehmen ein Vorteil, da man sich dort die Kosten und den Aufwand f&#252;r die Verwaltung, Lizenzierung und Schulung f&#252;r ein Dritthersteller-Produkt sparen kann. Das Acrobat-Paket zeichnet sich vor allem durch seine Funktionsvielfalt aus. Somit ist auch eine erh&#246;hte Wahrscheinlichkeit einer Fehlbedienung gegeben. Bekomme ich eine XPS-Datei und muss diese verarbeiten, so reicht ein Doppelklick und die notwendigen Bestandteile werden von den Microsoft-Servern heruntergeladen. Der Microsoft XPS Document Writer hat l&#228;ngst nicht so viele Funktionen wie sein Pendant, der Adobe PDF Drucker. Schriften werden beispielsweise standardm&#228;&#223;ig immer eingebettet. Man kann also keine fehlerhaften XPS erstellen. Lediglich die Art der Bildkompression ist w&#228;hlbar.</p>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/xps_docwriter_eigenschaften.png'/><img width="500" alt='XPS_DocWriter_Eigenschaften' /></p>
<p>Ein ganz klarer Vorteil  gegen&#252;ber der PDF-Erstellung via Adobe PDF Drucker. Durch die XML-Basis sind die einzelnen Elemente einer XPS-Datei f&#252;r etwaige Ver&#228;nderungen und Abfragen (z.B. durch Datenbanken) besser ger&#252;stet. XPS l&#228;sst sich so einfacher in bestehende Umgebungen integrieren. Zwar ist ein PDF auch eine Datencontainer, momentan jedoch noch ohne die M&#246;glichkeit einzelne Objekte gezielt zu entnehmen und zu ver&#228;ndern. Somit finden vor allem Entwickler von XPS-Programmen bessere M&#246;glichkeiten vor, rasch eine gro&#223;e Anzahl an Produkten zu erstellen, die XPS direkt oder indirekt unterst&#252;tzen.</p>
<p><strong>PDF hat weiterhin die Nase vorn</strong><br />
Wie schon erw&#228;hnt, erfreut sich PDF sehr gro&#223;er Beliebtheit. Viele Unternehmen (auch sehr gro&#223;e wie z.B. SAP oder IBM) haben ihre Arbeitsabl&#228;ufe schon vor Jahren erfolgreich auf Basis von PDF erstellt. Diesen Vorteil darf man nicht zu gering einsch&#228;tzen, denn viele dieser Unternehmen und Organisationen (darunter auch Regierungsbeh&#246;rden) k&#246;nnen es sich eben nicht einfach mal kurz leisten, s&#228;mtliche Arbeitsabl&#228;ufe auf einen neuen Dokumentenstandard umzustellen.</p>
<p>In der grafischen Industrie wurden neue Technologien schon immer ehr zur&#252;ckhaltend und kritisch wahrgenommen. Obwohl Adobe PDF schon seit Anfang der 90er-Jahre auf dem Markt gebracht hatte, dauert es noch viele Jahre (und jede Menge seitens Adobe) bis dass man auch in der Druckbranche keine b&#246;sen Blicke mehr ernten musste, wenn man ein PDF als Druckvorlage ablieferte. (Die b&#246;sen Blicke gelten heute wohl den Office-Anwendern.) PDF wurde auch hier etabliert. Die Verl&#228;sslichkeit bei der Anzeige und Ausgabe ist mittlerweile sehr hoch und wird sich, dank Adobe, auch zuk&#252;nftig (durch die Einf&#252;hrung der Adobe PDF Print Engine) verbessern. Es ist in vielen Bereichen (nicht nur im Druck) durch die ISO standardisiert. &#220;ber die Jahre hinweg, hat sich auch ein Netz von Anwendungen rund um PDF gebildet. Problemlos lassen sich damit ganze Korrektur- und Freigabeabl&#228;ufe realisieren. </p>
<p>In all diesen Bereichen muss sich XPS erst noch etablieren. Leider ist auch nicht so, dass  ab sofort belichtungsf&#228;hige Daten, als XPS, aus Office-Programmen erstellt werden k&#246;nnen. Zu sehr h&#228;ngt die Leistungsf&#228;higkeit von der Unterst&#252;tzung des neuen Grafikmodells ab, was auch meine Tests zeigen. Ein Word-XPS oder PDF muss weiterhin nachbearbeitet werden, da die Farbausgabe weiterhin in RGB erfolgt.</p>
<p><strong>Arbeitsablauf der XPS-zu-PDF-Konvertierung</strong><br />
