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Maren Mischke

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Sachen gibt’s… Firma X hat drei neue Mitarbeiter eingestellt und Visitenkarten für diese geordert. Umsetzung, Freigabe und Bestellung verlief jeweils ganz normal und ich erwartete keine nennenswerten Ereignisse.

Da die Karten von der Druckerei sowieso als Einzelaufträge gehandhabt und einzeln verschickt werden, entsprechen Lieferadresse und Empfänger immer den Angaben auf der Visitenkarte. Dann muss meine Ansprechpartnerin die nicht im Haus verteilen und die Sendung kommt direkt da an, wo sie hin soll und gebraucht wird.

So weit, so gut. Innerlich hatte ich das Thema damit bereits abgehakt. Schließlich handelte es sich hier ja nur um eine einfache Visitenkartenbestellung, wie sie schon mehrfach routiniert über die Bühne ging.

Gestern Nachmittag kam ein UPS-Bote und drückte mir ein Päckchen in die Hand, das in Hinsicht auf Größe und Gewicht genau einer Visitenkarten-Lieferung entsprach. Ich dachte „Oh, habe ich vergessen, die Lieferadresse anzugeben?“, als der Bote mir sagte, der Empfänger hätte die Annahme verweigert. Perplex wie ich war, unterschrieb ich brav und stand da nun. Das Päckchen schien ungeöffnet, doch ich sah hinein, um die Lieferung zu prüfen. Ich ging davon aus, dass der Inhalt vielleicht nicht korrekt war und der Herr es deswegen nicht akzeptieren wolle.

Dann erst sah ich den UPS-Aufkleber, auf dem als Verweigerungsgrund „nicht bestellt“ eingetragen war. Wie, „nicht bestellt“? Ja und? Vielleicht nicht er persönlich, aber wenn ich über meine Kollegin Visitenkarten bestellt, kann man doch vielleicht eins und eins zusammenzählen und es einfach annehmen? Schließlich musste er nichts zahlen, was für triftige Gründe sollte es denn da geben, das Paket nicht anzunehmen?

Ich rief also meine Ansprechpartnerin an, schilderte ihr die Situation und konnte schon am Telefon hören, wie sie mit den Augen rollte. Jetzt liegen die Karten also hier und müssen noch einmal versandt werden. Diese Aktion hat Aufwand und Kosten verursacht, obwohl es nun wirklich nicht nötig gewesen wäre.

Das Ende vom Lied: Während seine beiden Kollegen in Villabajo schon fleißig Visitenkarten verteilen können, muss der Kollege aus Villariba noch spülen. Ach nein, er muss nur warten. Warum auch einfach, wenn es kompliziert geht?

2 Kommentare zu “ Warum einfach, wenn es kompliziert geht? ”

  1. Bigod

    Der dachte vielleicht, dass es eine Paketbombe ist. Neuer Mitarbeiter? Ich hoffe mal für die Firma, dass er sich nicht immer so blöd anstellt.

  2. #23

    Eine Email an die Empfänger mit einen Hinweis der bevorstehenden Auslieferung an ihre Adresse hätte das Missgeschick aber auch verhindert. ;-)

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