Redakteur

Maren Mischke

…lebt und arbeitet im schönen Düsseldorf am Rhein.

Infos & Kontakt

Alle Beiträge

E-Mail senden

Website besuchen

ICQ

projekt1_erasco-paprikascho.jpg

Mein Kollege hat mir folgenden wundervollen Link zugetragen: http://www.pundo3000.com/werbunggegenrealitaet3000.htm

Dort geht es um folgendes:

100 produkte im vergleich zu ihren werbefotos. alle produkte wurden eingekauft, die verpackungen fotografiert, die produktfotos vergrößert, die produkte nach verpackungsvorgabe zubereitet und zum vergleich fotografiert. alle produkte befanden sich innerhalb des haltbarkeitsdatums. alle produkte wurden aufgegessen. alle fotografien sind jederzeit wiederholbar.

mit diesem projekt sollen keine produkte und keine marken diskreditiert, verunglimpft oder schlecht gemacht werden. einziger zweck des projektes ist es, sich kritisch mit arten und mitteln von werbung in unserer zeit auseinander zu setzen. einige produkte ähneln ihren werbefotos sehr – andere weniger. eine qualitative bewertung von produkten findet nicht statt.

Einige Speisen sehen wirklich „iiiiiih“ aus. Ich habe immer Hunger, aber angesichts dieser teilweise zu realistischen Bilder vergeht dann sogar mir der Appetit. Dass Eintöpfe und Fertiggerichte nicht gerade der Produktabbildung entsprechen, überrascht mich eigentlich nicht, aber wenn man den Wunschgedanken und die Realität so drastisch nebeneinander im Vergleich sieht, ist das nicht besonders schön. Da sieht man mal, wie wichtig es ist, einen Foodstylisten zu dem Fotoshooting dazu zu buchen. ;o)

projekt1_appel-eiersenfsoss.jpg

Zur Verteidigung der Lebensmittelindustrie muss ich allerdings anmerken, dass viele Produktfotos dem echten Lebensmittel schon sehr nahe kommen – so zum Beispiel die Milka-Schokoladenstücke:

projekt1_milka-schoko-joghu.jpg

Und was lernen wir daraus? Manchmal sollte man sich einfach nicht so genau ansehen, was man isst. Oder etwa doch?

1 Kommentar zu “ Ach, Werbefotos betuppen uns? ”

  1. soapdarsteller

    Dank für den Link! Sehr geil!

Kommentar schreiben.

XHTML: Folgende Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


WordPress Theme von Jessika Schmitt und Matthias J. Korth