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Amelie Hülsmann

Amelie ist Auszubildene für Mediengestaltung Nonprint Beratung In ihrer Freizeit fotografiert sie gern und beschäftigt sich mit Gestaltung und Kunst im Allgemeinen.

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Es gibt vieles was man dafür tun kann, dass auf die verschickte Bewerbung keine Absage kommt. Eine Möglichkeit davon ist die Gestaltung, jedoch gibt es einen Punkt der wichtiger ist: Der Inhalt der Bewerbung. Und auch dort kann man mehr falsch machen als man denkt. Aus diesem Grund hier einige Beispiele die gerne falsch gemacht werden.

?Hallo Herr/ Frau XY?

Man beginnt eine Bewerbung nicht mit ?Hallo?.

Beispiel: ?Sehr geehrte/r Herr/Frau?

?Ich möchte mich bei ihnen bewerben.?

Man beginnt den ersten Satz in der Bewerbung nicht mit ?Ich?.

Beispiel: ?Durch Ihre Anzeige bei Meine-Stadt.de?

??möchte mich bewerben??

Die meisten werden nun sagen: ?Dann tu es doch! Besser ist ?Ich bewerbe mich bei Ihnen?. Und damit der Satz nicht ganz so abgehackt klingt, kann man diesen noch durch eine Begründung fortsetzen.

Beispiel: ?Ich bewerbe mich gern bei Ihnen, da die Arbeit des Mediengestalters genau meinen beruflichen Vorstellungen entspricht.?

Wörter wie ?Ihnen?, ?Ihre? etc. schreibt man groß.

Der Betrieb weiß zwar nun, dass man sich bewerben möchte, doch nicht für was.

Beispiel:
?Hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz zum Mediengestalter für Digital/Printmedien ? Mediendesign.

?Zurzeit gehe ich zur Schule. Diese werde ich im August 200x beenden.?

Wenn man noch zur Schule geht, dazu schreiben welche Schulform man besucht. Richtig ist, dass man schreibt wenn man mit dieser fertig ist.

Beispiel: ?Ich besuche zurzeit die Realschule und werde diese im Juli 200x mit dem Realschulabschluss abschließen und könnte an dem von ihnen genannten Termin mit der Ausbildung beginnen.?

?Ich habe früher schon immer sehr gern gestaltet.?

Früher, schön und gut. Doch früher drückt aus: Es ist schon einige Zeit her. Es sagt nicht aus, dass man sich immer noch damit beschäftigt. Man kann vor 10 Jahren mal gerne gemalt haben und seitdem nichts mehr gemacht haben. Wenn man sagen möchte, dass man sich nun noch mit Gestaltung beschäftigt, sollte man dies auch direkt tun.

Beispiel: ?Ich beschäftige mich mit seit längerem??

Diesen Satz nu noch mit Programmen versehen und es ist perfekt. Hier jedoch auch

aufpassen! Man muss nicht jedes Programm auflisten Bsp. ?Word, MS Paint?? und

auch nur die Programme die man wirklich kann. Wer hier flunkert kann spätestens in

der Ausbildung schnell auf der Nase landen.

?Falls sie Interesse haben, komme ich gerne zum Vorstellungsgespräch?

Die Ausdrucksweite ist ganz schlecht. Viel, viel besser sind Sätze wie z.B.:

?Ich würde mich über die Möglichkeit freuen, Sie in einem Praktikum kennen zu lernen, bei dem ich Sie von meiner Eignung für Ihr Unternehmen überzeugen kann. ?

Man sollte auch auf die Länge des Inhaltes achten. Nicht zu wenig und nicht zu viel. Natürlich kann man noch viel mehr falsch machen, dies waren nur einige Beispiele. Doch wenn man diese beachtet, hat man schon mal einen Anfang?


Kategorie: Bewerbungen
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16 Kommentare zu “ Do and Don?ts bei der Bewerbung ”

  1. Jan Kretschmer

    als ich mich das letzte mal bewerben musste, war mir http://www.jova-nova.com eine gute inspiration…

  2. Christian

    Bei uns sind in den letzten Monaten wie viele Bewerbungen angekommen. Das schlimmste an den Bewerbungen war wenn ein Schein vom Arbeitsamt bei liegt, oder wenn eine Floskel wie: „Ich habe mich auf der Seite des Arbeitsamtes informiert“ benutzt wurde.

    Wenn man sich bewirbt sollte man doch wenigstens so viel Kreativität an den Tag legen und sich noch ein bisschen mehr über das Unternehmen informieren wie nur über das Arbeitsamt. Es ist ja nicht verkehrt sich dort zu informieren, aber das kann es doch noch nicht gewesen sein, oder?

