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Montag 8 Uhr, Berufsschule Würzburg

Zwanzig Schueler sollten sich eigentlich im Klassenzimmer befinden. Bis jetzt sind vielleicht Zehn anwesend. Die anderen stecken noch auf der A3, der A7 oder im Zug fest. Tauberbischofsheim, Forchheim, Aschaffenburg, Schweinfurt, Kitzingen, .. von ueberall her stroemen die eifrigen Schuelerlein. Zwei Stunden Anfahrt kommen schon haeufiger vor. Viele wohnen fuer die Blockschulzeit auch im Heim der Schule.

Meist finden sich dann aber doch all die angehenden Mediengestalter ein, wissbegierig ohne Ende wie sie nun einmal sind. Ihren Wissensdurst koennen sie in Faechern wie Fachunterricht (Medienproduktion, Betriebsorganisation), Deutsch, Englisch und Sozialkunde zu genuege stillen. Faecher wie Religion, Sport, Videoproduktion und die beliebten Wahlfaecher stehen zusaetzlich noch auf dem Stundenplan.

Wir befinden uns im zweiten Lehrjahr. Es gibt zwei elfte Klassen. Eine reine Printklasse. Und eben meine Klasse. Diese Klasse „beherbergt“ auch sieben Non-Printler. Wir sind somit eine Minderheit. Stofftechnisch wurde uns in den bis jetzt 1,5 Jahren auch noch nichts Konkretes fuer die Non-Print Ausbildung beigebracht. Allgemeines Mediengestalterwissen wie Farbraeume, Gestaltungsgrundsaetze, etc mal ausgenommen. Da im Maerz die Zwischenpruefung ansteht, ist die Stimmung deswegen leicht gedrueckt. Keiner weiss, was genau auf ihn zukommt. Was muessen wir alles wissen? Was wird in der Praxis verlangt? Unsere Lehrer lassen uns bis jetzt noch im Dunkeln tappen und vertroesten uns auf den naechsten Block. Bis dahin sollten dann auch die Themen vom Zentralen Fachausschuss bekannt gegeben worden sein. Ich hoffe es! ;)

Dieser Beitrag wurde von unserer Gastautorin Ann-Kathrin Hartmann geschrieben.


Kategorie: Bildung
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4 Kommentare zu “ Berufsschule – Lust oder Frust? ”

  1. sauerklee

    da hoffe ich, dass ihr mehr glück habt, als wir in pößneck (thüringen). schulisch gesehen haben wir non-printler bis jetzt – kurz vor der abschlussprüfung – noch annähernd bis gar nichts aus unserem bereich gehört.

    es ist auch ziemlich wahrscheinlich, dass in der praktischen prüfung bei einer möglicherweise zu erstellenden website weit weniger von interesse ist, ob sie funktioniert (code) als das sie für den prüfer (meist aus dem print-bereich) hübsch aussieht. dementsprechend empfahl mir auch ein lehrer, so wenig zeit wie nötig mit dem coden zu vergeuden.

    in diesem sinne :)

    mfg, klee

  2. Daniel

    hey anka, die „Eine reine Printklasse“ ist aber auch gar keine reine printklasse :P

  3. Jan Kretschmer

    Das war bei uns sehr ähnlich. Alle Lehrer hatten einen Print-Hintergrund – von nichts kommt und kam nichts „Non-Printiges“. Das wird bestimmt auch noch etwas dauern, bis unsere Generation großflächig Berufsschullehrer stellt :(

  4. Tanja

    also bei uns in Kalsruhe haben sie die Print und NonPrint Azubi getrennt. eine klasse print, eine nonprint, aber auch nur weil wir zu viele schüler waren für eine klasse.
    vielleicht haben die mehr glück bei uns und lernen was.

    gruß vom printbereich

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