Als Anwender sind mir diese ganzen firmenpolitischen Spielchen um neue Kunden und Marktanteile eigentlich ziemlich egal. Was ich brauche, sind verl&#228;ssliche Informationen und solide Arbeitsanleitungen um mich vor einem Kunden, der sich gerade einen neuen Vista-PC gekauft hat und nun die Einladung zu Omis 80. Geburtstag als XPS gespeichert, drucken lassen m&#246;chte, nicht als Wie-das-k&#246;nnen-Sie-noch-nicht-drucken-Idiot dastehen zu lassen. Wahrscheinlich werden Office-Anwender sogar eher selten auf die Idee kommen ihre Datei als XPS zu speichern. Die XPS-Speicher-Option f&#252;r Office 2007 muss ich erst noch bei Microsoft herunterladen (ebenso die PDF-Option). Anwender fr&#252;herer Office-Versionen (z.B. 2003) k&#246;nnen XPS-Dateien ausschlie&#223;lich &#252;ber den XPS Document Writer erstellen.</p>
<p>Wie wird nun aber aus der geheimnisvollen XPS-Datei ein sauberes PDF gem&#228;&#223; einem PDF/X-Standard, z.B. X-1a?</p>
<p>M&#246;chte ich mir eine XPS-Datei ansehen, &#246;ffnet sich entweder der Internet Explorer 6 bzw. 7 oder der XPS Document Viewer. Da aber beide Programme nicht darauf ausgelegt sind, druckf&#228;hige Vorlagen zu erzeugen, bringt mir das nicht viel. Adobe Acrobat 8 Pro (momentan nur unter Windows) ist in der Lage XPS zu interpretieren. Adobe setzt mit dieser Unterst&#252;tzung bewusst auf Kooperation statt auf Konfrontation. Sehr zur Freude der Anwender, die nat&#252;rlich vom Konkurrenzkampf in Form von solchen Zugest&#228;ndnissen profitieren.</p>
<p><strong>Die Konvertierung im Detail</strong><br />
Meine Testdatei besteht aus mehreren Zeilen Text, einem sRGB-Tiff, ein paar Word-Objekten in verschiedenen Farben und Ausf&#252;hrungen sowie einem CMYK-Photoshop-EPS garniert mit jeder Menge sch&#246;ner Wordeffekte (Verl&#228;ufe, Transparenzen), habe ich in Word 2003 auf Windows XP erstellt.<br />
Die eigentliche XPS-Erstellung ist sehr einfach. Der Microsoft XPS Document Writer druckt in eine Datei mit der Endung .xps. Die einzigen w&#228;hlbaren Optionen (siehe Screenshot weiter oben) beziehen sich u.a. auf die Qualit&#228;t der Bildkompression.<br />
Die fertige XPS kann in den genannten Programmen ge&#246;ffnet und angezeigt werden.<br />
Man beachte die transparente Wolkenform im unteren Teil meiner Testdatei.</p>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/pdfmaker_in_a7_unb.jpg' alt='PDFMaker_in_Acrobat_unbearbeitet' /></p>
<p>In Acrobat 8.1 Pro kann ich die XPS-Datei und die notwendigen Distiller-Joboptions f&#252;r die PDF-Konvertierung ausw&#228;hlen und verarbeiten. Das Resultat &#252;berrascht mich etwas.</p>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/xps_in_acrobat_unbearbeitet.jpg' alt='XPS_in_Acrobat_unbearbeitet' /></p>
<p>Die Transparenz, die in der XPS-Datei noch enthalten war und von der Spezifikation auch unterst&#252;tzt wird, ist weg. Stattdessen habe ich jetzt ein deckendes Objekt. Durch den ger&#228;teunabh&#228;ngigen Farbraum, der ebenfalls durch die XPS-Spezifikationen vorgeschrieben ist, liegen alle Objekte im Office-Farbraum sRGB vor.  Das CMYK-EPS, das ja gerne dazu verwendet wird, um die unerw&#252;nschte Wandlung nach RGB zu vermeiden, ist ebenfalls nach sRGB konvertiert worden.<br />
Mit einem Preflight-Profil &#252;berpr&#252;fe ich die Aufl&#246;sung meiner Bilddaten, die im Original noch jeweils 300ppi betragen haben. Es wurde nicht heruntergerechnet und die Bilder bleiben weiterhin hochaufgel&#246;st.</p>
<p>Nachdem das Resultat meiner XPS-Konvertierung nicht ganz meinen Erwartungen gerecht wurde, probiere ich die PDF-Erstellung direkt &#252;ber den PDFMaker aus.<br />
