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Valentin Tomaschek

Nach der Mediengestalter-Ausbildung (Fachrichtung Print) hat Valentin Tomaschek knapp drei Jahre in Dublin gelebt. Zuerst als Koordinator bei HP und später bei Novell. Wieder zurück in Deutschland arbeitet er teilweise für ein Landesparlament und teilweise selbstständig im Internet-Bereich.

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Oft taucht die Frage auf: „Wie bewerbe ich mich richtig per E-Mail?“

Zuerst sollte man sich überlegen, ob eine Bewerbung ausschliesslich per E-Mail überhaupt Sinn ergibt und wie die Erfolgsaussichten sind. Selbst bei „modernen schicken Werbeagenturen“ macht man es den Verantwortlichen mit der vermeintlich altmodischen Variante leichter.

Grundlegen gilt was bei allen Bewerbungen gilt: Es kommt auf das Unternehmen an.

Am besten orientiert ihr euch an der Stellenanzeige oder der Ausschreibung auf der Internetseite. Wird dort ausdrücklich erwähnt, dass eine Online-Bewerbung möglich oder gewünscht ist, spricht eigentlich nichts dagegen, die Bewerbung per E-Mail zu schicken.
Allerdings ist auch in diesem Falle zu beachten, dass ihr euch an die Grundregeln einer Bewerbung haltet. Hinzu kommen nur noch einige „Online-Spezifikationen“.

Beispiele:
Verschickt eure Bewerbungen nicht von der aktuellen Firmen-Adresse, sondern legt euch eine bei einem Gratisanbieter (z.B. gmx.de/hotmail.com/yahoo.de etc) an. Dann auch bitte nicht mit „wildesbunny@provider.de“, sondern am besten mit „vorname.nachname@provider.de“.

Achtet auf eine eindeutige Betreffzeile! Nicht einfach leer lassen oder simpel „Bewerbung“ eintragen, sondern am besten „Bewerbung – Vorname Nachname – Mediengestalter“. Die Betreffzeile ist mit einer Überschrift gleichzusetzen.

Auch in einer Online-Bewerbung sollte auf die Rechtschreibung geachtet werden. Schreibt nicht einfach mal locker drauf los als ob ihr ein Eintrag in einem Forum formulieren würdet. Überlegt euch genau, was in der E-Mail als solches stehen soll und lasst den Text am besten nochmal von jemand anderem gegenlesen.

Viele Firmen haben eine Begrenzung für die Mitarbeiter bzgl. der Größe der E-Mails, die sie empfangen können. Haltet also die Datenmenge möglichst gering. Schickt keine Grafiken, Präsentationen oder anderes Gedöns mit viel Speicherbedarf. Meist reicht ein einfaches PDF, optimiert für eine Monitoransicht, vollkommen aus.

So anonym das Internet auch sein mag – schickt die E-Mail mit der Bewerbung nicht ins Blaue. Also nicht einfach an kontakt@firma.de, info@firma.de etc. sondern sucht euch am besten einen direkten Ansprechpartner, bei dem dann auch ein oder zwei Tage nach Versenden der E-Mail mal nachgefragt werden kann. Bei postalischen Bewerbungen ist das auch üblich und bei der Online-Bewerbung könnt ihr so gleich sichergehen, dass eure E-Mail nicht im SPAM-Filter gelandet ist.

Gibt es noch weitere Tipps?


Kategorie: Bewerbungen
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17 Kommentare zu “ Bewerbungen per E-Mail verschicken ”

  1. Holger

    Alles schön und gut, aber bitte nicht nach ein bis zwei Tagen schon nachhaken. Bewirbt man sich auf eine öffentliche Ausschreibung gehen beim Arbeitgeber oft so viele Bewerbungen ein, dass eine so schnelle Reaktionszeit illusorisch ist. Viele Firmen sammeln auch erstmal eine Woche und entscheiden dann erst, wer in die engere Wahl kommt.

    Eine Empfangsbestätigung seitens des Angeschriebenen ist zwar toll, aber nicht immer üblich, also nicht den Arbeitgeber nerven, sondern zwei Wochen warten, dann sollte eine Entscheidung getroffen worden sein.

  2. Schusteridu

    Sehr guter Artikel soweit. Ich denke aber auch, dass viele Firmen Bewerbungen als PDF begrüßen gegenüber einer Printversion. Gerade was die Verwaltung betrifft, so fleigt weniger Papierkram rum und man kann sie fix mehrmals ausdrucken was immer von Vorteil ist wenn die Entscheidung unter mehreren Leuten diskutiert wird. (klar ein Kopierer tuts hier auch;) )

    Wir digitalisieren zumeist eh alle Bewerbungen da hat man sich dann über den Weg per E-Mail einen Schritt gespart.

  3. katha

    so fleigt weniger Papierkram rum

    Ich denke, gerade das ist ein gutes Argument fuer pdf. Bekommt man eine Bewerbung von jemandem, den man garantiert nicht einstellen will, loescht man die Datei und gut ists. Eine kurze Standardantwort, und alle sind zufrieden. Hat man einen grossen Bewerbungsordner, muesste man ja eigentlich auch die Unterlagen zurueckschicken. Das kostet Zeit und Porto. Unpraktisch.

