Beim Surfen bin ich gerade auf einen Artikel über zwei junge Berliner gestoßen, die eine Firma namens „Waren des täglichen Bedarfs“ gegründet und damit ein Bier mit dem Namen – Achtung, jetzt muss um die Ecke gedacht werden! – „Bier“ auf den Markt gebracht haben.
Spiegel Online schreibt darüber folgendes:
Das Berliner Gerstengebräu soll ohne Klischees, Versprechungen und Lobhudeleien auskommen. Bier ist „Bier“. Schwarze Druckbuchstaben auf weißem Etikett auf brauner Flasche. „Wir machen ein Produkt für enttäuschte Großstädter, die unter akuter Reizüberflutung leiden“, so Schwaderer. „Es gibt in Deutschland ein wahnsinniges Überangebot an Waren und Versprechungen.“ Auf Kuba dagegen gebe es nur eine Sorte Zahncreme, sagt er. Zur Zahnpflege reiche das aus.
Tja, es ist natürlich ironisch, dass nun noch eine weitere Sorte Bier die Regale bereichert und das angeprangerte Überangebot so noch erweitert wird.
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Kategorie:
Netzfundstücke, Sehenswert, Selbstständigkeit |
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