Redakteur

Maren Mischke

…lebt und arbeitet im schönen Düsseldorf am Rhein.

Infos & Kontakt

Alle Beiträge

E-Mail senden

Website besuchen

ICQ

Radical Advertising

Bildquelle: www.nrw-forum.de, (c) Cary Wolinsky, 1986.
Kampagne: Helmut Lang. Herbst/Winter 99/00

Vor einiger Zeit hatte ich euch ja bereits die Ausstellung „RADICAL ADVERTISING“ im Düsseldorfer NRW-Forum vorgestellt und angekündigt, dass ich mir die gerne ansehen würde. Neulich war es dann soweit: Ich war tatsächlich da. Kurz zusammengefasst: Schön war’s.

Viele Fotos waren wirklich toll, einige meiner Meinung nach allerdings nicht allzu „radikal“, sondern eher harmlos. Aber da sieht man mal, dass meine Generation auch schon relativ abgestumpft und nicht so leicht zu schocken ist. ;o)

Infofilme
Es gab auch diverse Abspielstationen, an denen man sich Interviews oder Dokumentationen ansehen konnte. Das fand ich ebenfalls etwas schwierig, denn man wusste nie, wie lange der Film, den man sich ansieht dauert und an welcher Stelle man sich gerade befindet. Außerdem waren viele der Filme im Original und ich hätte schon gerne Untertitel gehabt. Da bin ich pingelig. Ich bin des Englischen zwar recht mächtig, aber ich hätte da gerne etwas Hilfe.

Guerilla Marketing
Nachhaltig beeindruckt hat mich die Abteilung über Guerilla-Marketing. Es wäre so einfach, einfach ein paar Fotos zu zeigen, aber wie gesagt, das ist ja leider nicht möglich. Da gab es zum Beispiel eine Seramis-Werbung, die aus einem Aufsteller bestand, auf der oben ein Blumenbeet auf Seramis gepflanzt war. Oder aber eine Werbung für einen Müsli-Riegel, bei der man einen dieser Verzerr-Spiegel vor sich hatte bei denen man eine ganz andere Figur hat.

Bluetooth-Infopoints
An ausgewählten Punkten der Ausstellung gab es Infopoints, an denen man sich per Bluetooth Audiokommentare auf sein Handy laden konnte. Diese wurden von Mieze, der Sängern der Band MIA., gesprochen. Außerdem war dieses Gimmick „Sponsored by Nokia“. Mit Gabys Nokia funktionierte der Download dann auch prima. Philipps Blackberry und mein Motorola wollten nicht so recht.

Allerdings war die Umgebung scheinbar zu laut, denn aus dem Handy kamen nur undefinierbare Geräusche. Dafür haben wir uns drei der Nachrichten dann zu Hause angehört, die Dateien waren ja auf dem Telefon gespeichert. Diese Infos waren zwar ein nettes Feature, aber auf die hätte man gut verzichten können. Ich mag MIA. und ich finde, die Band passt auch zur Ausstellung, aber Mieze ist nicht gerade die geborene Sprecherin. Dazu waren die Infos recht belanglos und standen meist schon als Text neben den Infopoints an der Wand abgedruckt. Irgendwie ist so etwas nicht meine Welt.

1 Kommentar zu “ Ausstellung: „RADICAL ADVERTISING“ – Erfahrungsbericht ”

  1. Maren Woker

    Leider durfte man ja damals keien Fotos machen bzw. veröffentlichen. Aber hier habe ich eine passende Bildergalerie gefunden: http://www.magazine.web.de/de/themen/finanzen/bildergalerien/5766410.h tml

Kommentar schreiben.

XHTML: Folgende Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


WordPress Theme von Jessika Schmitt und Matthias J. Korth