    Wichtig ist das man Interesse am Unternehmen zeigt. Sich darüber informiert welche Kunden betreut werden, welche Produkte/Anzeigen/Kampagnen durchgeführt wurden. Meist geht das schon sehr gut über die Internetseite der Agentur.

    Meiner Meinung zeugt so ein Wich vom Arbeitsamt von null Engagement. Man bekommt einfach von einem Sachbearbeiter eine Adresse zugeschoben und bekommt gesagt, dass man es hier mal versuchen soll, weil das einem bestimmt gefallen würde. Super! Ich denke nicht, dass man so jemandem wirklich gebrauchen kann. Außer man will jemanden haben der Null initiative zeigt und nur genau das tut was man sagt.

  3. troopers

    naja, da muss euch leider widersprechen. echt sorry. gerade mit dieser art von bewerbungen hab ich nur schlechte erfahrungen gemacht.

    eines tages war ich echt mal sauer, und hab einfach in die tasten gehauen was das zeug hält, und nicht auf meine wortwahl geachtet…. ich bekam auf diese art von bewerbung tausend mal mehr resonanz als mit einer stinknormalen bewerbung. und ich hatte eine öde , triste, langweilige txt bewerbung geschickt.

    ich werde die tage mal mein schreiben in meinem blog (weltimperator.de) reinpacken. ist zwar schon die moderne art, im pdf mit bissle optik, aber der content ist der gleiche.

  4. Kultur-Droge » Blog Archiv » Newsflash

    […] Ein paar Do and Dont´s bei Bewerbungen […]

  5. Axe

    Ich verstehe bloß nicht wiso man sich auf bewerbungen festsetzen kann… jaund das er ne schlechte bewerbung hat. es gibt halt menschen die kommen mit so einfaachen dingen nicht klar… aber das sagt nichts über ihre arbeitsweise aus… genau so wie der abschluss… es gibt viele die keinen super abschluss haben aber ihre referenzen um so besser sind…..

  6. Anya

    Also ich bin der Meinung, und so hab ich es auch gelernt, einen Satz nie mit „Ich“ zu beginnen.
    Ich habe mich mehrfach beworben und anfangs alle Fehler gemacht, die man machen kann, aber mit der Zeit gelernt.

  7. Benjamin

    ZITAT:
    „Also ich bin der Meinung, und so hab ich es auch gelernt, einen Satz nie mit „Ich“ zu beginnen. ICH habe mich mehrfach beworben….“

    *schmunzel*

    Das mit dem „Ich“ am Satz-/Briefanfang ist so ne Sache. Sollte man wenn möglich umschreiben oder anders formulieren.

    Ansonsten ein großes Dankeschön an den „Mediegestalter-Blog“ der mir bisher schon sehr in meiner Berufswahl geholfen hat.

    Weiter so,
    Gruß Benjamin Hassert

  8. Annabell

    Schön mal etwas zur Anschreibengestaltung zu finden! Gar nicht so einfach. Die Empfehlungen oben sind aus meiner Sicht nicht schlecht. In ähnlicher Weise vermitteln wir das im Coaching auch immer. Für mich ist vor allem wichtig, dass neben einem wirklich passenden Einstieg in den Brief auch punktgenau auf die Anzeige bzw. das Unternehmen, in dem ich mich vorstellen will, „geschossen“ wird. Oft wird der Lebenslauf kurz abgerissen, was ich als nicht so günstig betrachte. Fachkompetenzen zu nennen und entscheidende soziale Stärken (die typisch für den Beruf sind) hervorzuheben ist viel entscheidender. Ob ich den Briefabschluss auch ohne hätte, könnte, sollte, möchte formuliere, ist individuell. Ein „Gern stelle ich mich persönlich bei Ihnen vor.“ oder ähnlich ist auch denkbar.
    Für mich ist wichtig, dass man sich mit der Bewerbung „wohlfühlt“! Ist schließlich ein ganz persönliches Werbeprospekt!

    Grüße Anna

  9. Anna

    Schöne Tipps, nur bei einem Punkt bin ich verunsichert:

    Erst wird davon abgeraten, den Satz mit „Ich..“ zu beginnen, doch 2 Zeiteln drunter wird als Beispiel der Satz mit „Ich..“ angefangen.
    Widerspruch?

  10. Hobbit

    Es ging auch nur um den ersten Satz in der Bewerbung…
    Dieser lautet hier: Beispiel: ?Durch Ihre Anzeige bei Meine-Stadt.de?

    Der zweite Satz beginnt dann mit ‚Ich‘, was dann wieder ok ist.

