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Maren Mischke

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Unser Team braucht dringend Verstärkung, daher sind wir intensiv auf der Suche nach neue Kolleginnen und Kollegen. Leider ist das gar nicht so einfach. Die Fülle der Bewerbungen hält sich bisher in Grenzen – nicht, dass sich keiner melden würde, aber ich hätte einen größeren Ansturm erwartet. Und man muss noch die Spreu vom Weizen trennen.

Folgende Jobbeschreibung haben wir verfasst:

Ihr Profil: Sie besitzen fundierte Kenntnisse in den Arbeitswerkzeugen einer Agentur – insbesondere InDesign,
Illustrator und Photoshop. Ihr Engagement und Ihre Leistungsbereitschaft sind mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Agentur- und/oder Verlagserfahrung verbunden. Der sichere Umgang mit Typografie im Textsatz sowie gute Rechtschreibkenntnisse runden Ihr Profil ab.

Das Aufgabengebiet: Sie integrieren sich gerne in ein Team und unterstützen uns bei der Gestaltung und der Abwicklung von Kommunikationsprojekten bis zur Reinzeichnung sowie der periodischen Realisation renommierter Magazine, Fachzeitschriften und Newsletter. Dabei haben wir hohe Ansprüche in den Bereichen Design und technische Umsetzung. Beginn: ab 01. Mai/01. Juni 2008.

Die Agentur: (Firmenname) ist eine auf die Konzeption und Erstellung von hochwertigen Editorial-/Kommunikationsdesign-Lösungen sowie Markenentwicklung/-betreuung spezialisierte Agentur mit Kunden in den Bereichen Medien, Finanzen, Handel, Mode und Software. Mit einem jungen Team stehen wir insbesondere für eine ganzheitliche Beratung unserer anspruchsvollen Kunden mit hohem Qualitätsbewusstsein.

(Ansprechpartner) freut sich unter (E-Mail-Adresse) auf Ihre Bewerbung, ausschließlich per E-Mail mit dem Betreff „Grafik/Mediengestaltung“ sowie aussagekräftigen Arbeitsproben, Zeugnissen und Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung.

Ich habe mich damals auf eine sehr ähnliche Jobbeschreibung beworben und finde sie nach wie vor gut. Sie beschreibt die Aufgabengebiete treffend und lässt zwar durchblicken, dass man ein gewisses Niveau erwartet, aber gleichzeitig lässt sie recht offen, welchen Grad an Berufserfahrung und bisherigem Lebenslauf man erwartet. Gerade das spricht meiner Meinung nach eine Vielzahl an Kandidaten an.

Oder bin ich da auf dem Holzweg? Enthält das Jobangebot unbeabsichtigt merkwürdige Formulierungen, die potentielle Bewerber zurückschrecken lassen?

Bisher haben wir das Gesuch auf folgenden Wegen publiziert:

  • Über unsere eigene Webseite
  • Ich habe so ziemlich allen Leuten, die ich kenne und mit dieser Branche was zu tun haben, eine E-Mail geschrieben und sie gefragt, ob sie nicht Interesse hätten oder jemanden kennen, der dafür in Frage käme. Mund zu Mund-Propaganda hat bisher eigentlich immer zum Erfolg geführt.
  • www.dasauge.de, gleichzeitig wird das dann auch bei der Arbeitsagentur eingestellt
  • In der Jobbörse auf www.mediengestalter.info – dort habe ich es auch in meine Signatur aufgenommen.
  • In der Jobbörse des Mediengestalter-Forums auf XING www.xing.de und in meiner Sparte in „Ich suche…“.
  • „MEDIA-ROOKIES“, der Praktikums- und Jobbörse der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
  • …Und noch zwei oder drei Job-Portalen, deren Namen ich schon wieder vergessen habe.
  • Wo würdest ihr gucken, wenn ihr euch nach einem neuen Job umseht? Wie ist das mit den Jobbörsen bei Stepstone, Page, Horizont, w&v, etc.? Lohnt es sich, dort als Arbeitgeber kostenpflichtige Stellenanzeigen zu schalten? Wo ist der legendäre „Place to be“, wenn man auf der Suche nach einem neuen Job ist? Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungsberichte!

    7 Kommentare zu “ Wo findet man neue Kolleginnen und Kollegen? ”

    1. Elorie

      Hmm, was mich jetzt verwundert ist, das mich auf der Homepage eine Javascript Warnung empfängt die mich daran hindert den Content zu sehen, wenn das auch anderen so geht, könnte das zumindest einen teil ausbleibender Rückmeldungen erklären.

