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Maren Mischke

…lebt und arbeitet im schönen Düsseldorf am Rhein.

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Seit einigen Wochen laufen im Fernsehen verschiedene Spots von RWE, die dafür werben, dass man Autos auch mit Strom betreiben kann.

Dafür haben die sogar eine sehr aufwändig gemachte Webseite ins Leben gerufen: www.rwe-autostrom.de/filmset. Und es wurden einige bekannte Gesichter verpflichtet. Die Spots kann man sich hier bei YouTube ansehen.

Bei einem der YouTube-Spots steht folgendes darunter:

JvM legt seine preisgekrönte DEA-Kampagne aus den 90ern neu auf. Diesmal aber nicht für DEA-Tankstellen, sondern für den Mutterkonzern RWE, der mit den Maßnahmen für seinen Autostrom trommeln will. In sechs unterschiedlichen TV-Spots bringt der bekannte Hauptdarsteller „Super Ingo“ den Zuschauern und seinen Serienfreunden den alternativen Kraftstoff nahe.

Aber so leid mir das tut: Ich verstehe diese Spots einfach nicht. Ich kenne zwar den Jingle „Hier ist DEA, hier tanken Sie auf“, aber die Spots kenne ich anscheinend nicht, denn ich kann keinen Bezug zu den RWE-Spots herstellen. Und müssen TV-Spots nicht auch funktionieren, wenn man das Original nicht kennt?

Warum sehen die Darsteller alle aus wie dem Film „Manta, Manta“ entsprungen? Warum sind teilweise Lacher aus der Konserve hinterlegt? Warum sind die Beteiligten alle so dümmlich? Und wo bringt „Super-Ingo“ denen denn „den Zuschauern und seinen Serienfreunden den alternativen Kraftstoff nahe“? Indem er ihnen zeigt, das man einen Stecker in eine Steckdose stecken kann? Wird diese Antriebsart da nicht total ins Lächerliche gezogen? Würde sich aufgrund dieser Spots wirklich irgendjemand weiter über die Option der Betankung informieren?

Was will mir die Werbung hiermit sagen?

5 Kommentare zu “ Wenn TV-Spots bei mir nur ein „Hä?“ hervorrufen ”

  1. Christian

    Der Stil ist tatsächlich komplett der der DEA-Kampagne damals. Inclusive der Konserver-Lacher und der dümmlich überzeichneten Figuren.
    Ob das damals lustig war, darüber kann man streiten. (Ich fands damals schon blöde)
    Dass das heute – mit ein paar jahren Abstand – nur noch dann nicht doof ist, wenn man das Oroginal kennt, das halte ich auch für einen groben Fehler.
    Und ein pures Recycling alter Ideen als tolle Idee darzustellen … naja.

  2. Maren Mischke

    Ich würde mir ja auch als DEA irgendwie veräppelt vorkommen, wenn meine (damalige?) Agentur dann auf einmal für „bessere“ Energie werben würde?

  3. Alessandro

    Also ich finde die Spots super!
    Ich weiß auch erhlichgesagt nicht was man daran nicht verstehen kann.

  4. Gregor

    Ich finde die Spots auch gut!

  5. Inka

    Also ich finde das Wiedersehen mit den alten DEA-Leuten auch witzig – ich erinnere mich zwar nur ganz fern aus meiner Kindheit an die Werbung, aber ich denke, genau die Leute die sich noch daran erinnern werden heute schon bei dem Gedudel des Jingles aufhorchen :D

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