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Henrike Hartmann

Henrike Hartmann

Henrike studiert zur Zeit Kultur- und Medien- managment am KMM- Institut in Hamburg. Erfahrungen in der Medien- und Agenturlandschaft sind reichlich vorhanden, zuletzt arbeitet sie bei Wortwerk in Düsseldorf.

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KunstIch bin zwar keine Mediengestalterin möchte aber kurz berichten welche interessanten Möglichkeiten es noch gibt mit und in den Medien zu arbeiten. Warum ich Kultur- und Medienmanagement am KMM-Institut in Hamburg studiere?

In den letzten Jahren haben sich staatliche Institutionen in erster Linie wegen schwindender finanzieller Mittel, aus dem ebenso vielfältigen wie wichtigen Bereich der Kulturförderung zurückgezogen. Eine grundlegende Änderung ist hier nicht zu erwarten, daher ist es um so wichtiger Kultureinrichtungen und Konzepte, die sich sowohl auf öffentliche als auch auf private Finanzierung stützen mit dem Verständnis für effizientes Management, aber auch mit dem Gespür für Künstler und Publikum, zu leiten.
Tja klingt irgendwie unkonkret oder? Die Frage was ich denn eigentlich manage, wenn ich mit dem Master Kultur- und Medienmanagement fertig bin, wurde mir schon öfter gestellt. Da es ja meistens schon schwer genug ist sein eigenes Leben zu managen, warum dann auch noch Kultur und Medien?
Mich reizt vor allem der Praxis -und Projektbezogene Studienablauf. Das Studium ist in vier Semester gegliedert; in den ersten beiden wird Basiswissen in Wirtschaft und Recht, Politik, Mitarbeiterführung und Projektmanagement, Kultur- und Medienpolitik vermittelt. Mit diesem ?Handwerkszeug? ausgestattet soll im dritten Semester ein Auslandssemester oder ein Praktikum von mind. drei Monaten gemacht werden, um die gelernten Fähigkeiten in der Praxis zu überprüfen. Es gibt verschiedene Projekte die während des Semesters in Teams entwickelt werden. Das spannende dabei ist, das KMM Institut nimmt, wie eine Agentur, externe Aufträge an und diese werden dann von uns bearbeitet z.B. ist von der Hamburger Kulturbehörde der Auftrag eingegangen den ersten Kulturwirtschaftsbericht für Hamburg zu erstellen. In anderen Bundesländern wie Berlin oder Hessen ist die wirtschaftliche Evaluation der Kulturbetriebe schon fester Bestandteil des Haushaltes und in Hamburg soll das nun auch eingeführt werden.
Wir erarbeiten also Konzepte und Ideen die dann den Auftraggebern präsentiert und gemeinsam mit ihnen umgesetzt werden. Vorteil für die Studenten, die Projekte bleiben nicht nur wissenschaftliche case studies denn das Feedback der Projektpartner entscheidet über den Erfolg des Konzeptes und die unmittelbare Umsetzung in die Praxis.
Im vierten Semester finden keine Seminare und Projektarbeiten mehr statt, die Prüfungen stehen an und die Masterarbeit wird geschrieben.
Kunst?Kultur- und Medienmanagement? widmet sich also dem Training von Fertigkeiten, welche die künftigen Mittler (welcher ich dann hoffentlich sein werde) der Kultur- und Medienwelt benötigen.
Wenn ihr mehr wissen wollt schaut mal unter kulturmanagement-hamburg.de, wahrscheinlich schmerzt es jetzt in eurer Mediengestalter-Seele, ja die Seite bräuchte mal dringend einen Relaunch! Im nächsten Teil erzähle ich dann warum Teamwork anstrengend sein kann und was wir auf der ersten ?KMM-Klassenreise? erlebt haben?

1 Kommentar zu “ Kultur- und Medienmanagement am KMM-Institut Hamburg ”

  1. Laura

    Dein Bericht zum Studium hoert sich ja sehr interessant an! Wann kommt Teil 2?

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