Archiv für September 2008

30. September 2008 | geschrieben von

Tabellen sind böse – aber warum eigentlich

Gerade bin ich in die Verlegenheit gekommen, einem Kollegen, der sich gerade zum ersten Mal ernsthaft mit der Umsetzung eines externen Projektes beschäftigt, die Frage zu beantworten warum genau Tabellen nicht zum Layouten von Internetseiten verwendet werden sollen.

Grundsätzlich weiß ich ja auch selber, dass Tabellen

  • auf Nicht-PCs oft nur schlecht dargestellt werden können
  • sie für Screenreader ein graus sind
  • da oft verschachtelt verwendet, das Laden der Seite verzögern

Allerdings kann ich das nicht so schön erklären, wie diese Präsentation von Bill Merikallio und Adam Pratt: Why tables for layout is stupid.

Oder kennt ihr noch besseres Lese-Material bezüglich der Grundlagen und Hintergründe, warum wir so coden, wie wir es heute tun?


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24. September 2008 | geschrieben von

Kürzlich bin ich bei www.zdnet.de über folgende Info gestolpert:

Der Elektronikkonzern NTT Communications hat ein LC-Display entwickelt, das Aromen verströmt, die appetitanregend wirken sollen. Das berichtet Ohgizmo.com. Zum Einsatz kommt der Monitor derzeit in einem Einkaufszentrum in der Tokioter U-Bahn, wo er Passanten durch Düfte in Restaurants locken soll.

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11. September 2008 | geschrieben von

Die Bad Homburger Internet-Agentur syzygy hat in ihrer jährlichen Usability-Studie in diesem Jahr Vertragsshops von DSL-Anbietern unter die Lupe genommen und kommt dabei zu einem erschreckenden Fazit:

Praktisch kein Nutzer hätte einen Vertrag online abgeschlossen.
Egal ob T-Home, Arcor oder o2, auf allen Websites fanden sich massive Stolpersteine auf dem Weg zum Vertragsabschluss.
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Vertragsshops verschenken ihr E-Commerce-Potenzial durch mangelnde Usability.

Die Studie beschreibt detailliert die Probleme, die während der Untersuchung aufgetreten sind, zeigt aber auch die Verbesserungsmöglichkeiten auf und sollte eigentlich mal von jedem Webworker, Grafiker und Konzepter gelesen werden — eine Ausrede gibt es nicht: Die 65-seitige Studie ist kostenlos erhältlich.

Link: Usability Monitor 2008: Verschenktes Potenzial (PDF)


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2. September 2008 | geschrieben von
Googles eigener Browser: Chrome

Seit gestern ist die Vorstellung von Googles Browsereigenentwicklung „Chrome“ in Form eines Comics verfügbar.

Chrome wurde von Grund auf neu entwickelt, und soll die Verwendung von Webanwendungen deutlich beschleunigen und auch sicherer machen. So verfügt jeder Tab und auch jeder Teil der Webseite (HTML-Darstellung, JavaScript-Ausführung) über einen eigenen Prozess und einen eigenen Speicherbereich, so dass bei Softwarefehler nicht mehr der ganze Browser abstürzt, sondern nur das jeweils betroffene Tab.

Auch das Sicherheitskonzept wurde grundlegend überarbeitet. Alle Prozesse laufen in einer Sandbox, die verhindert, dass überhaupt Daten vom Computer gelesen oder auf diesem verändert werden können, sofern es der Nutzer nicht explizit erlaubt hat.

Integriert wurde auch eine Virtuelle Maschine für JavaScript, die dessen Ausführung um ein vielfaches beschleunigt. Dadurch können Webanwendungen, deren Funktionalität zum größten Teil eben auf JavaScript basiert, deutlich schneller und flüssiger im Browser ablaufen.

Zur Darstellung von Webseiten wird WebKit verwendet, dass ebenfalls in Apples Browser Safari zum Einsatz kommt.

Update 3. September 2008

Chrome ist jetzt für Windows XP mit Service Pack 2 und später sowie Windows Vista verfügbar. Die Versionen für Mac und Linux sind noch in der Entwicklung.

John Lilly, Chief Operating Officer bei Mozilla hat zur Veröffentlichung von Chrome Stellung genommen.

Update 6. September 2008

Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hat in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung vor Gebrauch des Browsers abgeraten:

Chrome sei zwar „bequem, aber kritisch“, nicht nur weil das Programm noch nicht ausgereift ist, sondern auch wegen der Datensammelwut von Google.

Den vollständigen Artikel gibt es hier: Google Chrome mit Kratzern.


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