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Valentin Tomaschek

Nach der Mediengestalter-Ausbildung (Fachrichtung Print) hat Valentin Tomaschek knapp drei Jahre in Dublin gelebt. Zuerst als Koordinator bei HP und später bei Novell. Wieder zurück in Deutschland arbeitet er teilweise für ein Landesparlament und teilweise selbstständig im Internet-Bereich.

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Wenn es mit dem Team gerade mal so nicht läuft, macht man ein Teammeeting! In diesem kann man dann alle Unklarheiten bereinigen und wieder eine ordentliche Motivation schaffen.

Wie so ein Meeting nicht ablaufen sollte, werde ich hier mal an einem fiktiven Beispiel schildern:

Ganz falsch vom Teamleader ist es, dieses Meeting von seinem Assistenten oder Ähnlichem führen zu lassen, dann trotzdem selbst anwesend zu sein und sich schweigend im Hintergrund zu halten. Motivation in einem (kleinen) Team sollte als sehr wichtig deklariert werden, ist also Chefsache.

Der Assistent nimmt diese Gelegenheit natürlich wahr, um sich nicht nur dem Team, sondern auch seinem Chef gegenüber zu profilieren. Die ersten zehn Minuten wird dann also ausführlich erklärt, wie wichtig die Position des Assistenten ist und noch ausführlicher wird dargestellt, das dieser doppelt soviel Arbeit erledigt, wie eigentlich von ihm verlangt wird.

So, nun geht es darum das Team zu motivieren und richtig deutlich zu machen, wie wichtig der Teamzusammenhalt ist. Am Besten umschreibt man die Situation dann ersteinmal so, wie sie ist. Nämlich scheiße. Die Kommunikation stimmt nicht. Es wird zu wenig selbstständig gearbeitet. Persönliche Antipathien werden mit zur Arbeit getragen. Die Teamarbeit ist eigentlich überhaupt nicht vorhanden.

Um die Missstände noch weiter zu verdeutlichen wird in dem Meeting noch jedem einzelnen Mitglied erläutert, wo seine Schwächen liegen und was in der Vergangenheit falsch gemacht wurde. So kriegen dann auch die Anderen gleich mit, was sie sich nicht erlauben dürfen. Von den eigenen Fehlern einmal abgesehen.

Natürlich wird dann auch nach 40 Minuten erklärt, wie es richtig gemacht werden muss. Es muss vernünftig untereinander kommuniziert werden. Auch Späße sollten mal gemacht werden. Ein wenig zwischenmenschlicher Small-Talk ist am Desk sehr wichtig.

Aber ganz ehrlich? Schon nach den ersten 10 Minuten war das Meeting eigentlich gelaufen…

Wie laufen eure Meetings ab?

4 Kommentare zu “ Wie motiviert man sein Team? ”

  1. manuel

    statt zu sagen wie man es nicht macht, solltest du lieber zeigen wie man es stattdessen macht. weil so kann sich kein mensch was darunter vorstellen wie man sein team motiviert. du machst hier nämlich nichts anderes als du im prinzip beschreibst. du zeigst den leuten eben nicht wie mans besser macht. und das bringt niemanden weiter.

  2. Christian Beier

    Meetings? Welche Meeting? Bei uns gibt ?s keine.

  3. Tim

    habe letztens ein interessantes kleines buch gelesen zum thema teammotivierung.
    „fish!“. Es erzählt im Grunde die Geschichte einer Teamleiterin, die in einem heruntergekommenden Team, die Motivation wieder aufbauen sollen.
    hier mal ganz schnell die wichtigsten Punkte:

    1) Jeder hat die Wahl der persönlichen Einstellung Tag für Tag

    2) Sei präsent für andere!

    3) Bereite anderen Menschen Tag für Tag wieder eine neue kleine Freude!

    4) Übe den spielerischen Umgang mit der Arbeit

    Gruß. Tim

  4. andrea

    indem er in worte gefasst hat, was viele fühlen, weiß man was richtig ist. ich habe auch eine zeit lang ein kleines team geführt und es hat mir großen spaß gemacht. auch wenn ich oft angespannt war, habe ich versucht den druck nicht einfach weiterzugeben. ich habe ein gefühl der eigenverantwortung und selbstständigkeit gegeben. zudem konnten meine leute sich auf mich verlassen wenn sie in schwierigkeiten waren. leider hatte ich auch wieder mitarbeiter über mir und daher kenne ich dieses gefühl während dieser meetings nur zu gut.

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