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Maren Mischke

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Das Thema ist nicht neu, ist aber bisher in Deutschland auf wenig Gegenliebe gestoßen. Scheinbar ist es jedoch noch nicht vom Tisch. Auf dem aktuellen „medienforum.nrw“ hat es der NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers noch mal aufgeriffen. Nachzulesen ist das unter anderem hier: „NRW-Landesregierung will Jugendlichen Zeitungen spendieren“.

Die Idee dahinter finde ich gut, aber ob sich dafür tatsächlich genug Sponsoren finden lassen? Viele Verlagshäuser gehen doch teilweise schon auf dem Zahnfleisch (um es mal salopp auszudrücken) und auch wenn es denen ja auch mit helfen soll, kann ich mir nicht vorstellen, dass die dafür ihre letzten Moneten zusammenkratzen? Oder bin ich da zu pessimistisch?

2 Kommentare zu “ Gratis-Zeitungs-Abos für Jugendliche ”

  1. accessoire

    Ja, das ist natürlich eine schwere Entscheidung, allerdings muss man bedenken, dass man damit die Käuferschicht der Zukunft anwirbt. Für mich (19 bald 20 Jahre jung) gibt es kaum noch interessante Zeitschriften zu kaufen. Wirklich viele Dinge kann man mittlerweile im Internet nachlesen. Klar kaufe ich mir noch Zeitschriften, aber auch nur so viel wie der Geldbeutel es erlaubt. Ein paar Generationen unter mir – 16 und abwärts würde ich mal schätzen – leben schon so sehr in der „Internetgesellschaft“, dass die meisten nichts mehr auf dem Blatt Papier lesen. Wenn du dich mal darüber informierst wie wenig Bücher Jugendliche heutzutage noch lesen, wirst du schockiert sein. Manche wissen gerade mal noch was das ist.

    Da ist es wichtig die Käuferschicht von Morgen für sich zu begeistern. Andererseits kann man auch den anderen Weg gehen und versuchen im Web-Publishing zu expandieren. Was der richtige Weg sein wird und wie sich das alles noch in Zukunft entwickeln wird bleibt spannend und meiner Meinung nach etwas ungewiss.

  2. Maren Woker

    Dass viele Jugendliche kaum noch Bücher lesen, schockt mich (leider) nicht, das war schon vorhersehbar. Das war schon zu meiner Zeit so und ich bin immerhin fast 10 Jahre älter als du. Außer „Harry Potter“ steht dort inzwischen vermutlich nur noch „Twilight“ im Bücheregal. Wenn man das überhaupt so nennen kann.

    Ich denke, die haben für Zeitschriften kein Geld und wenn, wollen sie es nicht dafür ausgeben. Außerdem vermute ich, dass viele Eltern die Kinder nicht sonderlich dazu ermutigen, da sie selbst kaum lesen oder gelesen haben. Und dass dort täglich eine Zeitung auf dem Frühstückstisch liegt, kann ich mir kaum vorstellen.

    Natürlich ist es aber nicht so einfach, das generell zu verteufeln. Mein Freund würde mich auch komisch angucken, wenn ich plötzlich damit beginnen würde, täglich Zeitung zu lesen, der geht auch lieber ins Internet. Das ist also nur bedingt eine Generationenfrage.

    Gerade wenn die Jugend da zuhause aber nicht so reinwächst, kann es gut sein, wenn die durch Gratisabos an das Thema herangeführt werden. Wir hatten damals in der Schule auch Aktionen, in denen wir in der Klasse regelmäßig Zeitung gelesen und uns mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Und das haben wir auch auf die Bravo ausgedehnt, um den Unterschied zu erkennen.

    So eine Initiative kann also schon helfen, dass Berührungsängste abgebaut werden.

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