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Maren Mischke

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…braucht man unter anderem einen Barcode.

Eine Zeitschrift sozusagen aus dem Boden zu stampfen ist ein spannender Prozess. Ich bin mit der Zeitschriftenproduktion vertraut und habe auch den einen oder anderen Relaunch mit betreut, aber ein völlig neues Magazin aufzubauen, ist noch einmal ganz anders. Es gibt so viele Stolperfallen, die man beachten muss.

Allein das Thema „Barcode“ ist meiner Meinung nach kompliziert und hat mich mehr Nerven gekostet als ich es mir hätte träumen lassen. Die anderen Zeitschriften, mit denen ich zu tun habe, haben entweder keinen, weil es reine Abonnentenmagazine sind oder aber wir haben die Zahlen des Codes gestellt bekommen und ich habe ihn über ein Programm generiert.

Dieses Mal musste ich mich allerdings mit darum kümmern, diese paar kleinen Zahlen überhaupt erst einmal zugeteilt zu bekommen. Wenn man das – wie ich – allerdings zum ersten Mal macht, ist das gar nicht so einfach. Man will ja auch nichts falsch machen. Denn wenn der Barcode nicht funktioniert, gibt es eine Vielzahl an Problemen, die auf einen zukommen können. Und für die möchte ich natürlich nicht verantwortlich sein.

Ich dachte damals, ich bin mit der Internetrecherche vertraut und würde das ja wohl locker herausbekommen und begann damit, mich bei Wikipedia in das Thema einzulesen. Wenn man dort nach „Barcode“ sucht, ist der Artikel nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt hatte: de.wikipedia.org/wiki/Barcode. Er hat mich eher verwirrt, als dass er mir geholfen hätte.

Nach einigem hin und her hatte ich neben den Zahlen für den Barcode außerdem noch die nötige ISSN-Nummer, die im Impressum stehen muss. Diese enthält allerdings die Kombination „XX“ und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass das stimmt. Tut es aber. (Ähnlich ging es mir anfangs übrigens auch, als ich überall las, dass der „XX. Jugendtag“ in Deutschland stattfinden würde.) „XX“ interpretiere ich immer als Platzhalter. Nach eine Weile habe ich mich überzeugen lassen, dass die Nummer so korrekt ist.

Mittlerweile habe ich eine weitere Zeitschrift entdeckt, die ein „X“ in der Nummer hat. Und das Magazin „P.M.“ hat sogar eine hat ISSN-Nummer, die wie eine unvollständige Handynummer wirkt: 0176-4152.

Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, alle Informationen zusammen zu sammeln und bisher hat anscheinend alles gut geklappt. Leider kann ich euch an dieser Stelle nicht sagen, wie ihr im Fall des Falles am besten vorgehen solltet, denn das geht sicherlich unkomplizierter als ich es getan habe.


Kategorie: Persönliches, Print, Software
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3 Kommentare zu “ Wenn eine neue Zeitschrift entsteht… ”

  1. Alexander

    Hallo Maren.
    Ich arbeite in einer Druckerei.
    Wir stellen des öfteren Beipack- bzw. Artikelbeileger her, welche auch Barcodes enthalten.
    Wir nutzen für die Generierung des barcords „Corel“.
    Naja… mag ja jeder Denken über das Programm, was er möchte, ich selber mag es auch nur für Vektoren oder kleinkrams, aber die Barcodefunktion ist schon Super :)

    Grüße
    Alex

  2. Maren Woker

    Hallo Alex,

    das finde ich auch nicht weiter verwerflich. :o). Iich habe das schon öfter gelesen, dass das damit gut geht. Ich nutze allerdings „Barcody“, das ist ein kleines Programm, mit dem man Barcodes erstellen kann. Ich habe nämlich kein Corel und hiermit kann ich alle Arten von Barcodes erstellen, die man so braucht. Die Freeware-Generatoren, die mir sonst empfohlen wurden, können leider nur die Codes für Lebensmittel etc., jedenfalls ist der Code dort anders zusammengesetzt.

    Viele Grüße,
    Maren

  3. NewsShit!

    Das lustigste an diesen Magazin-Barcodes ist der kleine „Anhang“ mit der Nummer der jeweiligen Ausgabe. Bis wir das damals raushatten, ging eine Ewigkeit ins Land :-)

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