Redakteur

Florian Knörl

<img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/upload/florian_knoerl.jpg' alt='Florian Knörl' /></p> <p>Florian arbeitet in einer vollstufig ausgelegten Druckerei als Medien- gestalter, Fachrichtung Printmedien. Zu seinem Hauptaufgabenbereich gehört der Satz und die Herstellung von Verlags- werken, die Überwachung und Optimierung eines PDF- und Colormanagement- Workflows sowie die technische Betreuung der Vorstufe. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Fotografie und Buchkunst. <h2>Mitgliedschaften</h2> <p>? <a href="http://www.mediengestalter.info">Mediengestalter-Forum</a> <h2>Links</h2> <p>? <a href="http://www.typoflori.de">Ein Geviert kommt selten allein-Blog</a>

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Weiterbildung ist in dem Beruf des Mediengestalters wichtig. Und zwar nicht nur die private, im stillen Kämmerchen, sondern auch die hochoffizielle. Abgesehen von den kleineren Kursen und Qualifikationseinheiten unterscheidet man zwischen Vollzeit-Weiterbildungen (z. B. Techniker) und Teilzeit-Weiterbildungen (z. B. Medienfachwirt). Da das Geld häufig fehlt, sich mal schnell zwei oder mehr Jahre vom Berufsleben zu verabschieden, und die Teilselbständigkeit doch nicht immer so gut klappt, wird oft der Weg der Teilzeit gewählt. So gibt es also ein paar Mutige, die auch noch ihren Samstag der Arbeit und dem Stuhl-Sitzen widmen.

Recht verbreitet ist der Weiterbildungsgang des Medienfachwirts, oder auch Industriemeister für Digital- und Printmedien. Bevor man nun weiterliest und so vielleicht auf den Geschmack kommen könnte, eine (durch Selbsterfahrung entstehende) eindringliche Warnung: Das ist euer Samstag. Einige von euch werden Samstags ab und zu arbeiten, meistens allerdings eher den privaten Angelegenheiten nachgehen. Überlegt euch gut, wirklich gut, ob das für euer Privatleben, eure Beziehung, Familie etc. wirklich das Richtige ist. Es sind nicht nur acht Stunden Samstag, es kommen noch die Zeiten für die Nachbereitung, Blockkurse (Schulzeiten unter der Woche -> Urlaub) und Lernphasen vor den Prüfungen hinzu.

Das Aufgabengebiet
Zum Aufgabengebiet des Medienfachwirtes gehört das Planen, Steuern und Kontrollieren medientechnischer Produktionen. Dabei müssen technische, betriebswirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge berücksichtigt werden. Medienfachwirte beraten Kunden, erstellen Marketingkonzepte, kalkulieren Medienprodukte und arbeiten projektorientiert. Sie konzipieren und organisieren Projekte und Produkte. Zum Qualifikationsprofil gehört die systematische und zielorientierte Anwendung von Kommunikationsgrundlagen und Führungsgrundsätzen bei der Wahrnehmung von Führungs- und Qualifizierungsaufgaben. Die Prüfungsordnungen basieren auf einer neuen Struktur, die sowohl Generalisten- als auch Spezialistenfortbildung ermöglicht und erstmals die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Medienbranche […] abdeckt. (aus der Infobroschüre für Medienfachwirte und Industriemeister Print- und Digitalmedien, leicht gekürzt)

Mein gewünschtes Aufgabengebiet
Ein wenig der Zielbeschreibung entsprechend, allerdings versuche ich durch diese Fortbildung speziell etwas mehr in den Bereich Verlagswesen oder allgemein Herstellung zu wandern. Natürlich gibt es bessere Angebote direkt für den Verlagshersteller, ich will aber auf meinem Mediengestalter-Abschluss aufbauen, und finde mit dieser Fortbildung einfach die Möglichkeit, neben meinem Beruf eine anerkannte Weiterbildung zu absolvieren.

Zum Sinn der Weiterbildung
Viele Teilnehmer sind der Meinung das der Sinn der Ausbildung bzw. Weiterbildung in der Arbeitsplatzsicherung liegt. Einige erhoffen sich eine bessere Position bzw. mehr Gehalt und ein paar wenige machen die Weiterbildung um vor allem im Bereich Recht und Wirtschaft etwas zu lernen. Ganz wenige wollen direkt eine Führungsposition erklimmen und sich disziplinarisch weisungsbefugt fühlen (Menschen in der Gegend herumschicken). Die Überlegungen sind alle an sich ganz gut, allerdings sollte man die aktuelle und auch (geschätzte) zukünftige Stellenlage in seinem Wunschgebiet beachten. Nicht überall will man Fachwirte einstellen, vielleicht ist für seine Zukunft dann doch der Techniker oder einfach mehr Schlaf vonnöten.

