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Manuel Jedamzik

<img src='http://www.mediengestalter-blog.de/wp-content/upload/manuel_jedamzik.jpg' alt='Manuel Jedamzik' /> <p>Manuel wohnt in einem beschaulichen Dörfchen in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber. Er ist gelernter Mediengestalter und selbstständig. </p> <h2>Mitgliedschaften</h2> <p>? <a href="https://www.openbc.com/hp/Manuel_Jedamzik/">OpenBC</a></p> <p>? <a href="http://www.mediengestalter.info">Mediengestalter-Forum</a></p> <h2>Links</h2> <p>? <a href="http://www.wo-pro.de/">wo-pro Werbung</a>

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Für viele ist es eine schöne Vorstellung. Sich von niemandem etwas sagen lassen müssen, selbst entscheiden, wann man arbeitet und für wen. Das klingt nach schon fast paradiesischen Zuständen.

Das die Realität der meisten Selbstständigen anders aussieht wird einem spätestens dann klar, wenn man selbst den Schritt in die Selbstständigkeit wagt. Im Idealfall muss man sich um die freie Zeiteinteilung dann keine Sorgen mehr machen. Man steht morgens um 7 auf und arbeitet bis Abends um 10 durch. Aber bis es soweit ist, ist viel Vorbereitung und Planung nötig.

Powerbook Ganz am Anfang steht die Geschäftsidee.
Die Gretchenfrage überhaupt: Wie will ich mein Geld verdienen? Die Möglichkeiten in der Medienbranche sind vielfältig. Spezialisiert man sich auf eine bestimmte Nische oder versucht man „alles“ anzubieten? Oft wächst man auch in die Selbstständigkeit hinein. Viele angehende Mediengestalter erledigen Aufträge für Freunde, Bekannte oder Verwandte um sich neben der Ausbildung etwas dazu zu verdienen. So kann man hier seine ersten Erfahrungen sammeln und man knüpft wertvolle Kontakte, die einem später die ersten „richtigen“ Kunden bescheren.

Kunden – das ist überhaupt das Wichtigste beim Selbstständig sein. Ohne Kunden kein Geld. Und ohne Geld nix zu beißen. Oft scheitern viele Selbstständige aber genau an diesem Punkt. Denn um als Unternehmer erfolgreich zu sein, muss man nicht nur fachliche Kompetenz beweisen, sondern auch kaufmännisches Geschick, ein wenig Marketingwissen und vor allem sollte man mit Menschen umgehen können. Nicht jeder Mediengestalter ist auch ein guter Verkäufer. Aber um wirtschaftlichen Erfolg zu haben, braucht man beides. Eventuell sollte man auch in Erwägung ziehen, einen Partner mit ins Boot zu holen.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, vor Beginn der Selbstständigkeit einen sog. Businessplan zu erstellen. Hier werden alle Ausgaben und zu erwartenden Einnahmen aufgeschlüsselt. Man bekommt dann schnell einen Überblick, welche Kosten so alles auf einen zukommen. Als Selbstständiger ist man nämlich für alles alleine verantwortlich. Das heißt, man muss sich selbst versichern, für das Alter vorsorgen, Miete zahlen usw. Da können schnell mal 1000 – 2000 Euro an Fixkosten zusammen kommen, die erst einmal verdient sein wollen. Natürlich will Vater Staat auch noch seinen Anteil. Aus diesem Grund muss ein Selbstständiger auch ein vielfaches eines Angestellten verdienen um unterm Strich in etwa das selbe Geld zur Verfügung zu haben.

Im Einzelnen gibt es noch eine Menge zu beachten und zu lernen, wenn man sich selbstständig machen will. Es bietet sich grundsätzlich an, die Angebote von Existenzgründerkursen wahr zu nehmen. Jede größere Stadt bietet solche Kurse an. Oft sind diese auch kostenlos. Bei den zuständigen IHK-Stellen bekommt man weitere Informationen. Wer trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten den Weg in die Selbstständigkeit wagt, wird es wohl sein Leben lang bleiben wollen. Denn trotz aller Unsicherheiten und Sorgen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt , arbeitet man ja doch für sich selbst. Und das ist für viele mehr wert, als jeden Monat sein Gehalt überwiesen zu bekommen.

