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Maren Mischke

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Die gute Nachricht: Auf spiegel.de steht heute, dass Dauerpraktikanten laut einer neuen Studie eher die Ausnahme sind. Wie schön. Meinem subjektiven Empfinden nach, kann ich diese Nachricht sogar fast nachvollziehen.

Allerdings steht dort auch folgendes:

„Kolja Briedis, Experte beim Hochschul-Informations-System, kritisiert, dass der Begriff „Generation Praktikum“ die Situation in den einzelnen Fächern zu stark verallgemeinert. In technischen Berufen oder in den Naturwissenschaften seien Praktika nach Studienende eine Ausnahme, in den Sozialwissenschaften seien Kettenpraktika hingegen häufiger anzutreffen.“

Tja, was lernen wir daraus? Augen auf bei der Berufswahl! Hätten wir lieber einen technischen Beruf ergriffen…?

In diesem Zusammenhang stieß ich auch auf ein interessantes Interview mit dem Herren, von dem das oben stehende Zitat stammt. Das Interview beginnt schon mit einem interssantn Aufmacher:

Jung, qualifiziert, ausgenutzt: Müssen Praktikanten per Gesetz vor ausbeuterischen Arbeitgebern geschützt werden? Kolja Briedis, Experte beim Hochschul-Informations-System, hält den Begriff „Generation Praktikum“ für das Ergebnis einer Nabelschau der Medienbranche.

Nachzulesen hier: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,437129,00.html

Wie seht ihr das und was sind eure Erfahrungen?

Nachtrag vom 17.04.2007:
Gerade bei „das auge“ gelesen: „Generation Praktikum – nur ein Mythos?“


Kategorie: Bewerbungen, Bildung, Netzfundstücke
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4 Kommentare zu “ Linktipp zu „Generation Praktikum“ ”

  1. creezy

    Die Frage ist, wie man Dauerpraktikant definiert? Praktikant auf längere Zeit in ein und demselben Unternehmen ? aber in vielen Abteilungen ausgetauscht. Die wird es seltener geben. Oder Praktikant auf längere Zeit in vielen Unternehmen? Die gibt es wohl doch noch recht oft.

  2. Michi

    Tja, das sind dann unter anderem so EQJ Fraktionen u.ä ich habe damit bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht, weil ich bisher wirklich nur in der Medienbranche gesucht habe, also dort kommt es wirklich äusserst oft vor, dass der Arbeitgeber gerne die ein oder andere Festeinstellung somit sparen will und sich über längere Zeit hinweg Praktis & EQ‘ler besorgt die diese Arbeit für eine Bruchteil des Gehaltes erledigen können ( sprich Werbemittelproduktion/gestaltung/konzeption) solange der Kunde das Endprodukt abnimmt, ist da alles drin.

    Deshalb rate ich, definitiv vorher einiges über den jeweiligen Betrieb in Erfahrung zu bringen, da man sich sonst meist in einem Hilfskraftartigen Praktikum befindet, was aber eigentlich nicht sinn und zweck der Sache ist. Fairworks hilft.

  3. Rene Kriest

    Spielt nicht auch das Verhalten der Praktikanten eine entscheidende Rolle? Wenn sich immer wieder Personen finden, die das mit sich machen lassen, kann sich auch kaum was ändern.

    Andererseits muß auch was von den Praktikanten kommen. Nur auf Praktika-Stellen rumrutschen und wehklagen, daß niemand ihnen eine Chance gäbe zeigt doch nur, wie passiv manche agieren auf dem Weg zum Arbeitsplatz.

    Grüße,

    René
    ProBloggerWorld

  4. Maren Woker

    Noch mal ein aktueller Link zum Thema: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,542431,00.html

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