Mein Grund für die Weiterbildung
Ich selbst muss zugeben, nicht in der Lage zu sein mir BWL, mit einem Buch, ohne Zwang beibringen zu können. Das geht einfach nicht, das ist nicht mein Métier, so was gefällt mir auch nicht unbedingt ? also zwinge ich mich durch allsamstägliche Besuche dieser kleinen Schule dazu. Und so sehe ich auch direkt, dass ich nicht der einzige bin, der für T-Konten, Gewinn-Verlust-Rechnung, Handelsgesetze oder moderne Motivationsmethoden nicht gerade ein kompetenter Ansprechpartner ist (momentan noch, das sollte sich im Laufe der Zeit ändern). Ändern eben gerade in den Bereichen BWL, Recht und Personalführung. Natürlich kann so was auch durch Erfahrung kommen, allerdings will ich nicht allzu lange auf diese Erfahrung warten. Lieber in jungen Jahren soviel mitnehmen wie möglich und dann eine bessere Position auf dem Arbeitsmarkt einnehmen.

Informationen zu den Weiterbildungen
Am besten vom bvdm oder von der jeweiligen IHK einholen. Die Prüfungen sind zwar meistens bundesweit einheitlich geregelt, allerdings werden die Kurse zu unterschiedlichen Zeiten (und auch Konditionen) abgehalten.

12 Kommentare zu “ Weiterbildung für Mediengestalter ? Wie ich meine Zeit noch effizienter minimiere ”

  1. Oliver Kramer

    Ein für mich sehr interessanter Artikel,
    da ich derzeit überlege diese Weiterbildung zu machen.
    Läuft es beim Medienfachwirt eigentlich ähnlich wie in der Mediengestalterausbildung, wo man in der Schule fast nur Print-Wissen beigebracht bekommt, oder hat die Trennung zwischen Print und Nonprint beim Medienfachwirt Auswirkungen?
    Hier in Würzburg wird leider nur der Medienfachwirt (Fachrichtung Print) angeboten. Ich habe meinen Abschluss im Bereich Nonprint gemacht, arbeite in meiner Firma jedoch in beiden Bereichen, daher meine Frage.

  2. Florian Knörl

    Vielen Dank Oliver. Soweit ich weiss ist die Weiterbildung im Bereich Print, Digital, AV und Veranstaltungstechnik möglich. Bei mir am Ort gibts aber auch nur Printmedien als Qualifikationsschwerpunkt. Vielleicht können die IHKs der Nachbarstädte mehr anbieten?

    Viele Grüße
    Florian

  3. Maren Woker

    Ich hatte ja auch über eine derartige eher zeitraubende Form der Fortbildung nachgedacht – und wenn ich das so lese, bin ich irgendwie ganz froh, dass ich mich erstmal dagegen entschieden habe.

  4. Geronimo

    Hi Florian,
    genau in diesem Dilemma stecke ich momentan auch. Ich war 4 Jahre in einm Verlag Produktioner und bin seit knapp 2 Jahren in einer kleinen Agentur als sog. Allrounder für Print/NonPrint tätig. Nach 6 Jahren hab ich aber jetzt auch das Gefühl, was „obendrauf“ setzen zu müssen. Das wahrscheinlich auch mitunter, oder eher hauptsächlich daran liegt, dass ich momentan alles andere als ausgelastet bin. Der „Techniker / Meister“ ist mir zu technisch ;) orientiert, der Medienfachwirt ist mir eigentlich zu BWL-lastig. Was gibt’s dann noch?

    In Stgt. gibt’s z.B. die Akademie für Kommunikation, dort könnte ich den staatl. anerkanten Grafik-Designer machen, sogar mit Quereinstieg, also „nur“ ein Jahr Vollzeit statt 2. Das wär genau mein Ding. Aber was zählt der Titel?!? Kann keiner sagen.

    Im April werde ich den Info-Tag der Merz-Akademie wahrnehmen, dort kann man auch mit einigen Jahren Berufserfahrung, Eignungsprüfung + Mappe den Studiengang Kommunikationsdesign aufnehmen. Evt. mit Qureinstieg z.B. im 5 Semester. 3 Semester wären zu überbrücken. Vorausgesetzt, man kommt „rein“ ;)

    Auch die Lazi-Akademie in Esslingen bietet ähnliches, allerdings hat man als Abschluß das sog. Lazi-Diplom. Also kein vollwertig anerkanntes Diplom! Wieviel ist das wert? usw.