Bildquelle: www.photocase.de

5 Kommentare zu “ Sein eigener Chef sein? ”

  1. Ralf

    Ja, der Schritt in die Selbständigkeit sollte wirklich gut überlegt sein. Es ist einfach mehr (vieeel mehr), als ein paar Flyer oder Webseiten für Freunde und Bekannte machen. Die effektive Arbeit als Gestalter ist in manchen Zeiten nicht sehr hoch. Da geht es dann mehr um Bürokratie, Finanzen und Akquise.
    Und was nicht unterschätzt werden soll: man soll mit dem Gefühl leben können, dass man keine wirtschaftliche Sicherheit mehr hat. Man lebt von Projekt zu Projekt und hofft immer, dass es nächsten Monat weitergeht. Auch wenn es im Moment gut läuft, heißt das nicht, dass es in einem halben Jahr immer noch so weitergeht. Aber daran kann man sich auch gewöhnen! ;-)

    Die Existenzgründerseminare der IHK kann ich nur empfehlen. Auch wenn man einige der Inhalte schon kennt, so ist es doch interessant, mal geballt gesagt zu bekommen, was auf einen zukommt.

    Und ja: einen Weg zurück aus der Selbstständigkeit gibt es nicht wirklich. Die Freiheit im Kopf ist unbezahlbar – und auch die einzige Freiheit, die man da hat! ;-)

  2. Martina

    Das Problem der Selbständigkeit ist, und das sollte man nicht unterschätzen, die Kundenaquise. Während man an einem Kundenprojekt arbeitet, muss man sich schon direkt um die Folgeaufträge bzw. Neukundenaufträge kümmern. Das bedeutet Zeit und Zeit und Kraft. Viele unterschätzen diesen Punkt und vergessen bei ihrer ganzen Planung, dss selbst diese Zeitaufwendungen bares Geld sind. Wenn 25% der Neukundengespräche zu einem Folgegespräch führen und von diesen 25% dann ein oder zwei Neuaufträge zustande kommen, dann war es gut. Aber die Zeit bis dahin zu überbrücken, zu der kaum oder schlimmstenfalls gar kein Geld rein kommt, – das ist hart.

    Nicht jeder der Neugründer und Selbständigmacher hat DIE Geschäftsidee, auf die alle schon gewartet hatten – und hier liegt oftmals die Crux.

    Der Weg in die Selbständigkeit ist hart und mit massig Stolpersteinen übersät. Hat man es aber dann geschaft, dann ist Selbständigkeit das Beste, was es gibt!

  3. Luca Bonvento

    Hallo an alle!

    Ich bin an der suche vom einen guten Businessplan für Mediengestalter.
    Kann mir da bitte eine Helfen?

    MfG
    Luca Bonvento

  4. Internetsucht - Geständnisse eines Webmasters

    […] Okay – das ist mit Sicherheit auch der Traum der meisten Surfer … einfach zuhause sitzen, Webseiten basteln, keine festen Arbeitszeiten zu haben, krisensicher Geld zu verdienen und vor allem: sein eigener Chef zu sein. Klar macht das Spaß und ich genieße es jede Sekunde! Und klar hat das auch Nachteile – insbesondere für ehrgeizige Menschen … denn man macht dann halt noch die ein oder andere Webseite mehr, kümmert sich noch mehr um Inhalte, arbeitet für Kunden, gibt Schulungen usw. und hat daher weniger Freizeit zur Verfügung. […]

  5. Marie

    Internetsucht ist relativ, allerdings gebe ich zu, dass man schon ein gut kalkuliertes Zeitmanagement erstellen muss und seine Prinzipien absolut einhalten muss! Denn sonst bleibt man in Netz leicht hängen ;-) LG Marie

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