      Fehler: This page requires AC_RunActiveContens.js
      (Javascript ist aktiviert)

    2. Barbara

      Persönlich schaue ich so gut wie nie in Onlinejobportalen nach Arbeitsstellen. Da greife ich zur Page, W&V oder anderen Fachzeitschriften. Die andere Variante ist die Suche direkt auf den Internetseiten der Agenturen und Verlage. Die ist meist erfolgversprechender und informativer.

      Auch hielten mich Anzeigen bei XING o.ä. von einer Bewerbung ab, da ich auf dieser Plattform zu viele negative Erfahrungen in Bezug auf Jobangebote gemacht habe.

      Generell finde ich die Stellenausschreibung gut, da sie nicht krampfhaft versucht kreativ zu sein, sondern klar und deutlich das transportiert, was erwünscht wird und was einen neuen Mitarbeiter erwartet.

      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach den neuen Mitarbeitern :)

    3. Peter

      Ich finde sie nicht so besonders. Man weiss eigentlich nicht, was gesucht wird:
      - ein Mediengestalter mit Schwerpunkt auf Layout und Grafik?
      - ein Grafiker mit Schwerpunkt auf kreativer Gestaltung?
      - ein sicherer Reinzeichner bzw. Produktioner?
      - ein Setzer, der auch als Korrektor taugt?
      Oder vielleicht von allem etwas – oder doch eher von allem sehr viel? Hohe Ansprüche in den Bereichen Design und technischer Umsetzung: das entspricht einem Grafikdesigner mit Produktioner-Erfahrung und klingt nach > 5000 Euro im Monat. Gute Rechtschreibkenntnisse klingt wieder nach einem Layouter, der in erster Linie Massensatz umbricht und zusätzlich noch Korrektur lesen soll.

      Ausserdem widerspricht sich die Betonung von Erfahrung und junges Team. Passt ein etwas Älterer grundsätzlich nicht in euer Team, oder warum wird das eigens betont? Meiner Meinung nach setzt Erfahrung Alter voraus, und vielleicht kann ein Mitarbeiter über 30 sogar die sehr warhscheinlich durchweg älteren Kunden besser ansprechen als ein 20jähriger? Ehrlich gesagt glaube ich gar nicht, dass ihr es so gemeint habt, aber so klingt es in meinen Ohren (die schon etwas älter sind, wie man unschwer erraten kann :-).

      Mit so unreflektierten Wortschablonen wie „junges Team“ schränkt ihr die Zielgruppe stark ein. Generell ist der ganze Satz eine Worthülse, eine Werbefloskel, die aber so überzogen klingt, dass sie ziemlich abschreckt: ein 20jähriger kann gar nicht die Erfahrung haben „für eine ganzheitliche Beratung unserer anspruchsvollen Kunden mit hohem Qualitätsbewusstsein“. Und ein 30- oder 40jähriger passt ja nicht mehr ins junge Team …

      Lasst die Anzeige von jemand gegenlesen; jemand mit Abstand, jemand, der die Formulierungen von „aussen“ beurteilen kann.

    4. Maren Woker

      Guten Morgen und schon mal vielen Dank für das bisherige Feedback!

      @ Elorie: Hmmm, komisch. Das prüfe ich mal. Danke!

      @ Barbara: Danke! :o) Dann werden wir wohl doch die Printvariante in den einschlägigen Blättern versuchen.

      @ Peter: So habe ich das noch gar nicht gesehen. Dass das „jung“ so missverständlich sein kann, hätte ich nicht gedacht. Wir sind keine „Neben-der-Schule-Agentur“, der Älteste ist Ende 30.

    5. Valentin

      Gerne im Freundes- und Bekanntenkreis nachfragen. Aber dann an die private und nicht geschäftliche E-Mail Adresse senden. Die hat manchmal Freigaben für den Chef oder andere Arbeitskollegen die sich dann wundern/weiterplappern.

    6. Hermann Robert

      Hallo,

      probier es doch mal bei http://www.grafiker.de – die bieten auch kostenlose Ausschreibungen an und haben – so wie ich das überschauen kann – eine facettenreiche Community von Kreativen (Grafikern, Webdesignern, Fotografen etc.)! Die richtige Zielgruppe ist also bereits versammelt…

      Viel Glück!
      H.

    7. Kitty

      Hallo Maren,
      ich muss sagen: mich spricht es sehr an! Leider kann ich erst ab Sommer 2009 ;-) Schade. Aber wie Peter muss ich sagen dass nicht auf den Punkt gebracht wird was gesucht wird. Die Beschreibungen klingen alle gut und insgesamt sehr sympathisch, aber es fehlt halt der finale Funke WAS genau. Undf bei mir geht leider die Homepage auch nicht :-(
      Falls ihr nächstes Jahr noch wen sucht, denk an mich :-)
      Grüße, Kitty (MGi)

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