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Maren Mischke

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braunschweiger-zeitung-taki-maskottchen.jpgIch bin ja ein Fan von Projekten wie „Schüler lesen Zeitung“. Nun habe ich folgendes gelesen: Braunschweiger Zeitungsverlag startet Projekt „Tageszeitung im Kindergarten“, kurz „Taki“.

Ziel ist es, Kinder spielerisch mit Sprache, Schrift und Zeichen vertraut zu machen. (…) Erzieherinnen und Erzieher erhalten Begleitmaterial, jedes Kind ein Zeitungsheft.

Die darin enthaltenen Übungen führen die Kinder spielerisch an das Medium Zeitung heran, etwa mit Fragen wie: Wofür steht das Wolkensymbol im Wetterbericht? Welche Buchstaben muss ich aus der Zeitung ausschneiden, um meinen Namen damit zusammenzusetzen? Und auf welchen Fotos erkenne ich bekannte Personen?

Das Modul „Welche Buchstaben muss ich aus der Zeitung ausschneiden, um meinen Namen damit zusammenzusetzen?“ finde ich lustig – da kann man schon mal üben, wie man einen Erpresserbrief verfasst… ;o) Und das Maskottchen finde ich niedlich.

Das Projekt ist vom „Weltverband der Zeitungen“ ausgezeichnet worden. Ich bin mir dagegen noch nicht sicher, welche Meinung ich dazu habe. Einerseits finde ich das gut, dass man kleinen Kindern bereits den Umgang mit Zeitungen zeigt und sie so an das Medium heranführt. Und dass Zeitungen nicht nur für das Basteln mit Pappmaché taugen.

Andererseits frage ich mich, wie sinnvoll das ist, wenn sie doch noch gar nicht lesen können…? Was sagt ihr denn dazu?

3 Kommentare zu “ Zeitungen im Kindergarten ”

  1. tjahmmm

    „Ich bin ja ein Fan von Projekten wie „Schüler lesen Zeitung““

    Die Kids sollen sich halt schon so früh wie möglich an die Mainstreampropaganda gewöhnen :)

    Mal ehrlich, was ist denn daran so toll, sich von den Massenmedien volltexten zu lassen, steht doch eh das gleiche fast in jeder Zeitung. Sollen lieber mal lernen im Internet zu recherchieren.

  2. bulldrinker

    Ja genau, schon mal die potentiellen Leser werben, auch wenn die noch gar nicht lesen können! Wäre genauso schwachsinnig einem nicht geschäftsfähigen Jugendlichen ein Auto zu verkaufen, obwohl er noch nicht mal einen Führerschein hat!

  3. Dagmar

    Moin zusammen,

    ich finde die Idee grundsätzlich gut. Kinder möglicht früh „fordern/fördern“. Da gibt es in Deutschland viele Defizite und viel zu wenig Angebote.

    Um das Ganze genauer zu beurteilen müsste man sich die „Unterlagen“, die vor allem auch die Eltren bekommen mal genauer anschauen.

    Grüße…

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