    Mein Chef ist ja sowieso der Meinung, dass in diesem Bereich Qualifikationen mehr zählen als Titel. Das möchte ich mal erleben…

    Also, meine Entscheidung ist noch lange nicht gefallen. Das Blöde an der ganzen Sache ist, dass keiner einem richtige Ratschläge geben kann. Nur irgendwann, bin ja auch schon 28, wird’s doch n bissle spät mit den ganzen „offiziellen“ Weiterbildungen. Offiziell deswegen, da man in diesem Beruf ohne Eigeninitiative / private Weiterbildung nicht weit kommt ;) Im Sommer werd ich wohl Nägel mit Köpfen machen!

    Gruß Geronimo
    http://www.giri.de

  5. anonym

    dank der google suche nach „medienfachwirt und dann?“ bin ich auf dieser seite gelandet. wunderbar! danke für den artikel – und respekt für die entscheidung
    woche für woche den samstag zu opfern! stehe selbst vor der entscheidung diese
    weiterbildung zu beginnen (drei jahre samstag für samstag).
    und auch ich kenne dieses bedürfnis nach „noch was oben drauf setzen zu wollen“.
    die entscheidung fällt mir aber ungeheuer schwer. marketing, produktionsleitung – will ich nicht kreativer sein? aber grafikdesign ist auch zu viel. mist. 3 jahre – dann bin ich 30. also wenn
    ich jetzt nicht damit anfange – wann dann? // wie ist das bei euch mit der finanzierung? zahlt der chef was dazu? nehmt ihr das angebot des meisterbafög wahr?

    viele grüße aus dem ruhrgebiet
    anonym

  6. Florian

    Hallo anonym,

    vielen Dank für dein liebes Lob und die Beschreibung, wie du hier her gefunden hast. Das Abschlüsse „draufsetzen“ ist sehr wichtig, nur ist der Fachwirt eher in die wirtschaftlich/technische Richtung einzuordnen als in die gestalterische – und drei Jahre lang jeden Samstag, das ist wirklich lange (bei uns reichen zweineinhalb). Vielleicht ein Fernstudium im Grafikbereich? Da wäre die Zeiteinteilung auch flexibler, mit weniger Präsenskursen etc.
    Finanziell kannst du auf jeden Fall Meister-Bafög beantragen (hab ich auch gemacht, allerdings nur die Zuzahlung ohne Kredit), die Chefs heute machen dir normalerweise auch ein wenig ein Angebot, wenn du dann versicherst, dass du länger im Betrieb bleibst (bei mir nicht der Fall, ich finanzier das Ding eben selbst mit Hilfe des Bafögs).
    Jedenfalls wünsche ich dir sehr viel Glück beim Suchen und vor allem beim Finden der passenden Weiterbildung und freue mich auf Erfolgsmeldungen.

    Viele Grüße
    Florian

  7. André

    Hallo liebe Kollegen, ich habe mich nun auch angemeldet zur Weiterbildung des Medienfachwirtes. Ich habe auch nach Weiterbildung geschaut, wurde dann durch eine Produktionshelferin auf den hiesigen Lehrgang aufmerksam gemacht. Sie selbst hat vor kurzem den Abschluss errungen und meinte auch dass das ziemlich anstrengend gewesen wäre. Donnerstags nach der Arbeit um sechs bis viertel nach neun ca. und dann noch am Samstag von ca. acht bis eins oder so. Das ändert sich dann noch im Zweiten Jahr, denn dann kommt ein Schulischer Wochentag hinzu, d.h. drei mal die woche neben der Arbeit noch die Buchlettern durchkauen und auf ein Hängenbleiben des Stoffes hoffen. Ich frag mich auch noch wie das geht, zumal ich dann zum Weiterbildungsbeginn von zu Hause ausziehe. Aber das muss doch alles zu schaffen sein, mit nem bisschen optimismus und Ehrgeiz. Ich bin zwar ein bisschen jünger als die meisten hier anscheinend, aber man muss doch echt mal den Arsch zusammenkneifen und reinhauen, worauf soll man warten? Irgendwann ist der Zug abgefahren und jeh früher man sich die Tickets ordert desto schneller ist man am Ziel. Ich hab keinen Bock irgendwann da zu stehen, vielleicht nen paar Kinder zu versorgen und dann nur am limit leben zu müssen, die Familie soll doch auch zu frieden sein. Und gerade in dem Bereich wo wir arbeiten ist es doch wie ihr wisst schwer sich zu behaupten, oder mal voran zu kommen. Ich will dass das dann auch alles so klappt wie ich mir das erhoffe. Allen anderen auf diesem Weg dann noch viel Glück.
    Also dann…

    Viele Grüsse André

  8. Graf

    Hallo Ihr Unschlüssigen!
    Erstmal: toller Artikel und nettes Blog, Florian!

