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Maren Mischke

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Beim Surfen bin ich gerade auf einen Artikel über zwei junge Berliner gestoßen, die eine Firma namens „Waren des täglichen Bedarfs“ gegründet und damit ein Bier mit dem Namen – Achtung, jetzt muss um die Ecke gedacht werden! – „Bier“ auf den Markt gebracht haben.

Spiegel Online schreibt darüber folgendes:

Das Berliner Gerstengebräu soll ohne Klischees, Versprechungen und Lobhudeleien auskommen. Bier ist „Bier“. Schwarze Druckbuchstaben auf weißem Etikett auf brauner Flasche. „Wir machen ein Produkt für enttäuschte Großstädter, die unter akuter Reizüberflutung leiden“, so Schwaderer. „Es gibt in Deutschland ein wahnsinniges Überangebot an Waren und Versprechungen.“ Auf Kuba dagegen gebe es nur eine Sorte Zahncreme, sagt er. Zur Zahnpflege reiche das aus.

Tja, es ist natürlich ironisch, dass nun noch eine weitere Sorte Bier die Regale bereichert und das angeprangerte Überangebot so noch erweitert wird.

Und damit man sich bei einer Weinschorle demnächst ebenfalls nicht mit massiven Entscheidungsschwierigkeiten herumplagen muss, wollen die beiden Unternehmer als nächstes auch eine Weinschorle auf den Markt bringen. Wie die heißen soll verrate ich euch nicht, da müsst ihr eure eigenen Grauen Zellen anstrengen.

Aber ich will hier nicht der Miesepeter sein. Sonst würde ich nun vorschlagen, dass man als „enttäuschter Großstädter“ ja zum Beispiel auch einfach bei Aldi oder einem kleinen Supermarkt einkaufen kann, denn dann kann man dieses Problem eigentlich ganz gut umgehen.

Vielleicht bin ich heute auch nur ein bisschen griesgrämig, denn eigentlich fände ich die Idee ganz witzig.

Hier geht’s zum Artikel: www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,687698,00.html

Bildquelle: Spiegel Online/Waren des täglichen Bedarfs

1 Kommentar zu “ Ein Bier namens „Bier“ ”

  1. Carsten Weddig

    Die Marketingaktion finde ich wirklich super. Demnächst soll wohl bereits das nächste Getränk folgen. Ich bin sehr gespannt.

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