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Maren Mischke

…lebt und arbeitet im schönen Düsseldorf am Rhein.

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Ich habe gerade einen Ohrwurm:

Du willst mich haben, denn du findest mich schön. Ich muss sagen, das kann ich gut versteh‘n. (…) Doch da gibt es eine Sache, die ich gar nicht leiden kann: Kommen deine feuchten Lippen zu nah an mich ran… Küssen verboten! (Küssen verboten!), Küssen verboten! (Streng verboten!) – Keiner, der mich je gesehn hat, hätte das geglaubt: Küssen ist bei mir nicht erlaubt!

Quelle: www.sueddeutsche.de

Na, erinnert ihr euch? Natürlich ist das „Küssen verboten“ von den Prinzen. Ich singe dieses eingängige Liedgut vor mich, weil ich folgenden Artikel gelesen habe: „Umstrittene Benetton-Kampagne: Küssen verboten“.

Benetton hat seit Wochen demnach eine neue „Skandal-Kampagne“ am Start, die an die alten Aufreger von damals (ihr wisst schon die blutigen Soldaten-Klamotten, die ölverschmierten Vögel und so) anknüpfen soll. Ich habe sie noch nicht in freier Wildbahn gesehen. Die Kampagne trägt den Titel „Unhate“ und dort küssen sich verfeindete Regierungschefs. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um Fotomontagen.

Das Bild oben sowie das mit dem amerikanisch-chinesische Kuss finde ich am besten, weil der Kuss da wirklich zärtlich aussieht. Aber ansonsten empfinde ich die gar nicht als sonderlich skandalös. Wenn die Merkel und der Sarkozy sich küssen, sehe ich da keine politische Brisanz, aber wahrscheinlich geht da ein Aufschrei durch die politisch Bewanderten unter euch. Sorry, aber wenn Kampagnen von halbwegs gebildeten Leuten wie mir nicht verstanden werden, sind sie vielleicht nicht so gut wie gedacht.

Wahrscheinlich gibt es mehr Menschen, die es ganz ungeheuerlich finden, wenn sich zwei Herren küssen, als Leute, die sich über die politischen Statementts aufregen. Aber das ist natürlich reine Spekaulation.

Ich möchte die Kampagne nicht schlecht reden, aber irgendwie kommt es mir so vor, als handele es sich hierbei um eine reine PR-Maßnahme. Die Kampagne wurde sicherlich an alle möglichen Presse-Vertreter geschickt und hing mal für ein paar Tage an irgendeiner Wand, aber das war es auch schon.

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