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Maren Mischke

…lebt und arbeitet im schönen Düsseldorf am Rhein.

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Screenshot WP Adminoberfläche Neulich habe ich diese Apothekenzeitschrift gelesen, die ich in der Apotheke von einer fürsorglichen Dame geschenkt bekam. OK, dieser Satz mag ein bisschen verwirren, schließlich bin ich erst 25 Jahre alt und mag nicht direkt die Kernzielgruppe sein, aber ich kann euch sagen, so uninteressant ist die gar nicht.

Wie dem auch sei, im Vorwort schrieb eine Redakteurin von Ärgernissen im Umgang mit den inzwischen allgegenwärtigen Computern. Und dass es sich dabei um eine alte Geschichte handelt, dass sich die Menschen schon seit Generationen über ihr Arbeitswerkzeug geärgert haben und auch in Zukunft werden. Die Federkiele klecksten, die Füllfederhalter und frühen Kugelschreiber liefen aus, Bleistift verwischte, die Schreibmaschine betonte unbarmherzig jeden Fehler und so weiter und so fort. Die Computer von heute stürzen eben ab oder scheinen sonst nicht zu machen, was man will.

Da kann man jetzt sagen, was man will und über die Quelle lächeln, aber: die gute Frau hat Recht. Das Gefluche und Gejammere aus den Büros ist seit Ewigkeiten im Prinzip die Gleiche geblieben. Nur die Problembeschreibungen haben sich geändert. Früher ist vielleicht dass Tintenfass über den Dokumenten ausgelaufen, heute werden Daten im Computer aufgrund verschiedenster Gründe oder Anwenderfehler gelöscht.

Der Computer ist jedoch ein Mysterium. Wenn man das Tintenfass (um bei dem anschaulichen Beispiel zu bleiben) umstößt, dann sieht man, dass das Dokument vor sich nicht mehr zu gebrauchen ist. Wird die Datei, an der man arbeitet, unbrauchbar oder geht kaputt, kann man als Ottonormalverbraucher erst einmal nicht erkennen, ob überhaupt etwas nicht mehr in Ordnung ist, falls ja, was genau zerstört ist und warum es eigentlich überhaupt zu diesem Fehler kommen konnte. Die Enttäuschung, dass die Arbeit erst einmal dahin ist, wird durch die zusätzlich empfundene Hilflosigkeit nicht gerade gemildert. Im Gegenteil.

„Hör mal, du kennst dich doch mit Computern aus…“ diesen Satz habe ich schon öfters gehört. Ich fühle mich dann geschmeichelt, aber gleichzeitig blinkt in meinem Hinterkopf ein Warnsignal auf, denn meist soll ich dann eine Ferndiagnose geben, warum ?dann und dann, wenn ich da was anklicke ein Fenster aufgeht? und ich soll dann sagen, was der Computer dem Benutzer mitteilen möchte und wie er das Problem behebt. Da bin ich dann ziemlich schnell mit meinem Latein am Ende. Andererseits treibt mir die Aussicht, ein Programm installieren zu müssen, keine Schweißperlen ins Gesicht. Eher ein Seufzen, weil das unter Umständen ganz schön dauern kann und ich das ewige Warten nicht mag.

Ich arbeite jeden Tag mit dem Computer und in meiner Freizeit spielt er auch oft eine Rolle. Ich behaupte, ich kann im Allgemeinen gut mit Computern umgehen. Oft bin ich aber genauso hilflos wie die Hausfrau, die den Computer des Sohnes ausschalten will (entschuldigt das Klischee, aber es stammt nicht von ungefähr). Und ich hasse es, wenn ich mich so fühlen muss.

Nehmen wir als Beispiel diesen Blog. Was habe ich schon für peinliche Fehler gemacht, nur weil ich ein Bild einfügen wollte. Ein Bild! Doch hui, welche Herausforderung, da musste man ja bis vor kurzem noch Tags setzen, damit das Bild angezeigt wird. Keine große Sache, möchte man meinen, aber ich kann euch sagen, da kann man einige Fehler machen. Oh ja.

Genauso verfalle ich ganz gerne mal in eine bequeme Faulheit. Mein Freund ist von Beruf Fachinformatiker und damit ein qualifizierter Ansprechpartner für alle Sorgen und Problemchen rund um den PC. Nicht nur für mich, sondern auch für alle Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und solche, die es werden wollen oder sich dafür halten. Wenn ich nach ein paar Klicks nicht weiter weiß, dann muss er eben `ran und soll das Problem gefälligst lösen. So einfach ist das. Und wenn er mal was gestaltet haben möchte, revanchiere ich mich. ?Outsourcing? nennt man das in der Arbeitswelt. Ich kann nun mal nicht alles können und ich will es auch nicht. Man muss seine Kernkompetenzen kennen. Oder zumindest abgrenzen. So.

1 Kommentar zu “ Der Computer – unausweichliches Werkzeug und unbekanntes Wesen ”

  1. Amelie

    Ui…Liest sich sehr gut und ist sicher auch so einigen ein bekanntes „Problem“ ;) – Ich bin gespannt auf die folgenden Berichte/ den folgenenden Bericht :)

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