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Valentin Tomaschek

Nach der Mediengestalter-Ausbildung (Fachrichtung Print) hat Valentin Tomaschek knapp drei Jahre in Dublin gelebt. Zuerst als Koordinator bei HP und später bei Novell. Wieder zurück in Deutschland arbeitet er teilweise für ein Landesparlament und teilweise selbstständig im Internet-Bereich.

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Da ich ja nun nicht mehr als Mediengestalter arbeite, nicht allzu häufig. Und wenn, dann bin ich wirklich mehr der ?dumme Anwender?.

Als erstes und fast auch wichtigstes fällt mir da meine monatliche Payroll (Lohnabrechnung) ein. Die bekommen wir irgendwann Mitte des Monats als PDF per E-Mail zugeschickt. Natürlich passwortgeschützt. Was auch großartig ist – wenn man es noch hat. Dieses hat man zwar ganz am Anfang auch per E-Mail bekommen, sich natürlich aber nie aufgeschrieben – geschweige denn gemerkt. Man bekommt es dann von der Lohnabteilung noch mal zu geschickt, dass dauert aber ein paar Tage. Nun ist es nun mal in einem großen Unternehmen so, dass man bei Fragen zur Payroll nicht einfach zu seinem Teamleader oder Manager rennen kann, sondern es gibt meist zwei Tage später eine ?Payroll-Clinic?. Ist schlecht, wenn man bis dahin noch nicht sein Passwort hat und somit auch nicht weiß, ob man überhaupt Fragen dazu hat. Fazit: Ist toll seine Payroll per PDF zu bekommen, aber manchmal wäre ein einfacher Zettel auch gut.

Ansonsten werde ich viel mit PDFs in Form von Handbüchern, Manuals und/oder Arbeitsabläufen konfrontiert. Finde ich ungemein praktisch. Hatte man früher noch eine Riesen-Tasche mit, um diese während der Bahnfahrt oder dann Zuhause durchzugehen – heute reicht ein Notebook, oder am besten gleich ein PDA, der die Manuals lesen kann. Mal davon abgesehen, dass man nun nicht mehr Hulk Hogan sein muss, um die ganzen Bücher zu schleppen, sieht es auch viel cooler aus, wenn man mit zusammen gekniffenen Augen in der Bahn sitzt und versucht, Diagramme auf seinem kleinen PDA zu entziffern. Nachteil hierbei: dem Buch ist nie die Batterie ausgegangen und wenn man es mal fallen lässt ist es auch nicht so schlimm.

PDFs können allerdings auch die Kommunikation mit Arbeitskollegen fördern. Soll man eben mal auf die Schnelle ein Text korrigieren… Klar, die Kollegin (vorzugsweise- nicht pauschal) schickt einem natürlich ein PDF. Ist auch sehr löblich damit das Firmennetzwerk nicht mit Makroviren (gibt?s die noch?) verseucht wird. Aber hat sie mal daran gedacht, dass nicht jede Workstation in der Firma die Vollversion von Acrobat installiert hat? Klar, kopieren, einfügen, etc… geht auch. Da ruf ich aber lieber an und lass es mir noch mal schicken. Kommunikation eben.

2 Kommentare zu “ Artikel-Reihe PDF: Inwiefern werde ich in meinem Leben mit PDFs konfrontiert? ”

  1. Jens

    Wir bekommen den Wisch noch als Papier. Finde ich auch besser.

    Zu PDFs: Tolle Sache, das schon.
    Aber ich finde manche PDFs unkomfortabel. Eingescannte Texte, deren JPG zu einem PDF gemacht wird: Grauslig. Kann man ja gar nicht mehr durchsuchen.

    Grundsätzlich lese ich längere Dinge jedoch lieber „offline“.

  2. Christian

    Naja, Jens, da hast du sicher recht mit den JPG aber wozu gibt es vernünftige OCR-Programme? ;)

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