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Maren Mischke

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thinkpad-w700ds.jpgBildquelle: www.golem.de/Lenovo

Mein Freund erzählte mir gestern Abend, er hätte etwas für mich gefunden und es gäbe jetzt ein Notebook mit zwei Displays und einem eingebautem Grafiktablett.

Ich fragte mich, wo man denn bei einem Laptop ein zweites Display einbauen wollen würde und dachte, es befindet sich vielleicht bei der Tastatur. Doch er sagte, man könne das zweite Display zur Seite ausfahren und es wäre extra dafür da, dass man dort seine ganzen Werkzeuge ablegen könne.

Skeptisch sah ich ihn an und überlegte kurz, welches Datum auf dem Kalender stand und wunderte mich, dass es doch noch nicht der erste April war. Um mich zu überzeugen, zeigte er mir Artikel, aus dem er die Informationen hatte.
Und ich staunte:

Während das Hauptdisplay in der Diagonalen 17 Zoll misst und eine Auflösung von 1.920 x 1.200 zeigt, fällt das Zweitdisplay mit 10,6 Zoll deutlich kleiner aus. (…) Es lässt sich hinter dem ersten Bildschirm aus dem Deckel ziehen und kann ähnlich wie ein Autorückspiegel bis zu 30 Grad gedreht und so dem individuellen Blinkwinkel des Benutzers angepasst werden.

Der Hauptbildschirm (…) umfasst eine um 72 Prozent breitere Farbskala als herkömmliche Displays. Wie beim Vorgänger liefert Lenovo ein eingebautes Grafiktablett und bei einigen Modellen einen Farbkalibrator mit.

Dass es einen eingebauten Farbkallibrator gibt, war mir bisher auch unbekannt. Ebenso, dass man ein Grafiktablett in einen Laptop einbauen konnte. Ja, sicher, warum sollte es technisch nicht möglich sein, aber dennoch…

Die ganzen anderen technischen Details könnt ihr ja in dem Golem-Artikel nachsehen. Dort könnt ihr auch diverse Bilder und ein Video dazu ansehen. Hier der Link: „ThinkPad W700ds – Notebook mit zwei Displays“.

Allerdings frage ich mich, was das Ding wohl wiegen mag und wie komfortabel es sich tatsächlich damit arbeiten lässt. Nicht, dass ich es gebrauchen könnte, aber ein gewisses Verlangen keimt da schon in mir auf.

In der Quelle steht allerdings auch, dass der Preis 4.529 Euro aufwärts beträgt. Das sprengt meinen Budgetrahmen geringfügig und daher kommt das Ding sowieso nicht für mich in Frage. Wie viele Geräte davon trotz des Preises tatsächlich eine Abnehmer finden werden? Aber allein aus Imagegründen hat sich das für Lenovo (hoffentlich) schon gelohnt.

3 Kommentare zu “ Notebook mit zwei Displays und eingebautem Grafiktablett ”

  1. Krz

    Hab das Teil schon vor einigen Tagen im Netz geistern sehen. Das Ding ist doch ein absoluter Witz! Und dann der Preis! Und es ist so krass hässlich!
    Für das Geld kann man sich getrost ein Graphictablet mit ‚nem 17″ MacBookPro dran kaufen und noch einen zusätzlichen Monitor wenn’s denn sein muss. Und der Haufen Technik wiegt dann bestimmt immer noch weniger als dieses Unding aus dem Video… ;)

  2. tim

    richtig. 17″ BookPro mit 1.920 x 1.200 TFT = 2600,-
    das bleibt der rest fürn tablet. und einen zweiten moni braucht man seit dem docksystem von CS3 nicht mehr … ;)

  3. Patrick Amrhein

    Also die Idee finde ich persönlich wirklich nicht schlecht. Kein lässtiges hin und her gestecke mit dem Grafikbrett. Aber für den Preis? Nein danke, dann verschwende ich doch lieber einen USB-Port …

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