    Wobei man mit einer schoenen Mappe ja auch gut Eindruck schinden kann, wenn sie ordentlich zusammengestellt ist – Etwas in der Hand zu halten laesst sich halt nicht durch eine Datei auf dem PC ersetzen.

  4. Valentin Tomaschek

    Zum Archivieren ist eine PDF natürlich besser, auch gerade weil Bewerbungen ja nicht zig Jahre behalten werden. Aber viele Verantwortliche haben denke ich immer noch gerne das Anschreiben und den Lebenslauf beim eigentlichen Gespräch dann in der Hand um sich Bemerkungen etc. zu notieren. Klar, er kann es auch dann selbst ausdrucken…
    Ich denke eine richtige Entscheidung gibt es nicht. Beides hat seine Vor- und Nachteile und es wird immer auf den Empfänger der Bewerbung ankommen.

    Hier in Irland will man eigentlich den Lebenslauf / die Bewerbung immer als Word-Dokument haben. So können sie dann gleich noch die Office Kenntnisse überprüfen.

    edit: Wieso sagt mir niemand, dass im Titel ein Rechtsschreibfehler ist? Berwerbungen? Na, okay… katha hats dann doch getan. Danke! :)

  5. Kolgeci Ardit

    Wie soll ich mein Bewerbug schreiben ,wenn ich nach 3 tag schnuppern war und ich mich wieder bewerben muss,könnt ihr mir ein bsp. mache bitte.

  6. paris

    soll ich die adresse des jeweiligen unternehmen mit aufschreiben, ich mein, ich schicks ja eigentlich nicht per pst sondern per email, oder ist das trotzdem wichtig??

  7. Martin

    Ich fragen mich gerade, wie es denn mit HTML Mails aussieht.
    Immer wieder gern gesehen oder verteufelt?

  8. Valentin Tomaschek

    Martin: Würde ich persönlich von abraten. Zuviele haben die HTML-Ansicht ausgeschaltet und die E-Mail an sich sollte ja auch eher kurz sein. Lebenslauf, Portfolio etc. würde ich auf jeden Fall als Anhang / PDF schicken.

  9. Martin

    Danke für die schnelle Hilfe!

  10. marxeting

    Was ist mit Anhängen (Arbeitszeugnissen u.ä.)?
    Zusätzlich als weiteren Anhang, oder als eine große pdf?

    Ach ja, im Lebenslauf: würdet Ihr Links setzen, z.B.: zur alten Firma oder ist das zu prollmäßig?

  11. Maja

    kann man denn das Anschreiben an sich nicht auch in den Anhang packen? Oder sollta man das als Text in der email verwenden? Und sollte man alle Zeugnisse etc. als eine Datei anhängen oder alles einzelnd?

  12. kasara

    gute frage die man noch nicht beantwortet hat. ich werde morgen eine online-bewerbung abschicken und frage mich ob anschreiben in email oder in der pdf oder email und pdf.

    wäre nett wenn jemand mal antworten würde :-)
    gruß

  13. Valentin Tomaschek

    Hi kasara,

    ich würde das Anschreiben auf jeden Fall mit in die PDF tun.

    Trotzdem nicht vergessen in der E-Mail vernünftig und ordentlich zu erklären warum Du ihnen schreibst. ;)

  14. Hüseyin

    Lebenslauf

    Persönliche Daten
    Name: Hüseyin Sethanoglu
    Adresse: Römer str.1.A 53332 Bornheim
    Telefon: 015778294630
    Familienstand: ledig
    Staatsangehörigkeit: deutsch
    Geburtsdaten: 30.Märtz 1985 Karakocan

    Schulische Ausbildung/Studium
    1990 – 1994 Boon/Dransdorf (Grundschule)

    1995 – 1999 Bonn/Endenich (Hauptschule)

    2000 – 2001 Bonn/Anne-Frank Schule (Fachoberschulreife)

    Berufliche Erfahrungen
    22.08.2002 – 31.07.2003 Ding Dong/Gastronomie
    05.02.2004 – 18.01.2008 Einzelhandel Kaufmann/Call Center
    03.03.2009 – 26.08.2010 TankWart/Shell
    Sprachkenntnisse Kurdisch (Muttersprache) Türkisch,Engisch, Grundkenntnisse.
    EDV-Kenntnisse Word, Excel, PowerPoint
    Adobe,Grundkenntnisse

    Bonn, 10.02.2011

  15. AstrumPeople

    I agree that companies wait until they decide whom to choose and invite to the interview. There may be two reasons for that. They received many applications from qualified candidates or none of them suits the position.

  16. AstrumPeople

    I agree that companies wait until they decide whom to choose and invite to the interview. There may be two reasons for that. They received many applications from qualified candidates or none of them suits the position. Anyway the only way is to wait or call the company and ask whether they received your application.

  17. Lea

    Ich verstehe das sehr gut und es ist recht einfach!!!

    Eure Lea

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