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Matthias J. Korth

wurde im Jahre des Herrn 1980 in Stuttgart geboren. Nach beinahe 14 Jahren der Schulzeit machte er im Sommer 2001 das Abitur. Anschließend begann er Luft- und Raumffahrttechnik an der Uni Stuttgart zu studieren, doch bereits nach kurzer Zeit wurde ihm klar, dass dies nicht das war was er sein Leben lang machen wollte. Im November 2003 begann er seine Lehre zum Mediengestalter FR Design NonPrint, die er im Januar 2006 erfolgreich beenden konnte. Auch in seiner Freizeit kann er von seinem Beruf nicht lassen. Dies und die weitläufige Unkenntnis über diesen Beruf, bzw. die falschen Vorstellungen zu diesem Beruf, haben ihn veranlasst hier mitzu- machen. Mitgliedschaften ? CSS Reboot ? Mediengestalter.info ? OpenBC ? Websozis Forum ? Web Standards Group ? WordPress Forum (DE) ? XHTML Forum Links ? Privater Blog ? Portfolio

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Prüfungsangst Nach normalerweise drei Jahren steht die Abschlussprüfung an, es sei denn man verkürzt. Für viele wirkt sie wie ein Damoklesschwert, welches Tag und Nacht, während der Arbeit und beim Schlafen über einem drohend zu schweben scheint. Bei manch einem/einer scheint die Zeit vor der Abschlussprüfung gar in wahre Angstzustände auszuarten. Doch ist diese Sorge berechtigt? – NEIN! – Ganz im Gegenteil, denn nur wer relativ entspannt in die Vorbereitung der Prüfung und anschließend in die Prüfung geht hat gute Chancen ein überzeugendes Ergebnis zu erreichen.
Wie ist es also möglich so entspannt wie nur möglich in die Prüfung zu gehen?

1. Frühzeitig anfangen zu Lernen

Am besten ist es relativ frühzeitig mit dem Lernen auf die Abschlussprüfung anzufangen. Ein sinnvoller Startzeitpunkt muss, individuell, den eigenen Gewohnheiten und Lerngeschwindigkeiten angepasst, festgelegt werden. Dies war, z.B. für mich ca. einen Monat vor den Prüfungen.

2. In kleinen Portionen lernen

Es ist durchaus sinnvoll sich nicht vorzunehmen jeden Tag 20 Kapitel in einem Buch zu lernen. Besser ist es sich jeden Tag ein gewisses Pensum (2-3 Kapitel) vorzunehmen und diese zu lernen. Ich persönlich habe mir jeden Tag so ca. 2-3 Kapitel im ?Kompendium der Mediengestaltung? vorgenommen. Diese Kapitel habe ich dann in aller Ruhe, ohne Ablenkung, durchgelesen und mir die wichtigsten Stellen markiert. Am darauf folgenden Tag habe ich dann versucht den Inhalt der Kapitel vom Vortag für mich in Erinnerung zu holen. Die Markierungen waren durchaus sinnvoll, denn so hatte ich, kam ich an eine Stelle an der ich nicht mehr weiter wusste, eine Orientierung um welche Thematik es sich handelte.

3. In Ruhe lernen

Absolute Priorität beim Lernen hat Ruhe. Man sollte sich am Besten an einen Platz zum Lernen begeben, an dem man gerne ist und sich wohlfühlt. Des Weiteren ist es wichtig keine Ablenkung durch TV, Internet, Musik etc. zu haben. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich mit Musik zu lernen, da selbst wenn diese nur als Hintergrundmusik läuft, unbewusst ablenkt.

4. Pausen machen

Das Gehirn braucht beim Lernen, wie der Mensch bei sonstigen Tätigkeiten auch, ab und zu eine Pause. Empfehlenswert ist aus meiner Sicht eine 10-15 minütige Pause nach jeder Stunde lernen. In den Pausen ist es wichtig richtig durchzuatmen und etwas anderes zu tun als an den Lernstoff zu denken.

5. Regelmäßig wiederholen

Der gelernte Stoff sollte regelmäßig wiederholt und vertieft werden, dadurch entsteht eine innere Sicherheit: ?Ich kann den Stoff ja??. Diese Sicherheit beruhigt und durch das Wiederholen setzt sich der Stoff auf jeden Fall auch in den Tiefen des Gehirns ab und bleibt so auch während der Prüfung abrufbar.

6. Zeitlich begrenzen

Es spricht nichts dagegen mehrmals am Tag zu lernen. Aber bitte nicht von morgens acht Uhr bis abends 24 Uhr. Steckt euch ein zeitliches Limit wie lange ihr an einem tag lernen wollt, denn zuviel kann das Gehirn auch nicht aufnehmen. Der Stoff muss sich, wie erwähnt ach noch setzen.

7. Die letzte Woche

In der letzten Woche ist es wichtig all das Gelernte noch einmal zu wiederholen. Ich bin dabei so vorgegangen, dass ich mir erst alles wiederholt und dann die ?Schwachstellen? noch einmal vertieft habe.

8. Der Tag vor der Prüfung

Das ist der gefährlichste Tag um in Panik zu verfallen. Dies passiert meistens wenn man versucht noch zwanghaft etwas zu Lernen. Vergesst es, das funktioniert nicht. Am Tag vor der Prüfung ist es das Beste gar nichts mehr anzuschauen. Also: Bücher in den Schrank, vor die Glotze hauen oder sonst irgendetwas entspannendes tuen.

9. Der Abend

Abends hilft es nicht sich zwanghaft um 20 Uhr schlafen zu legen, ihr werdet nicht einschlafen. Geht einfach eurem gewohnten Tagesablauf nach.

10. Der Morgen vor der Abschlussprüfung

Am Morgen kommt so langsam das Kribbeln im Magen, dass ist ganz normal. Wichtig ist es rechtzeitig ohne Stress loszufahren. Am Ort der Prüfung angekommen sich auf keinen Fall von den Anderen verrückt machen lassen und auf irgendwelche Diskussionen einlassen. Die Bücher bleiben am Morgen auch im Schrank stehen.

Werden diese zehn Schritte eingehalten, sollte es kein Problem darstellen das Schreckgespenst: ?Abschlussprüfung Mediengestalter? zu besiegen und eine gute Prüfung abzulegen.

Bild (c) photocase.com


Kategorie: Bildung, Persönliches
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3 Kommentare zu “ Abschlussprüfungs-Stress? – Nein danke! ”

  1. Valentin Tomaschek

    Gaaaanz wichtig: Morgen vor der Prüfung nicht zuviel Kaffee trinken. ;)

  2. Matthias J. Korth

    Naja Kaffee kann man nie, aber wirklich NIE zuviel trinken. Hmm, Kaffee…

  3. derRENNER

    Naja, ich würd sagen das sich das von selbst ergibt. Ich hab so viel Spaß daran das es kein stress darstellt und ich im Entdeffekt eh früher mit der Aufgabenstellung fertig sein werde als verlangt ist.

    Gruß.

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