Redakteur

Markus Tacker

ist Mediengestalter (Non-Print Operating) und studiert zur Zeit Medieninformatik. Nebenbei arbeitet er als freier Webentwickler.

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In den letzten Wochen sind wir bei Global Media auf der Suche nach einem oder mehreren geeigneten Frameworks, die wir für externe Projekte benutzen können. Manche Kunden bestehen leider darauf, die Rechte am Quellcode zu erhalten, so ist es einfach unumgänglich OpenSource-Software ein zu setzen, wenn man Eigenentwicklungen auf keine Fall an Dritte weiter geben will.

Natürlich könnte es auch so sein, dass die eigene Software aufgrund mangelnder Zeit einfach nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, sei es, weil der Code noch PHP4 benötigt oder einige wichtige Features wie z.B. Datenbankunabhängigkeit oder eine MVC-Architektur fehlen.

Auch die allgemeine Verfügbarkeit eines Frameworks macht es leichter, neue Mitarbeiter produktiv einzusetzen, wenn diese schon einmal damit gearbeitet haben. Frameworks entwickeln sich auch ohne eigenes Zutun weiter, man bekommt neue Features, ohne dass man selbst Kosten hat — ein Rückfluss an die Entwicklergemeinde in Form von Patches, Bugreports oder gar Spenden sollte es jedoch immer geben. Es ist also auch eine strategische Entscheidung, „fremde“ Software im Unternehmen zu verwenden.

Und eben weil wir gerade in einer Evaluierungsphase sind, kam uns die Ankündigung des 23. Multimediatreffs ziemlich gelegen. Die 35 € Anmeldegebühr sind ein Schnäppchen, gemessen am Angebot. Neben der opulenten Versorgung mit Softdrinks, belegten Brötchen, Pizza und Salaten zum Mittag und einem kühlen Bier/Kölsch zum Abend fand ich vor allem die Art der Vorträge gelungen.

Die meisten Redner haben einen guten Mittelweg zwischen kurzem Überblick und technischen Details gefunden, so dass man nach einem Vortrag wusste, ob es sich lohnt das Thema selber zu vertiefen.

Besonders gut hat mir der Vortrag von Carsten Möhrke zum Thema Frameworks gefallen. Zuerst hat er seine Auswahlkriterien für die Auswahl eines Frameworks aufgezeigt und anschließen seine vier Favoriten (symfony, Cake, Zend und eZ Components) vorgestellt.

Auch Timo Derstappens Vortrag über Cake war sehr aufschlussreich, auch wenn einige Live-Beispiele nicht klappen wollten, und er auf die bereit vorbereitete Cake-Instanz zurückgreifen musste. Interessant waren auch die von Timo eingeworfenen Tools, der er zusätzlich verwendet, einmal PHPIDS zur Erkennung von Angiffen auf PHP-Anwendungen und PHING in Kombination mit Spike PHPCoverage zum automatisierten Testen und Deployen von Webprojekten.

Insgesamt eine sehr informative und lockere Veranstaltung, auf der ich sicherlich nicht zum letzten Mal gewesen bin.

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