    Also ich habe letzten Sommer erfolgreiche meine nebenberufliche Weiterbildung zum Medienfachwirt abgelegt. Aus meiner Erfahrung kann ich wirklich ? wie Florian auch ? nur jedem raten, sich die Entscheidung der nebenberuflichen Weiterbildung zum Medienfachwirt gut zu überlegen, was den zeitlichen Aufwand betrifft! Das unterschätzt mal wirklich leicht! Ich habe zu Beginn meiner Fortbildung eine Bekannte gefragt ? die ebenfalls nebenberuflich gerade eine Weiterbildung zum Fachwirt (zwar nicht zum Medienfachwirt aber zum Bankfachwirt) absolviert hatte ? ob sie das nochmal machen würde bzw. weiterempfehlen könne? Nachdem diese meinte, wenn sie vorher gewusst hätte, wieviel Energie und Zeit es sie koste, hätte sie es nicht gemacht und sie könne mir nur davon abraten.

    Ich persönlich habe mir dann nur gedacht, ach was, so schlimm kann es doch nicht werden – aber es wurde z.T. wirklich so schlimm.

    Bei meiner Fortbildung waren die Unterrichtseinheiten von Donnerstags Abend 18 bis 21.15 Uhr und Samstags von 8 bis 13 Uhr. Somit kam abzüglich Pausen eine Summe von +/- 7,5 Unterrichtsstunden pro Woche zusammen. Ja ok, während den Schulferien fand kein Unterricht statt, was manchmal aber wirklich bitter nötig war! Wenn man das zu der meist üblichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden dazuaddiert (mal ganz abgesehen von anfallenden Überstunden) kommt da doch ein nettes Sümmchen pro Woche zusammen und das ganze annähernd 3 Jahre lang! Was bei mir noch erschwerend hinzu kam ist, dass meine Fortbildung über 60km von meinem Wohnort- und Arbeitsplatz entfernt stattfand. Neben Stress und zusätzlichen Kosten für An- und Abfahrt schlug das gleich nochmals zusätzlich wertvolle Zeiteinheiten obendrauf.

    Die Weiterbildung, die ich besuchte, wurde zudem auch nicht von der IHK selbst veranstaltet, sondern von einen nennen wir es jetzt mal mehr oder minder kommerziellen Verein, nur die Prüfungen wurden bei der IHK abgelegt – sonst wäre ich ja jetzt auch kein Medienfachwirt IHK! Davon möchte ich fast auch jedem, der sich trotz alledem dazu berufen fühlt abraten, denn der Kommunikationsfluss zwischen IHK und dem konkurrierenden Angebot hielt sich extrem in Grenzen. Dementsprechend gab es doch hin und wieder Unstimmigkeiten, was prüfungsrelevanter Stoff ist und was nicht, was in der Prüfung dann letztendlich spannenden Prüfungsfragen an den Tag brachte, zu denen ich hier und da gerne einen Joker aus „Wer wird Millionär“ zu raten hätte ziehen wollen! Zu meiner Verteidigung muss ich erwähnen, dass es damals nur das Angebot der IHK-Konkurrenz gab und kein IHK-eigenes aus begrenztem Teilnehmerinteresse bzw. überhaupt keines in Planung war.

    So ich denke, ich habe jetzt genügend schlecht geredet. Mein Rat an Euch deshalb, überlegt Euch eure Entscheidung wirklich, wirklich gut! Wer viel Wert auf freie Zeit/Freizeit legt, kann ich wirklich nur davon abraten (und zu dieser Gruppe hätte ich mich ohne weiteres gezählt). Ebenso kann ich auch denjenigen abraten, die sich davon erhoffen, etwas im grafischen Bereich drauf zu setzen. Der Medienfachwirt ist wirklich eher betriebswirtschaftlich/technischer Natur. Mal abgesehen von der schriftlichen Prüfung ich auch die praktische Prüfung eher BWL/Technik lastig.

