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Jan Kretschmer

<img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/upload/jan_kretschmer.jpg' alt='Jan Kretschmer' /> <p>Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter mit Fachrichtung Beratung in einer klassischen Agentur studiert Jan Kretschmer Business Administration mit Fokus auf Marketing an der FH Wiesbaden. Hier ist es sein Ziel, bei den Medien- gestaltern ein Verständnis für Marketing- und sonstige Unternehmensprozesse zu erzeugen.</p> <h2>Mitgliedschaften</h2> <p>? <a href="http://www.mediengestalter.info">Mediengestalter-Forum</a></p> <p>? <a href="https://www.openbc.com/hp/Jan_Kretschmer/">OpenBC</a></p> <p>? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Rheingau_er">Wikipedia</a>

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Der Mediengestalter hört bei seiner Arbeit hin und wieder den Begriff Corporate Identity. Oft verwirft der Kunde den Gestaltungsvorschlag und begründet dies damit, es entspräche nicht der Corporate Identity oder dem Corporate Design. Was verbirgt sich eigentlich hinter diesen wohlklingenden Begriffen?

Zunächst einmal: Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) werden fälschlicherweise oft synonym benutzt. Sie unterscheiden sich!

Corporate Identity kann allgemein als ?gemeinsames Selbstverständnis eines Unternehmens? übersetzt werden. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein komplexes strategisches Gebilde der Unternehmensführung, in dessen Kern die Unternehmenspersönlichkeit mit entsprechenden Werten, Zwecken und Zielen steht. Aus diesem Ausgangspunkt lässt sich schlüssig die Unternehmenskommunikation, das Unternehmensverhalten und auch das Unternehmenserscheinungsbild ableiten.

Das Corporate Design (visuelles Unternehmenserscheinungsbild) ist entsprechend nur ein Instrument der Corporate Identity.

Unternehmen, die CI als einen Unternehmensführungsansatz verstanden haben, erstellen auf Grundlage dieser CI oftmals ein Handbuch (?CD-Manual?), welches es dem Gestalter erleichtert, im Sinne der CI zu gestalten und es dem Unternehmen ermöglicht, einheitlich im Sinne der CI nach außen aufzutreten. Die Erfahrung zeigt: Je größer das Unternehmen, umso eher werden Potentiale und Notwendigkeit erkannt und dem Gestalter daher ein solches Manual bereitgestellt. Große Unternehmen haben teilweise eine spezielle Abteilung, die sich ausschließlich um eine optimale Unternehmenskommunikation kümmert. Ein meiner Meinung nach vorbildliches, für den Laien (hier: Mitarbeiter) nachvollziehbares CD Manual bietet die GTZ zum Download an.

Weitere, teilweise sehr konkrete und damit für den Gestalter hilfreiche CD Manuals können bei Cidoc.net eingesehen werden.
Im Mittelstand und kleineren Betrieben hingegen werden Kommunikationsmaßnahmen oftmals als Insellösungen realisiert. Für deren Kunden ist es entsprechend schwer, eine einheitliche Linie bzw. das Unternehmen als solches wiederzuerkennen.
Es ist also eine Chance für Agenturen und Freelancer mit Kunden ohne definierte CI und CD, sich etwas in die Materie einzuarbeiten, anschließend den Kunden zu sensibilisieren und so letztlich einen echten Mehrwert zu bieten!

Denn: Der Mediengestalter gestaltet Medien für Kunden, d.h. im Idealfall transportiert er mit seiner Gestaltung das Selbstbild des Unternehmens in die Öffentlichkeit, wo sich der Empfänger ein gewisses Bild des Unternehmens bildet. Dieses ?Fremdbild? wird auch als? Corporate Image? bezeichnet. Bei Kaufentscheidungen spielt dieses Bild im Kopf des Kunden, z.B. im Sinne der ?Kraft der Marke?, eine entscheidende Rolle.


Kategorie: Bildung
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1 Kommentar zu “ Corporate Identity? Viel mehr als ein Logo! ”

  1. Hermut

    Gerade das finde ich bei CI das schwierige. Ein Logo zu erstellen, was den Kunden bei einem Wort oder bei einer Assotitation sofort an die Firma bringen soll und ihn dann dazu verleiten ,das Produkt als „besser“, „qualitativer“ oder einfach ansprechender als die anderen, zu finden.

    Guter Artikel. Danke.

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