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Amelie Hülsmann

Amelie ist Auszubildene für Mediengestaltung Nonprint Beratung In ihrer Freizeit fotografiert sie gern und beschäftigt sich mit Gestaltung und Kunst im Allgemeinen.

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ZOSTristes runterrattern und auswendig lernen bringt einem gar nichts ? weder den SchülerInnen noch den Lehrern. Besonders ein Fach wie Politik ist meistens eher trocken und weckt weniger Interesse bei eben diesen. Nicht so auf der FOG, dort wir Kreativität genauso groß geschrieben wie selbstständige Projekte. Dort gibt es Politik zum selbst gestalten, mitbestimmen, zum hautnah erleben eben.

Begann das Projekt mit Meckern und Motzen, wie es nun mal üblich ist wenn man gesagt bekommt dass man Samstags zur Schule muss, war die Euphorie mindestens genauso groß nach einer Weile. Aufgabe war es eine Wahl in zwei Wochen zu organisieren und diese in einer weiteren Woche umzusetzen. Zur Umsetzung gehörten Flyer, Plakate, Wahlprogramm, Werbung, Stimmenfang ? Eben alles was zu einer richtigen Wahl auch gehört.

ZOSGestellt waren nur die Partei die wir vertreten, sowie die Farbe die unsere Partei hatte. So kamen noch Name und Logoentwurf dazu. All dies in drei Wochen ? In genau 12 Schulstunden. Name und Logo waren schnell gefunden, ZukunftsorientiereSchülerPartei (Kurz ZOS) sollten wir von nun an heißen. Ideen, auf welche Art und Weise wir für unsere Partei werben, auch. Durch Teamarbeit und Fleiß waren die Flyer sowie ein Blog in kürzester Zeit fertig, und Infos zu den Absichten unserer Partei auch rausgesucht. Überall in der Schule sah man, neben der Werbung der anderen Parteien, Orange-weiße Plakate mit unserem Kandidaten.

Nach den zwei Wochen stand sowohl Aufregung bei dem Kandidaten Florian Jürgens, der bis dato nicht gewohnt war vor so einer großen Menge zu reden, als auch bei allen andere Beteiligten an. Es schauten doch mehr Schüler als erwartet zu. Sogar die lokale Presse war anwesend und bat um ein Interview mit unserem Kandidaten. Daumen Drücken heiß es. Die Vorbereitung war gelaufen und nach der Rede konnten wir alle nicht mehr viel machen. Es folgten Applaus von den Schülern, Lob von den Lehrern über unser Wahlprogramm und unsere Werbung, sowie einwöchiges Warten und Hoffnung, dass es nicht ganz umsonst war.

ZOSDoch bis zum Ende gab es zumindest für unsere Klasse noch so einiges zu tun, hatten wir doch die Aufgabe bekommen, uns um eine Wahlparty zu kümmern. Dies hieß für uns, dass wir den Wirtschaftern einen Besuch abstatten ?mussten? um Kuchen zu besorgen. Alles geplant, Kuchen kurzfristig organisiert, alles abgesagt ? Schule bezahlt nicht. Alles wieder absagen.
Planlos, da wir ja nun keine Feier haben würden, gingen wir alle am Ende der dritten Woche dahin wo alles angefangen hat, ins Forum unsere Schule. Da saßen und standen wir nun und blickten gespannt auf die Fläche, auf die der Projektor gleich die Ergebnisse werfen würde. Und da war das Ergebnis und die Freude ? Gewonnen, mit 48 %. Wir lagen vorne, mit unsere Partei und unserem Kandidaten. Es hat sich gelohnt.


Kategorie: Bildung
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6 Kommentare zu “ Fachoberschule – Politik mal praktisch ”

  1. FOGler

    Hey da gab es aber noch bessere Plakate,
    ich denke nur an unsere Kampange gegen das jagen von Robbenbabys ;)

  2. Valentin Tomaschek

    FOGler: Hast die eventuell noch? Dann per E-mail her damit! ;)

  3. Svenja

    ey is super…am besten die Plakate die du entworfen hattest!

    Lieben Gruß Svenja

  4. Amelie Hülsmann

    Ich bin streng dagegen, dass die gepostet werden… ;) Und da die aufm Schulrechner waren gibts die auch (gottseidank) nicht mehr :P

  5. FOGler

    Warum die waren klasse eins hängt noch in meinem Zimmer.

  6. Maren Woker

    Besonders den Slogan mit „Mit uns verschwindet das Fragezeichen“ find ich super! Tolle Aktion! :o)

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