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Amelie Hülsmann

Amelie ist Auszubildene für Mediengestaltung Nonprint Beratung In ihrer Freizeit fotografiert sie gern und beschäftigt sich mit Gestaltung und Kunst im Allgemeinen.

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Fast 200 Bewerbungen, per Mail oder per Post, knapp 10 Bewerbungsgespräche, 4 Weitere die schon gar nicht mehr wahrgenommen worden , massig Zettel auf denen ?Leider müssen wir ihnen absagen?? steht, zahlreiche Anrufe um zu Fragen was nun aus der Lehrstelle geworden sind ? Und endlich ein Ende, ein Ziel, ein erfüllter Wunsch: Eine Ausbildungsstelle zur Mediengestalterin.

An den Anblick, dass sich E-Mail mit dem Betreff ?Re: Bewerbung? in meinem Postfach befinden, habe ich mich schon lange gewöhnt ? Es ist nichts Besonders mehr, der Inhalt wird auch nur noch abgeflacht wahrgenommen. Der Text wird überflogen, meistens waren es ja doch die gleichen Sätze: ?Leider haben wir uns jemand anders entschlossen??; ?Wir bilden diesen Beruf nicht aus?? ? Wo Zweiteres doch sicherlich die angenehmere Absage war, heißt es immerhin nicht wieder indirekt ?Du bist zu schlecht, wir nehmen jemand anders!?.

Es ist irgendwann nichts Besonderes mehr, werden halt neue Bewerbungen raus gesendet. Die Titel sind immer die Gleichen, einfach auf Antworten geklickt und schnell einen Standart Text eingefügt, nur wenige nehmen sich sowohl Zeit als auch Mühe um etwas mehr zu schreiben.

Es gibt Mails auf die wartetet man, da freut man sich drauf sobald diese Adresse im Postfach ist, volle Begeisterung öffnet man diese und hofft das Vorstellungsgespräch verlief gut und man kann nun endlich damit aufhören Mails in den Ordner ?Absagen? zu sortieren und neue Bewerbungen raus zusenden. Desto größer ist die Enttäuschung, wenn auch in diesen steht ?? Es tut uns leid, aber??.

Doch irgendwann kommt besagte E-Mail- Die E-Mail in der steht: ?Aufgrund der mit Ihnen geführten Gesprächen und der daraus gewonnenen Eindrücke haben wir uns entschlossen – ?und Ihnen einen Ausbildungsplatz ?.?. Das Herz schlägt höher, jede Zeile wird regelrecht verschlungen, die Freude steigt genauso wie die Aufregung. Da ist die Mail, auf die man nun schon so lange gewartet hat! Sie ist da, die E-Mail die Hoffen und Bangen ein Ende setz! Noch mal durchgelesen, hat man auch wirklich alles richtig verstanden, alles 100 % richtig gelesen!? Ja! Es ist wahr!

Gleich einen neuen Termin ausmachen, zum Vertragunterschreiben. Am besten so früh wie möglich, jeder Tag den man dann noch warten muss ist für einen Verschwendung- Ist das ganze für einen selbst ja auch erst 100% sicher, wenn man unterschrieben hat, immerhin ist es dann was Handfestes.

Wenn es dann soweit ist, der Tag an dem man unterschreiben darf, gekommen ist, ist die Aufregung noch größer. Das Herz schlägt wieder schnell, im Gedanken wird noch mal überlegt was man den noch fragen möchte oder sollte. Die Frage ob es das Richtige ist, stellt sich jedoch gar nicht erst ? Immerhin ist es ein Traum, der in Erfüllung geht.

Ab August heißt es dann: ?Ich bin Mediengestalterazubine!?

6 Kommentare zu “ Vom Suchen und Finden ”

  1. Maren Woker

    Herzlichen Glückwunsch!! Da hat das ganze Daumendrücken ja endlich geholfen! (Auch wenn du das auch locker ohne geschafft hättest, aber das muss ich ja nicht noch einmal betonen…)

  2. ritman

    oder man kennt die richtigen leute, und ein ausbildungsplatz, wird extra wegen einem erschafft ;).

    das ist wohl eher seltener der fall *g* .

  3. Nela

    ICH FREU MICH FÜR DICH!!! und zwar total…
    war letzte woche leider mit blinddarm-entzündung zuhause und konnte mich nicht melden…
    bin froh dass doch noch alles gut ausgegangen ist.

    ich maile dir gleich noch privat – gibt auch bei mir neuigkeiten :)

    dicker schmatz aus osnabrück!!!
    nela

    Link aktualisiert. Valentin

  4. Amelie Hülsmann

    Der Ausbildungsplatz wurde nich extra für mich geschaffen. Die haben lange hin und her überlegt, ob se mich nehmen sollen (Da sie auch noch einen weiteren Auzbildenen dieses Jahr haben….) und haben sich Gott sei Dank dafür entschieden mich auszubilden..

    Maren: Danke :) – Ich bin sowas von happy – Firma ist toll, Ausbildungsort ist toll und ein Traum geht in Erfüllung :).

    Nela: Daaaaaaanke! Ich freu mich wahnsinnig doll auch für dich.. Nun wird bei Beiden alles gut :). Hach ist das toll *g*…

  5. ritman

    Ich hoffe auch für dich, dass es am ende das bringt was du dir erhoffst. Ich selber bin im 2. Lehrjahr, und für mich steht fest das es mein Traumberuf ist, aber in der falschen Firma.. also werde ich / will ich -> gar nicht übernommen werden..

    Also Zähne zusammenbeißen wenn es mal nicht so gut läuft. Wünsch dir viel glück. Und vorallem wünsch ich dir „kreative“ Arbeitsaufgaben, und nicht nur stupides, immer sich wiederholendes Layout‘ing.

  6. Max

    Hurra, du hast es geschafft: bist endlich Mediengestalterin! Ab jetzt heisst es: Photoshop/Flash/Freehand und pi pa po schlag mich tot zu lernen oder optimieren!

    Es heisst aber auch: 2-3 Jahre Berufsschule, von Leuten umzingelt die keine Ahnung haben (die Lehrer), im ersten Jahr erstmal Büroorganisation kennen zu lernen und was es heisst „Marketing Masterpläne“ mit Excel zu erstellen, Kontakte deines Chefs von Messen in den Comp zu hacken und und und!

    Ich möchte deine Illusionen/Wünsche/Träume nicht zunichte machen aber wenn du Pech hast bist du auch mal ganz schnell die Kaffee-Bine – als Mädchen noch eher denn als Junge.

    Klar, wir wünschen dir alles erdenklich gute, aber ich musste oben lesen, das du bereits die FOS Gestaltung absolvierst bzw. im Juni absolviert hast.

    Wenn du meinen Rat hören willst: STUDIER´ GRAFIKDESIGN ODER MODEDESIGN! Anstatt als kleine Azubine zu versauern nur um nach 3 Jahren feststellen zu müssen, das die Arbeitsplätze für Mediengestalter noch dünner gesäht sind als die Ausbildungsplätze.

    Und noch etwas: es wird nicht bei der Mediengestaltung bleiben! Früher oder später musst du dir einen Teilbereich heraussuchen, fernab der „Produktion“ weil als Mediengestalter bist du nur der „Hivi!“ oder „Pixelschubser“ – der Kunde will und du machst – so einfach ist das.

    Viel Spass trotzdem in der „Lehre“ – es wird ne harte Zeit.

    Lg,
    Max

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