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Maren Mischke

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Uma Thurman hat einen neuen Film namens „Motherhood“ gedreht, der am Wochenende in Großbritannien anlief. Wusstet ihr nicht? Macht nichts, denn damit seid ihr nicht alleine. Bei Moviepilot bin ich heute auf eine Story gestoßen, bei der ich mir einfach nur an den Kopf fasse und mich frage, wer sich so eine beknackte „Strategie“ ausgedacht hat – und vor allem warum.

Moviepilot erklärt die Siuation wie folgt:

Die kreativen Köpfe tüftelten eine ganz ausgefuchste Marketingstrategie aus. Niemand sollte wissen, dass Motherhood dieses Wochenende anläuft. Es liefen kaum Werbespots, kaum Kino-Trailer und nur wenige Plakate wurden im Land der Fish and Chips aufgehangen. Nur ein exklusiver Kreis durfte die Previews sehen. Verstecken statt verkünden war das Motto der PR-Abteilung.

Quelle: www.moviepilot.de/news/uma-thurman-nur-polen-ist-schlechter

Der Plan war, den Film so durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu vermarkten. Ganz sicher fiel in den dazugehörigen Meetings der Ausdruck „virales Marketing“ und dass das DER Weg wäre, jeden ganz heiß darauf zu machen, den sagenumwobenen Film zu sehen und dass den Kinos so die Bude eingerannt werden würde.

Ich sag mal so: Der „geniale“ Plan ist nicht ganz aufgegangen, denn am Startwochenende wollten nur ganze zwölf Leute den Film sehen. Zwölf Leute! Die haben für insgesamt umgerechnet 96 Euro Umsatz gesorgt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Und weil es so schön ist, möchte ich mit einem Zitat aus dem Artikel abschließen:

Das Ziel, dadurch eine Mund-zu-Mund-Lawine loszutreten, hat funktioniert: Ganz England lacht über die mickrigen 100€.

2 Kommentare zu “ Blamage bei Werbung für den Film „Motherhood“ ”

  1. Nick

    Ja ebend, das wollten Sie ja erreichen, jetzt redet jeder darüber. Ziele erreicht, ich will jetzt mal behaupten das es so gewollt war.

  2. Maren Woker

    Naja, aber da steht, dass der in Amiland auch nur wenig eingespielt hat. Und die meisten Kinos können sich es gar nicht leisten, einen Film, der nicht „Avatar“ oder „Alice im Wunderland“ heißt, sonderlich lange zu spielen. Die müssen für die Kopien ja richtig viel Kohle hinblättern und wenn der sich nicht rentiert, ist der hier schneller wieder aus dem Kino raus, als man den Titel aufsagen kann.

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