Archiv für April 2007

22. April 2007 | geschrieben von

Soeben wurde über die ECI-Mailinglist und der ECI-Seite bekannt gegeben, dass der verbesserte und erneuerte eciRGB_v2-Arbeitsfarbraum heruntergeladen werden kann.

Anwender, die bisher das LStar-RGB-Profil der Firma Color Solutions aufgrund der besseren, weil linear gleichstufigen, Helligkeitsverteilung (so genannte L*-Achse) verwendet haben, können in Zukunft ohne Bedenken das neue eciRGB_ v2-Profil einsetzen.

Im Gegensatz zu eciRGB_v1 (Helligkeitsverteilung nach Gamma 1,8) ist die Gefahr von Abrissen in den Tiefen und Umrechnungsverlusten bei der Bearbeitung und Konvertierung deutlich verringert worden. Zusätzlich werden, laut der ECI, »durch Farbraumkonvertierungen verursachte Fehler (z.B. Banding oder Farbkipper) auf das aktuell technisch möglichste Minimum reduziert.« Da sich auch weder der Gamut oder der Weißpunkt im Vergleich zu eciRGB_v1 verändert haben, ist ein Wechsel des Arbeitsfarbraumes z.B. in Adobe Photoshop ohne Probleme möglich.

Altdaten konvertieren oder nicht?
Die ECI empfiehlt hier ganz klar es nicht zu tun. Auch vom einfachen Zuweisen des neuen Profiles wird abgeraten. Farbraumkonvertierungen führen immer zu Qualitätsverlusten!

Für alle neuen Projekte wird der neue Arbeitsfarbraum aber empfohlen. Vorteile sollen sich vor allem beim Konvertieren von RAW-Daten oder Bildern mit 16-Bit Farbtiefe (eciRGB_v2 kodiert in 8-Bit) ergeben.
Ein weiterer Vorteil dieses Profiles gegenüber denen anderer Anbieter (z.B. LStar-RGB) besteht unter anderem in der bevorstehenden Einbindung in die ISO-Norm 22028 und der allgemein vermeintlich größeren Akzeptanz im grafischen Gewerbe.
Nach dem Herunterladen des eciRGBv20.zip-Archives stehen zwei ICC-Profile zur Verfügung. Das eciRGB_v2_ICCv4.icc basiert auf den ICCv4-Spezifikationen, das andere auf den älteren v2-Spezifikationen. Die Unterschiede sind wohl eher aus technischer Hinsicht, als aus Anwendersicht, heraus interessant.
Jedoch sollte vor Einsatz eines jeden Profiles (auch LStar-RGB, da ICCv4) bekannt sein, ob das Gerät (z.B. Digitaldruck-RIPs) damit überhaupt zurecht kommt.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Text findet Ihr auf den Seiten der ECI: http://www.eci.org/eci/de/

Download-Seite der ECI (herunterscrollen bis ICC-Profile der ECI): http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php


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20. April 2007 | geschrieben von

Ein gutes Beispiel, dass „normale“ Fotos

Fotos können meiner Meinung nach wesentlich bewegender sein, als Filme. Das

Der Pulitzer Preis für Fotografie ist

Ein bischen abgehärtet sollte man für die folgende Bilderreihe schon

Man sollte…

Sacramento Bee Logo

Bei Johnny entdeckt. Der fand ein paar Worte. Ich nicht.


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13. April 2007 | geschrieben von

Die gute Nachricht: Auf spiegel.de steht heute, dass Dauerpraktikanten laut einer neuen Studie eher die Ausnahme sind. Wie schön. Meinem subjektiven Empfinden nach, kann ich diese Nachricht sogar fast nachvollziehen.

Allerdings steht dort auch folgendes:

„Kolja Briedis, Experte beim Hochschul-Informations-System, kritisiert, dass der Begriff „Generation Praktikum“ die Situation in den einzelnen Fächern zu stark verallgemeinert. In technischen Berufen oder in den Naturwissenschaften seien Praktika nach Studienende eine Ausnahme, in den Sozialwissenschaften seien Kettenpraktika hingegen häufiger anzutreffen.“

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