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Maren Mischke

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amnesty international hat sich etwas ausgefallenes einfallen lassen, um auf das Thema Häusliche Gewalt aufmerksam zu machen.

Der Slogan „It happens when nobody is watching“ soll den Passanten auf folgende Weise verdeutlicht werden: So lange niemand hinsieht, wird auf dem Plakat eine Frau von einem Mann verprügelt, sobald aber jemand hinsieht, ändert sich das Motiv und er hört damit auf.

Möglich wird das durch eine Kamera, die die Augenbewegungen der Passanten erkennen kann. Weitere Infos und auch Fotos gibt es in der Quelle: „Das Plakat, das auf dich reagiert“.

Ich hatte vor einiger Zeit den Beitrag „HBO schaltet „sprechende“ Plakate…“ veröffentlicht, diese beiden Aktionen machen deutlich, dass Plakate sich immer weiterentwickeln. In „Das Plakat, das auf dich reagiert“ habe ich noch folgenden weiterführenden Gedanken gefunden:

Während in diesem Fall der Einbau von Kameras in Werbetafeln fast schon einen künstlerischen Aspekt hat, gibt es auch ganz andere Ideen, was sich mit solcherlei Technologie anstellen ließe. So wird bereits an Kameras gearbeitet, die Passanten in Zielgruppen einteilen können sollen. Damit ließe sich also von der Rolex-Werbung für den vermögenden Geschäftsmann in Sekundenschnelle auf die Ankündigung des nächsten Tokio-Hotel-Konzertes umschalten, sobald ein Pulk pubertierender Teenager vorbeizieht.

Ich bin ja mal gespannt, wann es soweit ist.

Interaktive Plakat wie das von amnesty international, finde ich…

  • …super, ich hoffe, das sieht man demnächst öfter!
    (42%, 11 Stimmen)
  • …in der Umsetzung leider noch viel zu teuer.
    (31%, 8 Stimmen)
  • …gruselig, ich würde mich beobachtet fühlen.
    (27%, 7 Stimmen)
  • …nervig, das würde mich stören.
    (0%, 0 Stimmen)
  • …völlig überflüssig!
    (0%, 0 Stimmen)

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3 Kommentare zu “ amnesty international-Plakat reagiert auf Passanten ”

  1. accessoire

    Echt eine geniale Werbeidee. Sowas würde mir im Kopf bleiben.

  2. julian

    Da sehe ich doch wieder die Szene aus „Minority Report“, wo der Hauptcharakter durch eine Einkaufs(?)straße läuft und die auf ihn angepasste Werbung sieht.

    Wobei das mit der Erkennung, sei es eine Person oder auch nur eine Zielgruppe, bestimmt noch etwas dauern wird.

  3. We like that » Blog Archiv » Amnesty International

    […] von Amnesty International. Um euch zu verdeutlichen worum es hier geht, zitier ich einfach mal den Mediengestalter Blog, die haben das da ganz gut […]

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