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Amelie Hülsmann

Amelie ist Auszubildene für Mediengestaltung Nonprint Beratung In ihrer Freizeit fotografiert sie gern und beschäftigt sich mit Gestaltung und Kunst im Allgemeinen.

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Mediengestalter ist derzeit für viele junge Schulabgänger der Traumjob schlechthin. Für viele liegt nichts näher als eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen, jedoch scheitert dies oft schon an der Bewerbung. Genauer gesagt daran, dass man nicht weiß wo man die passenden Adressen herbekommt oder wie man die Bewerbung ?richtig? schreibt. Hier ein paar Tipps und Tricks die man beachten sollte, wenn man sich um eine Ausbildungsstelle als Mediengestalter bewerben möchte:

Derjenige, der Mediengestalter lernen möchte, sollte eine gewisse Kreativität besitzen ? also warum nicht diese auch in die Bewerbung einbinden? Doch Vorsicht! Hier gilt der Grundsatz ?Weniger ist Mehr!?. Übertriebene Farben und zu viele grafische Elemente wirken, wie auch im Gegensatz dazu eine langweilige Standardbewerbung in Klarsichthülle verpackt, eher negativ als ?herausstechend? positiv. Lieber ein schlichtes Design, das sich durch die ganze Bewerbung zieht. So sollte man die Gestaltung des Deckblattes auch auf dem Anschreiben und dem Lebenslauf wieder aufgreifen. Des Weiteren sollten auf ?besonders aufwändige? Gestaltungsmittel wie z.B. Farbverläufe verzichtet werden, da diese ebenso eher unangemessen wirken.

Doch nicht nur die gestalterische Aufmachung sondern auch der Text ist von großer Bedeutung bei der Bewerbung ? das Eine kann ohne das Andere nicht wirken. Vermeiden sollte man auch jeden Fall Fehler bezüglich der Rechtschreibung, Interpunktion und Grammatik. Am besten lässt man das Anschreiben noch einmal von mindestens einer Person gegenlesen. Fehler dürfen auf gar keinen Fall im Nachhinein auf der ausgedruckten Bewerbung verbessert werden, in diesem Fall sollte man die jeweiligen Seiten noch mal sauber ausdrucken.

In Bezug auf die Ausdrucke muss bei der Bewerbung selbst sowie den beiliegenden Kopien auf einen vernünftigen optischen Eindruck geachtet werden. Die Bewerbung sollte auf knitter-, fleck- und staubfreiem Papier gedruckt werden und die Kopien müssen gut leserlich sein ? im Zweifelsfall noch mal kopieren lassen oder nach einer besseren Kopie fragen. Ein Fehler der eigentlich offensichtlicht ist, jedoch des öfteren im letzten Moment noch passiert: Benutzerspuren wie Eselsohren, Fingerabdrücke etc.

Eine gut durchdachte Struktur ist für eine ansprechende Bewerbung unabdingbar. Der Text sollte in sich geschlossen wirken und Themen dürfen nicht mehrfach aufgegriffen werden. Ebenso sollte man besonders häufige Wiederholungen, wie z.B ?Ich bewerbe mich bei ihnen weil? Ich bewerbe mich bei ihnen??, vermeiden und lieber auf Umschreibungen ausweichen.

Sofern man sich auf eine Anzeige bewirbt, sollte man auf die geforderten Qualifikationen, sofern angegeben, eingehen. Dabei können Schlagwörter aus der Anzeige aufgegriffen werden. Bewirbt man sich bei verschiedenen Firmen, die verschiedene Vorrausetzungen erwarten, so sollte man diese für jede Firma anpassen. Es muss jedoch nicht erwähnt werden was man nicht kann, das ist überflüssig. Nicht gern gesehen wird Eigenlob. Es ist in Ordnung seine Stärken zu erwähnen, jedoch darf man sich selbst nicht zu hoch bewerten oder sogar seine Fähigkeiten mit einer gewissen Arroganz darstellen.

Standard ist es mittlerweile, sich vorher über das jeweilige Unternehmen gründlich zu informieren, da man diese Informationen durchaus in die Bewerbung mit einfließen lassen sollte. So kann man das Interesse an einem Ausbildungsplatz mit dem jeweiligen Portfolio des Unternehmens begründen, und nicht den Fehler begehen gerade das zu wollen, was nicht angeboten wird.

Hat man die Bewerbung dann endlich fertig und sucht nur noch verzweifelt nach Adressen, findet man diese unter anderem auf den einschlägigen Jobseiten im Internet, im Telefonbuch, in der Tageszeitung oder über die Arbeitsagentur. So sollte der Bewerbung mit den richtigen Vorraussetzungen nichts im Weg stehen, und ich wünsche allen schon mal viel Glück dabei!

13 Kommentare zu “ Problemzone Bewerbung ”

  1. FOGler

    Wunderbar geschrieben und für alle die von der Schule abgehen eine gute Hilfestellung nur immer weiter so!!!

