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Jan Kretschmer

<img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/upload/jan_kretschmer.jpg' alt='Jan Kretschmer' /> <p>Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter mit Fachrichtung Beratung in einer klassischen Agentur studiert Jan Kretschmer Business Administration mit Fokus auf Marketing an der FH Wiesbaden. Hier ist es sein Ziel, bei den Medien- gestaltern ein Verständnis für Marketing- und sonstige Unternehmensprozesse zu erzeugen.</p> <h2>Mitgliedschaften</h2> <p>? <a href="http://www.mediengestalter.info">Mediengestalter-Forum</a></p> <p>? <a href="https://www.openbc.com/hp/Jan_Kretschmer/">OpenBC</a></p> <p>? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Rheingau_er">Wikipedia</a>

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Den Begriff Guerilla kann man mit ?Kleinkrieg? übersetzen, er bezeichnet überraschende Angriffe aus dem Hinterhalt und wurde erstmals im Befreiungskampf der Spanier 1808-1814 gegen die französische Besetzung unter Napoleon angewendet. Typische Merkmale dafür waren wiederholte, an unterschiedlichen Stellen erfolgende Angriffe, Schnelligkeit und Beweglichkeit, stets überraschend und plötzlich durchgeführte Attacken und auch Sparsamkeit.

Seit dem Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und der Schwierigkeit, sich mit seinen werblichen Aktivitäten aus der Masse der Botschaften hervorheben und in das Bewusstsein der Verbraucher vorzudringen, entstand Mitte der 60er in den USA auf der Suche nach neuen, innovativen Marketing-Strategien mit Fokus auf Ideenreichtum, Flexibilität & unkonventionelles Vorgehen das so genannte Guerilla Marketing, welches die Grundprinzipien der ursprünglichen Guerillastrategie übernahm.

Prägendes Merkmal dabei war die Erreichung konventioneller Ziele mit unkonventionellen Mitteln, verbunden mit einer vorteilhaft hohen Reaktionsgeschwindigkeit und Flexibilität sowie der Chance auf Interaktivität mit der Zielgruppe. Eine Marketingstrategie, die sich teilweise im Wettbewerb mit großen, ressourcenstarken Unternehmen behaupten kann.

Im Gegensatz zu anderen Angriffs-Strategien des Marketings ist das Guerilla-Marketing davon geprägt, dass der Marktführer wiederholt durch kleine Attacken in unterschiedlichen Geschäftsfeldern ?geschwächt und demoralisiert? wird.

Heute ist das Guerilla-Marketing daher gekennzeichnet von Unkonventionalität (?neue Wege beschreiten?), Überraschungseffekten (?unerwartet mit hohem Unterhaltungswert?), Kreativität (?Aufmerksamkeit?) und vor allem Einmaligkeit (da meist nicht wiederholbar), zudem wird der Effekt oftmals mit geringen Kosten erreicht. Diese Form des Marketings bewegt sich außerhalb der klassischen Werbekanäle und schlägt sich schwerpunktmäßig in der Kommunikationspolitik wieder ? der Punkt, wo der Mediengestalter ins Spiel kommt ;)

Die unterschiedlichen Kommunikationspolitikausprägungen des Guerilla-Marketings lassen sich in Ambush Marketing, Ambient Media, Viral Marketing und Guerilla-PR einteilen. Meine kommenden Artikel werden diese Ausprägungen behandeln – einige Beispiele für Ergebnisse des Guerilla-Marketings gibt es übrigens im guerilla-marketing-blog.de!

1 Kommentar zu “ Guerilla Marketing ”

  1. Maren Woker

    Interessant, danke! Jetzt ist meine Vorstellung von dem Begriff endlich nicht mehr ganz so vage… :)

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