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Markus Tacker

ist Mediengestalter (Non-Print Operating) und studiert zur Zeit Medieninformatik. Nebenbei arbeitet er als freier Webentwickler.

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Googles eigener Browser: Chrome

Seit gestern ist die Vorstellung von Googles Browsereigenentwicklung „Chrome“ in Form eines Comics verfügbar.

Chrome wurde von Grund auf neu entwickelt, und soll die Verwendung von Webanwendungen deutlich beschleunigen und auch sicherer machen. So verfügt jeder Tab und auch jeder Teil der Webseite (HTML-Darstellung, JavaScript-Ausführung) über einen eigenen Prozess und einen eigenen Speicherbereich, so dass bei Softwarefehler nicht mehr der ganze Browser abstürzt, sondern nur das jeweils betroffene Tab.

Auch das Sicherheitskonzept wurde grundlegend überarbeitet. Alle Prozesse laufen in einer Sandbox, die verhindert, dass überhaupt Daten vom Computer gelesen oder auf diesem verändert werden können, sofern es der Nutzer nicht explizit erlaubt hat.

Integriert wurde auch eine Virtuelle Maschine für JavaScript, die dessen Ausführung um ein vielfaches beschleunigt. Dadurch können Webanwendungen, deren Funktionalität zum größten Teil eben auf JavaScript basiert, deutlich schneller und flüssiger im Browser ablaufen.

Zur Darstellung von Webseiten wird WebKit verwendet, dass ebenfalls in Apples Browser Safari zum Einsatz kommt.

Update 3. September 2008

Chrome ist jetzt für Windows XP mit Service Pack 2 und später sowie Windows Vista verfügbar. Die Versionen für Mac und Linux sind noch in der Entwicklung.

John Lilly, Chief Operating Officer bei Mozilla hat zur Veröffentlichung von Chrome Stellung genommen.

Update 6. September 2008

Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hat in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung vor Gebrauch des Browsers abgeraten:

Chrome sei zwar „bequem, aber kritisch“, nicht nur weil das Programm noch nicht ausgereift ist, sondern auch wegen der Datensammelwut von Google.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: Google Chrome mit Kratzern.


Kategorie: Non-Print
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5 Kommentare zu “ Googles eigener Browser: Chrome ”

  1. accessoire

    Wow ich bin gespannt!!!

  2. Oliver

    Hab Chrome drauf! Gefällt mir ganz gut und ist wahnsinnig schnell!

  3. xephir-sese

    Schnell ist nicht alles! Leider ist die Privatsphäre gleich „null“… =/

  4. Martin

    Chrome verhält sich doch wie Firefox, was ist daran schlimm? Wer das zurückfunken verhindern möchte, der sollte mal nach „unchrome“ googlen..

  5. Markus Tacker

    Chrome verhält sich doch wie Firefox, was ist daran schlimm? Wer das zurückfunken verhindern möchte, der sollte mal nach „unchrome“ googlen..

    Ich nehme an, Du spielst auf diese Meldung an, die solltest Du aber mal bis zum Ende durch lesen, dann wirst Du feststellen, dass sich Firefox nicht wie Chrome verhält.

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