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Maren Mischke

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Mehr Stress, weniger Zufriedenheit: Eine Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums belegt, dass die Deutschen immer unzufriedener mit ihrem Arbeitgeber sind. Dabei belegt die Untersuchung: Eine stärkere Mitarbeiterorientierung würde den Firmenerfolg deutlich verbessern.

Auf den ersten Blick erscheint alles positiv: Drei von vier Beschäftigten (77 Prozent) in Deutschland geben an, mit ihrer Arbeit im Großen und Ganzen zufrieden zu sein, berichtet die Zeitschrift „Personalmagazin“. (…) Demnach liegt der Anteil derer, die mit ihrer Arbeit „völlig“ oder „sehr“ zufrieden sind, nur bei 37 Prozent. Ein Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Jahr 2001 zeigt, dass der Anteil der Beschäftigten, die insgesamt zufrieden sind, etwa gleich geblieben, der Anteil der besonders Zufriedenen („völlig zufrieden“) gleichzeitig aber um etwa zehn Prozentpunkte gesunken ist.

„Auch wenn die explizite Unzufriedenheit also nicht generell zugenommen hat, so hat das Niveau der Arbeitszufriedenheit doch erkennbar abgenommen“, schreibt das „Personalmagazin“ (…). Das Ergebnis könne als Reflex auf die zurückliegende konjunkturelle Krise mit zahlreichen Umstrukturierungen, Sparmaßnahmen und einer Verschlechterung des Arbeitsklimas interpretiert werden.

Quelle: SPIEGEL ONLINE vom 27.12.2007

Ich möchte euch nicht den Artikel zusammenfassen, sondern nur kurz anreißen. Den kompletten Artikel gibt es unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524944,00.html

Spiegelt die Studie eure momentane Gefühlslage wieder? Liegt ihr im negativ denkenden Trend oder zählt ihr euch zu den „völlig“ oder „sehr“ zufriedenen 37 Prozent?


Kategorie: Netzfundstücke
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2 Kommentare zu “ Studie: Frust bei Arbeitnehmern wächst ”

  1. Dagmar

    Moin moin zusammen,

    ich finde mich in der Studie dahingehend wieder, dass ich eine sehr strake Stress-Zunahme – gerade in diesem Arbeitsjahr – bemerkt habe. Die Anforderungen steigen immer mehr. Ich würde mich trotzdem noch zu den „sehr zufriedenen“ Arbeitnehmern zählen.

    Selbst frage ich mich in erster Linie wo genau der mehr empfundene Stress eigentlich herkommt. Von den Kunden, intern, oder macht man sich den Stress womöglich nur selbst?

    Fürs neue Jahre habe ich mir vorgenommen, alles etwas ruhiger anzugehen, d.h. nicht unbedingt mit weniger Einsatz, dafür aber mit gezielterem Einsatz.

    In diesem Sinne wünsche ich schon einmal allen einen guten Start ins Jahr 2008!

  2. Daniel

    Nunja, der Stress, die Hektik und die zunehmende Reiz- bzw. Informationsüberflutung, der sich die meisten Menschen im Alltag ausgesetzt sehen, macht halt auch vor dem Job nicht halt. Immer weniger Mitarbeiter müssen aus Kostengründen immer mehr Arbeit bewältigen. Die Langfristfolgen kann sich jeder Arbeitnehmer an den Fingern abzählen, nur bei vielen Unternehmern ist davon anscheinend noch nichts angekommen.

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