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Amelie Hülsmann

Amelie ist Auszubildene für Mediengestaltung Nonprint Beratung In ihrer Freizeit fotografiert sie gern und beschäftigt sich mit Gestaltung und Kunst im Allgemeinen.

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Alles hat einen Anfang – auch jedes Projekt. Nun kann man einfach drauf loslegen, ein Design machen und anfangen vor sich hin zu basteln – ohne Sinn und wirklich festgelegtes Ziel. Dies kann gut gehen, aber auch zu einer Katastrophe führen. Es ist also sinnvoll, einen Grundstein für ein gutes Konzept und somit ein gutes Projekt zu legen: Ein Briefing.
Was man dabei am besten beachten sollte hat Jens Jacobsen zusammengefasst. Dabei herausgekommen ist folgende Auflistung:


Die wichtigsten Fragen für ein Briefing

  • Was sind die Ziele des Projekts?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welche Inhalte sollen auf die Site?
  • Sind mehrere Sprachfassungen geplant? Wenn ja, welche?
  • Welche Funktionen soll die Site haben?
  • Gibt es ein Corporate Design bzw. eine Corporate Identity oder Gestaltungsrichtlinien?
  • Gab es frühere Multimedia-Produktionen? Wenn ja, bitten Sie darum, diese anzusehen, und fragen Sie, ob der Auftraggeber zufrieden damit war.
  • Gibt es Vorbilder (positive wie abschreckende)?
  • Gibt es eine feste Werbeagentur?
  • Wie soll für die Website geworben werden?
  • Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens – in der Marketing-Sprache „unique selling proposition“ (USP)? (Was unterscheidet den Auftraggeber von seinen Wettbewerbern?)
  • Welche Inhalte sind vorhanden? Gibt es Texte, kann man diese im besten Fall umschreiben. Meist müssen sie für den Einsatz im Web aber völlig neu geschrieben werden.
  • Welche Grafiken, Fotos, Filme etc. sind vorhanden? Ist die Qualität ausreichend, und hat der Auftraggeber die Rechte an den Materialien?
  • Sollen Werbebanner auf der Site geschaltet werden?
  • Gibt es bereits eine Domain?
  • Wie sind die technischen Rahmenbedingungen? Gibt es einen Server, auf dem die Site laufen soll? Soll sie in eine Datenbank integriert werden oder soll sie auf Datenbanken zugreifen?
  • Wann soll die Site online gehen?
  • Wie soll die Site gepflegt und aktualisiert werden?
  • Versuchen Sie außerdem durch eigene Recherchen folgende Informationen herauszubekommen:
  • Wie sehen die Web-Auftritte der wichtigsten Konkurrenten aus? Haben sie Funktionen, die über das hinausgehen, was sich Ihr potenzieller Auftraggeber vorstellt? Was ist gut, was schlecht?
  • Wie steht die Firma im Markt? Ist sie ein Nischenanbieter, ein kleiner Herausforderer oder Marktführer?
  • Wie stellt sich die Firma nach außen dar?
  • Welche Bedeutung hat das Web für die Firma? Ein Hersteller von Schuhen beispielsweise wird dem Web eine ganz andere Bedeutung beimessen als ein IT-Unternehmen.

Kategorie: Allgemein, Non-Print, Print
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1 Kommentar zu “ Am Anfang stand das Briefing… ”

  1. Martin

    Sehr schöne einfache und übersichtliche Zusammenstellung. Kann man eigentlich nichts mehr anzufügen außer ein Dankeschön für diese prima Arbeit.

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