    LG

  11. Pia

    Ich bin gerade auf einer Berufsschule im Bereich Mediengestaltung für Druck und Prindmedien
    Fangen jetzt an Bewerbungen zu schreiben !
    Überall liest man das man Säteze nicht mit “ Ich “ anfangen soll, und genau das lernen wir auch, sie meinen das es das absoloute No go sei.
    Lg Pia

  12. Laura

    Hi .. ich habe für 2009 noch keinen Ausbildungsplatz als Mediengestalter oder ähnlichem, würde aber gerne schon etwas in der grafischen Richtung machen .
    Bist du auf einer Berufsschule in der grafischen Richtung ohne Ausbildungsplatz und geht das ? Kann man darauf z.B. eine verkürzte Ausbildung folgen lassen? oder hab ich jetzt einfach was falsch verstanden .. Danke schonmal für eine Antwort
    Lg

  13. Fabsn

    Hey,

    zwar ein bisschen spät aber besser als nie. Bitte keine „Ich würde mich über ein Vorstellungsgespräch freuen“. Warum „würdest“ du dich freuen? Du freust dich. Ganz einfach.

    „Ich freue mich auf ein Vorstellungsgespräch und verbleibe…“

    Lg, fab.

  14. Jörg

    Hallo Leute,

    wenn ich die Beiträge hier lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln.
    1. ‚Bei einer Bewerbung geht es nicht darum, welche meinung man selbst von einer Bewerbung hat, sondern man soll sich verkaufen. wer das nicht kann, der hat halt schlechtere Karten. Das ist Fakt. Darüber braucht man sich keine Gedanken machen.
    2. Auch wenn man nicht so redegewand ist, MUSS man sich mühe geben.
    daran kann das Unternehmen den willen, engagemen, einsatzbereitschaft und und und sehen. Für eine richtig gute Bewerbung braucht man keine 3 std. NEIN sie dauert ca. 3 Tage !!! Wer nicht bereit ist seine Zeit für eine richtig gute Bewerbung zu investieren, der ist auch nicht bereit die Zeit vernünftig für das neue Unternehmen zu investieren!!! Auch das ist Fakt.
    3. Jegliche evtl. negativen Gedanken des Lesers müssen ausgeschaltet werden.
    4. KEINEN Satz fängt man im Anschreiben mit ich an.
    5. Finger weg von den Konjunktiven (möchte, würde …) etwas mehr überzeugung!!! (bin ich überzeugt, dass ich genau der Richtige für Ihr Team bin)
    Leute lasst euch sagen, dass die kommentare zu Bewerbungen ganz oft große Schei… sind. glaubt nicht alles was da steht.
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nur muss mann sich auch nicht hinsetzen und behaupten, dass alles blödsinnig ist und das man sowieso keine chance hat, dann klappt es erst recht nicht !!! Die Macht der Autosuggestion!!!
    So dann mal viel Erfolg.

  15. schnellerzurstelle

    Das mit dem »ich« verhält sich etwas anders, meine ich. Es bringt nicht viel, Sätze mühsam umzustellen, nur damit sie nicht mit »ich« beginnen. Oft klingen sie dann nur unbeholfen oder gestelzt.

    Es kommt allgemein einfach nicht gut an, immer nur von sich selbst zu reden! Stattdessen ist es gut, sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen, vielleicht auch den Personaler mal ganz direkt anzusprechen. Zumindest kann man eine geforderte Eigenschaft aus dem Stellenangebot aufgreifen und seine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten darauf beziehen.

    So zeigt der Bewerber, dass er auch ans Gegenüber denkt, und das macht ihn schon mal ein bisschen sympathisch bzw. zeugt von sozialer Kompetenz. Da darf er ruhig auch ein, zwei Sätze mit »ich« beginnen; das wird für keinen Personaler ein Grund sein, ihn nicht einzuladen!

  16. Pawel

    Also ich persönlich habe manchmal da Gefühl, dass es beim Thema Bewerbung manchmal zu viel philosophiert wird. Jeder Mensch ist verschieden. Na klar gibt es auch so manche Grundregeln und auch ein Paar Dont’s, aber hier muss man immer sehen abhängig von der Firma, Beruf usw.

    Ich persönlich würde (wenn ich Personalchef wäre) schneller eine Person einstellen, die im Bewerbungsschreiben auch eine Schwäche zugeben kann, als eine Person, die sich so beschreibt als ob sie perfekt wäre :) Denn gerade das finde ich ist eine Stärke! Das wäre ehrlich! …ok außer natürlich wenn diese Schwäche im jeweiligen Beruf garnicht gehen könnte. z.B. ein Schiffskapitän mit Seekrankheit oder Chirurg der kein Blut sehen kann ;)

    Grüße

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