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Maren Mischke

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Laviva
(Bildquelle: www.laviva.de)

Hinweis: Die nachfolgenden Zeilen sind subjektiv, spiegeln meine ganz persönliche Meinung wieder und sind bitte nicht als Analyse zu verstehen.

Ich hatte ja schon in zwei Beiträgen („pure life – REWE bringt einen eigenen Frauen-Titel heraus“ und „Die Rewe-Zeitschrift“) über den Launch einer eigenen „Frauen- und Lifestyle“-Zeitschrift von REWE berichtet. Nun ist es soweit, die Erstausgabe ist endlich auf den Markt gekommen. Zugegebenermaßen hatte ich den Start schon ganz vergessen und bin Samstag beim Einkaufen in meiner benachbarten REWE-Filiale mehr zufällig darüber gestolpert. Natürlich musste ich sie kaufen.

Layout: Das Cover sprach mich nicht sonderlich an. In der Miniaturansicht links oben sieht es eigentlich ganz gut aus, aber wenn man sie in den Händen hält, ist das Gesicht im Verhältnis ein wenig zu groß für meinen Geschmack und die Aufteilung ist mir auch zu wild. Zu Hause setze ich mich gemütlich aufs Sofa und begann, sie gespannt durchzublättern, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Mein erster Eindruck war: „billig“. Das liegt hauptsächlich an dem verwendeten Papier. Ich kenne mich mit Papier nicht besonders gut aus, aber es ist mir zu gräulich, zu durchscheinend, rau und faserig und genau die Art Papier, die ich nicht so gerne anfasse.

Das restliche Layout ist eigentlich ganz schön – ich versuche noch, ein paar Fotos zu machen und sie nachzureichen. Die eigentlich fröhlichen Farben stumpfen durch das Papier nur leider sehr stark ab und dessen relativ geringe Opazität macht die Sache auch nicht besser. Ansonsten sind die Elemente hübsch und ich als routinierte Frauenzeitschriften-Leserin fühle mich durchaus angesprochen.

Inhalt: Ja, der Inhalt… Ich habe „Laviva“ noch nicht ganz durchgelesen, sondern mehr überflogen, aber was mir direkt auffiel, war, dass ich mir ein wenig benutzt vorkam. Der reaktionelle Anteil scheint sich in Grenzen zu halten. Viele Artikel basieren auf – oder bestehen vielleicht sogar komplett aus – Presseinformationen der Hersteller. Zumindest hören sie sich danach an. Das finde ich schade. Denn auch wenn ich nur läppische 80 Cent bezahle, erwarte ich bei einem kostenpflichtigen Magazin, dass es nicht nahezu ausschließlich aus Werbung besteht.

Versteht mich nicht falsch, aber ich lese auch gern mal „alverde“ von dm oder das „Bestellmagazin“ von Schlecker, aber da weiß ich von vorneherein, dass es sich um Kundenbindung handelt.

Coupons: Die Coupons, die ich bisher als den wichtigsten USP der Zeitschrift angesehen hatte, fand ich persönlich nicht allzu spektakulär. Es wird damit geworben, dass man mit den Coupons bis zu 50 Euro sparen könne. Entweder hat mich mein Zahlenverständnis im Stich gelassen, oder aber ein Großteil davon entfällt auf die beiden Gutscheine, bei denen man beim Buchen einer Reise etwas einsparen kann. Das müsste ich noch mal nachprüfen. Die anderen sind allerdings nicht schlecht, so gibt es diverse „1 Kaufen, 1 umsonst dazu“-Rabatte für kleinere Artikel wie zum Beispiel die neuen Kaffees von Müller Milch. Das Coupon-Angebot überzeugt mich insgesamt nicht so richtig, obwohl ich ja anscheinend in die Zielgruppe falle.

Fazit: Das Layout ist gar nicht schlecht, sondern soweit ganz schön. Allerdings ist es sehr schwer, zwischen „echtem“ Beitrag und Werbung zu unterscheiden. Die 80 Cent sind für mich nur eine Art Schutzgebühr, damit die Coupon-Jäger nicht die Zeitschriften-Vorräte plündern und/oder schon im Geschäft zerfetzen, nur damit sie die Rabatte nutzen können.

Soweit der erste Eindruck. Ich hoffe, dass ich euch bald noch ein paar Fotos nachreichen kann.

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