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Maren Mischke

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Kribbeln im Kopf Nachdem mir in einer Lobeshymne nach der anderen vorgesungen wurde, wie wunderbar dieses Buch doch wäre, dachte ich mir, gut, dann schaust du dir das einfach mal an. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Dieses Buch ist jeden Cent seiner 29,90 Euro wert.

„Kribbeln im Kopf“ hat einfach alles, was das Herz begehrt und enthält nicht nur ein bisschen inhaltsloses Geplänkel, das tolle Beispiele nur nett umrahmt, sondern wirklich gute Tipps für jeden, der in der Werbewelt arbeitet. Die fantastischen Beispiele internationaler Werbekampagnen dienen dabei nicht nur als Inspiration für Werbeleute, sondern machen dieses Buch auch für „Unbeteiligte“ zu einem beliebten Schmöker.

Das Buch ist in fünf Themenbereiche eingeteilt, die ich nun kurz vorstellen möchte.

Teil 1: „DreamTeam:
Rahmenbedingungen für kreative Spitzenleistungen“

Briefing, Brainstorming, Zielformulierungen, USPs, Scribbbles, Ideenhandling – vor allem letzteres ist oft gar nicht so einfach. Taugt die Idee etwas, oder sollte man sie lieber fallen lassen? Lohnt es sich, sie einen Tag wegzulegen und mit Distanz noch einmal zu betrachten? In welcher Gruppe gedeihen die besten Ideen? Und wie reagierte ich am besten auf Ideenkiller? Solche Fragen werden im ersten Kapitel behandelt und es regnet förmlich wertvolle Tipps, wie der Kreativitätsprozess am besten in Gang kommt.

Zusätzlich erfährt man, wie man dafür sorgt, dass eine brillante – oder zumindest ausarbeitungswürdige – Idee nicht sang- und klanglos untergeht. Hilfreich sind dazu „Die 10 besten Antworten auf ätzende Killerphrasen“.

Teil 2: „Clicking-Fragenkatalog:
Trigger für geniale Kommunikation“

Der umfangreichste Teil dieses Buches. Wer nach dem ausgiebigen Durchstöbern dieses Kapitels von der geballten Kreativität nicht total begeistert ist, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Gespickt von zahlreichen anbetungswürdigen Beispielen, werden in diesem Kapitel Formen der werblichen Kommunikation vorgestellt. Von „Übertreibung“, „Auslassung und Andeutung“, „Metapher und Analogie“ bis hin zu „Alternative Anwendung“ finden sich hier insgesamt 28 Unterkategorien. Und das Schönste: sie sind alle sinnvoll.

Der hier vorgestellte Clicking-Fragenkatalog ist quasi die Quintessenz des ganzen Buches. Anhand der hier aufgelisteten Fragen wird der kreative Denkprozess angeleiert und Ideen können mit ihrer Hilfe auf Herz und Nieren geprüft werden.

Teil 3: „Kommunikationsbotschaften mit Punch:
Witz und Pointierung“

Ja, endlich wird sie anständig gewürdigt: die sensationelle Kampagne für die Kinokette „Cinemaxx“: „28,4% aller Todesfälle passieren im Haushalt. Besser, Sie sind nicht da.“.

Teil 4: „Klassische Kreativitätstechniken“

In diesem eher kurzen Kapitel werden ein drei Kreativitätstechniken vorgestellt: die „Morphologische Matrix“, die (meiner Meinung nach sehr hilfreiche) „Osborn-Checkliste“ und die „Visuelle Synetik“. Mir haben es besonders die tollen Anwendungsbeispiele angetan.

Teil 5: „Visualisieren: Kino im Kopf“

Das letzte Kapitel ist nur wenige Seiten lang und umreißt kurz die Herangehensweise an Werbefilmchen. Wenn ich das richtig verstanden habe, wir dieses Thema jedoch in dem Nachfolger „Visuelle Kreativität“ näher behandelt.

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig den Mund wässrig gemacht und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Nähere Angaben

„Kribbeln im Kopf – Kreativitätstechniken und Brain-Tools für Werbung und Design“ von Mario Pricken
Broschiert, 231 Seiten
Verlag: Hermann Schmidt, Mainz
Preis: 29,90 Euro
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
ISBN: 3874396479
Anmerkung: Gibt es auch als Hardcover-Ausgabe


Kategorie: Buchtipps
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8 Kommentare zu “ „Kribbeln im Kopf“ von Mario Pricken ”

  1. barett

    „Ich hoffe, ich habe euch ein wenig den Mund wässrig gemacht“

    Hast du. Gemeinheit. Wo ich doch immer so pleite bin.
    Klingt aber echt lesenswert, vielleicht kauf ich’s mir wirklich mal.

  2. Ralf

    Ja, sehr gutes Buch. Das war mein Geburtstagsgeschenk für meine Praktikantin! :-)

  3. Maren Woker

    Liebe barett, ich würde es dir ja mal ausleihen, aber dafür wohnst du einfach zu weit weg. :o)

  4. Valentin Tomaschek

    barett: Hab schon bei OpenBC geschaut, hast ja leider erst im Oktober wieder Geburtstag ;)

  5. barett

    Mensch, ich hab aber auch immer Pech. :D

    Ich werd mal Buchticket durchforsten, ja, das werd ich mal tun. *vornehm

  6. Ann-Kathrin Hartmann

    hui – das hoert sich wirklich gut an, was du von diesem buechlein schreibst! Gleich mal den Titel notieren und bei Amazon suchen ;)

  7. Kev

    „Dieses Buch ist jeden Cent seiner 29,90 Euro wert.“

    Dem kann ich nur zustimmen. Tolles Buch und super Tipps!
    Jeder ders nich hat… legts Euch zu ;)

  8. henry m

    Hört sich gut an mal sehen was mein karger Geldbeutel hergibt.

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