    Wenn ich im nachhinein die Wahl gehabt hätte, ob nebenberuflich innerhalb von 3 Jahre oder Vollzeit innerhalb von 6 Monaten hätte ich letztere Wahl genommen aber wer kann sich schon 6 Monate Verdienstausfall, Aufgabe seines Arbeitsplatzes und Kosten der Fortbildung leisten?

    Mein persönliches Fazit momentan ist auch nur, dass der einzige Nutzen, den ich momentan aus meiner Fortbildung ziehe, dass am Ende des Monats etwas mehr Geld auf dem Konto übrig ist, als zu Beginn der Fortbildung (was auch z.T. an der Größe meines momentan Betriebes und der sehr begrenzten Aufstiegsmöglichkeit liegt).

    Aber nachdem ich das Werk nun vollbracht habe, suche ich schon wieder nach neuen Möglichkeiten, mich nebenberuflich weiter zu qualifizieren ;-)

    PS: Versteht mich bitte nicht falsch, ich will keinen davon abraten, sondern wie Florian nur einen spontanen und übereilten Entschluss verhindern und zum Überdenken animieren. Genauso wenig will ich mir Konkurrenz vom Leibe halten, sondern Euch nur an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

  9. Thomas

    Hallo, vielen Dank und Kompliment für diesen Blog.
    Hier erfährt man, dass es doch offensichtlich viele Gleichgesinnte gibt, die sich mit den selben Gedanken herumplagen :)
    Ich plage mich ebenfalls seit geraumer Zeit mit dem Gedanken einer Weiterbildung (gelernter Mediengestalter) und habe diesbezüglich nicht viel an aufschlussreichen Informationen gefunden, abgesehen von dieser Seite…
    Entscheiden kann ich mich zwar immernoch nicht, aber es war gut mal ein paar vernünftig formulierte Erfahrungsberichte zu lesen. Deshalb an dieser Stelle einfach mal: Danke!

  10. Micha Barth

    Hallo Forum,

    vielen Dank für Eure Kommentare, hat mir wie einigen anderen auch weitergelholfen.

    Falls irgendjemand mit dem Gedanken spielen sollte sich über ein Studium an einer Hochschule weiterzubilden, der sollte sich folgednen Link genauer angucken : http://inhalt.monster.de/10191_de-de_p1.asp

    Ich hatte im November das „Vergnügen“ mit einem Dozent einer renomierten staatlichen Medienhochschule über das Thema Weiterbildung/Studium zu reden. Er hatte mir interessanter Weise von einem Studium abgeraten, (bin auch gelernter Mediengestalter…) da man aufgrund seiner Berufspraxis schon mit sehr vielen Inhalten vertraut ist und ein Studium kein Garant für mehr Gehalt oder eine bessere Position ist… Sein Rat war eher einen Weiterbildung wie der Medienfachwirt o.ä. oder eben „selber Gas geben“ und sich in bestimmten Bereichen spezialisieren.

    Grüße Micha

  11. Heidi

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mich jetzt auch für den Medienfachwirt entschieden, allerding in Vollzeit für 1 Jahr. Das ganze findet dann in Biberach im Hauchlerstudio statt und wird BEI WEITEM nicht so stressig, wie in dieser Teilzeitform. Außerdem begelieten sie dich auch bei der „praktischen“ Prüfung und hast wirklich nichts anderes um die Ohren, dann ist das auch machbar. Ich bin ja auch eher eine, die gerne hier und da ein bisschen rumtrödelt und da ist dies Variante die Beste.

    Finanziell ist es im Übrigen auch nicht soooo schlimm: Es gibt Meister-Bafög (600,-), Bildungskredit (ca. 7200,-) & Wohngeld von der Stadt und dann kann man noch so Sachen wie Kindergeld/Halbwaisenrente/Jugendhilfe beantragen. Dann gibt es wohl auch noch irgendwelche Europa-Gelder, die man beantragen kann, wenn man das Ziel hat, sich europaweit zu bewerben (hab ich jetzt leider keine nähren Infos). Also selbst für eine wie mich, ohne elterliche Unterstützung und eigener Bude, ist so ein Ausstieg machbar.
    Das sagt einem natürlich niemand, aber mein Freund Google hilft ;-)
    Seit mutig – es lohnet sich! Grüße aus dem Allgäu

  12. Marketinger

    Stimmt schon, eine Weiterbildung in Marketing, Mediengestaltung oder anderen Bereichen ist sicherlich zeitaufwendig, aber wenn es Spass macht und einen voranbringen kann, wieso nicht. Wenn es gar keinen Spass machen würde, wäre man sicherlich in dem Bereich sowieso falsch.

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