Beim PDFMaker handelt es sich um einen Office-Zusatz, der zus&#228;tzliche Funktionen, die der Distiller eigentlich nicht verarbeiten kann, in PDFMarks (Distiller-Anweisungen) verpackt und somit vom Distiller korrekt interpretiert werden. Das fertige PDF &#252;berrascht mich wiederum. Diese Mal aber positiv. Die Transparenz blieb ebenso erhalten, wie das CMYK-EPS. Es wurde auch nichts an der Aufl&#246;sung heruntergerechnet.</p>
<p><img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/uploads/2007/07/pdfmaker_in_a7_unb.jpg' alt='PDFMaker_in_Acrobat_unbearbeitet' /></p>
<p>Beide Testdateien sind weitgehend optisch gleichwertig und unterscheiden sich nur in einigen wenigen, teilweise aber wichtigen Punkten (CMYK-Eps in sRGB, verloren gegangene Transparenz, Verlaufsaufl&#246;sung bei XPS nur 600ppi, PDF 2400ppi). Der Textumbruch hat in beiden Formaten gestimmt. Damit wurden meiner Meinung nach viele Hauptkriterien erf&#252;llt. Da beide PDF noch nicht dem angestrebten Ziel PDF/X-1a entsprechen, ist eine Farbkonvertierung der RGB-Elemente notwendig. Mit Acrobat 8 Pro ist das aber kein Problem. &#220;ber »Farben konvertieren« erhalte ich ein 1-kanaliges Schwarz und sauber konvertierte Bild- und Vektorelemente. Die abschlie&#223;ende Zertifizierung besteht das PDF auf Anhieb. Damit ist aus einem Worddokument in wenigen Arbeitsschritten eine druckf&#228;hige Vorlage entstanden, die zumindest einem gewissen Standard der Druckbranche gen&#252;gt.</p>
<p><strong>Mein Fazit</strong><br />
XPS steht definitiv erst am Anfang seiner Entwicklung. Momentan kann es PDF in vielen professionellen Bereichen das Wasser (noch) nicht reichen. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass zumindest Global Graphics, diesen Anspruch, PDF komplett vom Markt verdr&#228;ngen zu wollen, auch nicht besitzt. Man konzentriert sich erst einmal darauf das Format und die dahinter stehende Technologie bei den Office- und Windowsanwendern zu etablieren. Es wird noch einige Zeit brauchen, bis XPS gen&#252;gend bekannt ist. Microsoft hat angek&#252;ndigt u.a. auch die Mac-Plattform zu unterst&#252;tzen. Das erste Produkt mit XPS-Unterst&#252;tzung wird wohl MS Office 2008 sein, welches bis Ende dieses Jahres erscheinen soll. Bis dahin, sind vor allem Druckdienstleister hinsichtlich der XPS-Verarbeitung auf Windows bzw. Adobe Acrobat 8 angewiesen.<br />
Die Office-Anwender werden von der zuk&#252;nftigen Entwicklung profitieren, da sie zum einen zus&#228;tzliche Kosten sparen und zum anderen viel einfacher Dokumente untereinander und auch an Druckereien austauschen k&#246;nnen.<br />
Insgesamt ist der zuk&#252;nftige Konkurrenzkampf zwischen Adobe und Microsoft um den Dokumentenstandard positiv einzusch&#228;tzen, da sich beide nicht gegenseitig blockieren werden. Damit w&#252;rden sie nur Kunden ver&#228;rgern, die nun erstmals eine wirkliche Wahl haben. Konkurrent Microsoft wird Adobe zu neuen, innovativen und vielleicht auch kosteng&#252;nstigeren Produkten zwingen. </p>
<p>Sch&#246;ne Aussichten!</p>
<p><em>Weiterf&#252;hrende Informationen:</em><br />
<a href="http://www.globalgraphics.com/xps/more.html">http://www.globalgraphics.com/xps/more.html</a><br />
u.a. umfangreiche FAQ, technische und strategische Informationen<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XML_Paper_Specification">http://de.wikipedia.org/wiki/XML_Paper_Specification</a><br />
Wikipedia-Eintrag; nicht sehr umfangreich<br />
<a href="http://www.prepress.ch/d/pdf/aktuell/56_175725.html#Editorial">http://www.prepress.ch/d/pdf/aktuell/56_175725.html#Editorial</a><br />
PDF-Guru Stephan Jaeggi &#252;ber XPS<br />
<a href="http://www.microsoft.com/whdc/xps/viewxps.mspx">http://www.microsoft.com/whdc/xps/viewxps.mspx</a><br />
Software-Downloads zu XPS von Microsoft<br />
<a href="http://www.microsoft.com/whdc/xps/default.mspx">http://www.microsoft.com/whdc/xps/default.mspx</a><br />