  2. Andreas

    Da ein Portraitfoto in den Bildern zum Artikel auftaucht aber im Text nicht erwähnt wird: Wenn bei der Stellenausschreibung um eine Bewerbung mit Lichtbild gebeten wird, sollte man die weiteren Kosten für den Fotografen nicht einsparen. Schlecht ausgeleuchtete Bilder oder der farbstichige Ausdruck auf einfachem 80g/m² Papier sind Einsparungen an der falschen Stelle.

    Ausdrucke der Bewerbung kann man in den meisten Copyshops direkt anfertigen lassen. Hochwertige Laserdrucker liefern ein erheblich besseres Bild als selbstgefertigte Tintenstrahlausdrucke, die dann kopiert werden.

  3. Amelie Hülsmann

    Danke für die Ergänzung. Eine Sache die eigentlich selbstverständlich sein sollte, jedoch leider auch gern nicht beachtet wird.

    Auch der Tipp mit dem Drucker ist super. Muss ja nich unbedingt der Copy Shop sein, in einigen Schulen z.B kann man auch Sachen ausdrucken und dies in einer guten Qualität. Oder mal im Freundes-/ Bekanntenkreis umhören, da kann es ja auch jemand geben, der einen guten Drucker hat.

    Aber wie bereits von Andreas gesagt: Beim Thema Bewerbungen sollte man auf keinem Fall am falschen Ende sparen. Sollte man doch bereit sein in seine Zukunft zuinvestieren…

  4. MissLungen

    „Vermeiden sollte man auch jeden Fall Fehler bezüglich der Rechtschreibung, Interpunktion und Grammatik.“

    Geil finde ich, dass ausgerechnet in diesem Satz ein Grammatikfehler steckt. Hihi :o)

  5. Rostler Suzman

    Wie wichtig sind vorherige Praktika?

    Muß ich praktische Erfahrungen mit den einzelnen Programmen haben?

  6. Amelie Hülsmann

    Okay…

    Praktika sind nie schlecht, weil du da Erfahrungen sammelst und es gibt einige Firmen, die auf sowas wert legen.

    Na ja, es wär sicher nich schlecht, wenn du nicht nur weißt wie du das Programm auf und wieder ausbekommst – Ist genauso gern gesehen, wie Praktia.

    edit: vorherige miteditiert. Sollte hier alles sachlich bleiben, gell?! Valentin

  7. Rostler Suzman

    ;)

  8. jochy91

    Hallo,
    habe Probleme bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Muss schreiben, was ich mir darunter vorstelle, mir fällt aber nichts richtiges ein.
    Habe meine Ausbildung im September begonnen, müssen aber jedes Jahr ein außerbetriebliches Praktikum absolvieren.
    Danke im Vorraus
    Freue mich über jede Idee.

  9. Olsanka

    at jochy91,
    dann stell doch erst vllt. erst mal rein,wie du dir die deine Bewerbung vorstellen würdest, eine Grundvorstellung davon solltest du auf haben,und auch formulieren können.
    Das sollte/kann dir keiner vorwegnehmen Schließlich ist das Praktikum ja ein wesentlicher Bestandteil für deine weiteren beruflichen Perspektiven.

    Es geht um die persönliche Note .Du solltest dir das Konzept genau überlegen, und dich zunächst konkret informieren.
    Wir könnten dir evtl. Verbesserungsvorschäge geben.

  10. Olsanka

    edit „auf“ in zweiter Zeile überflüssig !

  11. Mia

    Hallo :)
    Den obrigen Text fand ich echt gut, zumal ich mich für diesen Beruf als Mediengestalterin sehr interessiere ! Nur, möchte ich gern ein Studium aufnehmen. Fakt ist, dass selbst die meisten Abiturienten nicht wissen, wie sie sich im Anschreiben ausdrücken sollen bzw. was sie schreiben sollen. Und ich muss sagen, dass ich auch eine von dieser Sorte bin. Nicht immer fällt es mir leicht, die richtigen Worte zu finden und frage mich daher, wie man eine gezielte Wortwahl trifft ?! Woher soll ich denn wissen, was die Leute von der Personalabteilung wollen und was nicht?
    Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen ?!

    :) ich freue mich über jede Antwort

    Liebe Grüße,
    Mia

  12. Barbara

    Guten Tag Mia,

    Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Personalchefs, die ich auf verschiedenen Jobbörsen und im Vorstellungsgespräch getroffen habe, geht es weniger darum dass sie etwas bestimmtes hören wollen. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass sie darauf schauen, ob Sie authentisch sind. Also ob das was Sie schreiben nachher im Gespräch auch rüber kommt. Schlecht ist es wohl, wenn Sie eine perfekt gestylte Bewerbung abgeben und nachher im Gespräch weit abschlagen, z.B. weil der Schreibstil nicht der Ihre war.

    Und ansonsten ganz klar die Allgemeinplätze, die immer wieder kommen: Rechtschreibung, nicht die Anrede von der vorherigen Firma drin lassen, auf eventuelle Anforderungen in der Stellenausschreibung eingehen, die eigene Motivation darstellen und kurz anreisen, welche Vorteile die Firma hat, wenn sie ausgerechnet Sie einstellt.

    Freundliche Grüße.

  13. sV

    Hehe….. ja genau gute Hilfe!

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