XPS-Portal von Microsoft</p>
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		<title>eciRGB_v2-Arbeitsfarbraum zum kostenlosen Download freigegeben</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 18:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Kocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben wurde &#252;ber die ECI-Mailinglist und der ECI-Seite bekannt gegeben, dass der verbesserte und erneuerte eciRGB_v2-Arbeitsfarbraum heruntergeladen werden kann. Anwender, die bisher das LStar-RGB-Profil der Firma Color Solutions aufgrund der besseren, weil linear gleichstufigen, Helligkeitsverteilung (so genannte L*-Achse) verwendet haben, k&#246;nnen in Zukunft ohne Bedenken das neue eciRGB_ v2-Profil einsetzen. Im Gegensatz zu eciRGB_v1 (Helligkeitsverteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben wurde &#252;ber die ECI-Mailinglist und der <a href="http://www.eci.org/eci/de/">ECI-Seite</a> bekannt gegeben, dass der verbesserte und erneuerte eciRGB_v2-Arbeitsfarbraum <a href="http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php">heruntergeladen</a> werden kann.</p>
<p>Anwender, die bisher das <a href="http://www.lstar-rgb.com/">LStar-RGB-Profil</a> der Firma <a href="http://www.colorsolutions.de/">Color Solutions</a> aufgrund der besseren, weil linear gleichstufigen, Helligkeitsverteilung (so genannte L*-Achse) verwendet haben, k&#246;nnen in Zukunft ohne Bedenken das neue eciRGB_ v2-Profil einsetzen.</p>
<p>Im Gegensatz zu eciRGB_v1 (Helligkeitsverteilung nach Gamma 1,8) ist die Gefahr von Abrissen in den Tiefen und Umrechnungsverlusten bei der Bearbeitung und Konvertierung deutlich verringert worden. Zus&#228;tzlich werden, laut der ECI, »durch Farbraumkonvertierungen verursachte Fehler (z.B. Banding oder Farbkipper) auf das aktuell technisch m&#246;glichste Minimum reduziert.« Da sich auch weder der Gamut oder der Wei&#223;punkt im Vergleich zu eciRGB_v1 ver&#228;ndert haben, ist ein Wechsel des Arbeitsfarbraumes z.B. in Adobe Photoshop ohne Probleme m&#246;glich.</p>
<p><strong>Altdaten konvertieren oder nicht?</strong><br />
Die ECI empfiehlt hier ganz klar es nicht zu tun. Auch vom einfachen Zuweisen des neuen Profiles wird abgeraten. Farbraumkonvertierungen f&#252;hren immer zu Qualit&#228;tsverlusten!</p>
<p>F&#252;r alle neuen Projekte wird der neue Arbeitsfarbraum  aber empfohlen. Vorteile sollen sich vor allem  beim Konvertieren von RAW-Daten oder Bildern mit 16-Bit Farbtiefe (eciRGB_v2 kodiert in 8-Bit) ergeben.<br />
Ein weiterer Vorteil dieses Profiles gegen&#252;ber denen anderer Anbieter (z.B. LStar-RGB) besteht unter anderem  in der bevorstehenden Einbindung in die ISO-Norm 22028 und der allgemein vermeintlich gr&#246;&#223;eren Akzeptanz im grafischen Gewerbe.<br />
Nach dem Herunterladen des eciRGBv20.zip-Archives stehen zwei ICC-Profile zur Verf&#252;gung. Das eciRGB_v2_ICCv4.icc basiert auf den ICCv4-Spezifikationen, das andere auf den &#228;lteren v2-Spezifikationen. Die Unterschiede sind wohl eher aus technischer Hinsicht, als aus Anwendersicht, heraus interessant.<br />
Jedoch sollte vor Einsatz eines jeden Profiles (auch LStar-RGB, da ICCv4) bekannt sein, ob das Ger&#228;t (z.B. Digitaldruck-RIPs) damit &#252;berhaupt zurecht kommt.</p>
<p>Weitere Informationen sowie den vollst&#228;ndigen Text findet Ihr auf den Seiten der ECI: <a href="http://www.eci.org/eci/de/">http://www.eci.org/eci/de/</a></p>
<p>Download-Seite der ECI (herunterscrollen bis ICC-Profile der ECI): <a href="http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php">http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php</a></p>
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