26. November 2012 | geschrieben von
Quelle: Screenshot von www.babywalz.de
am 23.11.2012 um 16:59 Uhr

Am Donnerstag bekam ich einen Newsletter von „baby walz“, einem renommierten Anbieter für Baby-Sachen aller Art und nach einem kurzen Dialog auf Twitter mit einer andere Schwangeren hatte das dringende Bedürfnis, denen folgendes zu schreiben:

„Ich habe gerade Ihren Newsletter „★ 10% Sternenrabatt für Ihr Sternchen! ★“ mit dem Text „Sterne fallen nicht vom Himmel, sie werden geboren. Für die besonderen Momente mit Ihrem kleinen Schatz (…)“ erhalten.

Erst fand ich den Text nur kitschig, dann bin ich aber noch einmal über die Betreffzeile gestolpert. Der Ausdruck „Sternenkind“ sollte jemandem aus Ihrer Branche eigentlich ein Begriff sein, falls nicht, finden Sie unten die Definition bei Wikipedia. Auch wenn Ihre Formulierung abweichend ist, ist die Assoziation sehr schnell da.

Ich bin selbst nicht betroffen, finde diese Werbung allerdings höchst unpassend und unsensibel denjenigen gegenüber, die dieses Leid erfahren mussten.

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Kategorie: Netzfundstücke | 7 Kommentare »
1. Mai 2012 | geschrieben von

Werbeanzeigen von Westfalia mit sehr vielen Störeren

„Störer“ nennt man Teile einer Werbeanzeige, die auf ein besonderes Feature des Produkts aufmerksam machen sollen. Sie heißen deswegen so, weil sie sich von der gefälligen Gestaltung der Anzeige abheben, und durch den Betrachter durch ihre Form, Farbe oder Position als störend empfunden werden und so die Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Westfalia hat in dieser Anzeige in der ADAC Motorwelt April 2012 dieses Konzept auf die Spitze getrieben und eine Anzeige gestaltet, die eigentlich nur aus Störern besteht – dieses wilde Durcheinander sucht seinesgleichen.


Kategorie: Typographie | 4 Kommentare »
27. April 2012 | geschrieben von

Aktuell werben die kleine Autos des Pizza-Bringdienstes Joey’s Pizza mit Mitarbeiter-Testimonials. Ein Motiv ist mir dabei besonders aufgefallen:

Werbe-Motiv „Bei Qualität habe ich den Durchblick“ von Joey's Pizza

Es ist schon eine große Kunst, als Werbeagentur seinem Kunden so ein Kuckucksei ins Nest zu legen… Die Tatsache, dass man bekanntermaßen durch Tomaten nicht hindurchsehen kann und dass der Spruch „Der hat Tomaten auf den Augen“ jemanden bezeichnet, der offensichtlich essentielles nicht wahrnehmen kann, macht diese Motive zum einem doppelten Knaller – oder eben Facialpalmierung, je nach dem, welche Perspektive man wählt.


Kategorie: Sehenswert | 5 Kommentare »
5. April 2012 | geschrieben von

Die nächste Ausgabe von „Der Spiegel“ wird es in 14 verschiedenen Versionen geben: „Was ist Heimat? – „Spiegel“ erscheint mit 14 verschiedenen Titelbildern“ auf DWDL.de. Der Innenteil bleibt gleich, das Cover wird dagegen variiert. Die Coverfotos zum Thema „Was ist Heimat“ sind „eine subjektive Mischung von Motiven, die den individuell geprägten Heimatbegriff widerspiegeln“. Das sehe ich auch so. Hier kann man sich alle 14 Motive ansehen und auch herunterladen.

Die Idee ist spitze. Und sehr schöne Fotos haben die ausgesucht, das kann man nicht anders sagen. Bis auf die für Bayern und die Schweiz, die sind ein bisschen seltsam und passen so gar nicht zu den anderen tollen Landschaftsaufnahmen. Finde ich zumindest. Und ich erkenne mich in keinem der Motive wieder. Das stört mich. „Heimat“ ist natürlich eine sehr subjektive Angelegenheit, bei der man es kaum einem recht machen kann, aber ich fühle mich repräsentiert.

Wie geht es euch dabei? Erkennt ihr euch wieder? Findet ihr, der Spiegel hat das schwierige Thema gut gelöst? Oder hättet ihr bessere Ideen gehabt?


Kategorie: Allgemein, Fotografie, Netzfundstücke, Print | Kommentar schreiben »
26. März 2012 | geschrieben von

Ich find’s lustig – und ihr auch, ich kenne euch doch! ;)

Tipp: Beim Klick aufs Bild wird’s größer!

Quelle: Tja, was soll ich sagen? Ich hab’s grad bei facebook gesehen, das gibt’s zigfach. Gebt mal bei der Google-Bildersuche „comma comma comma comma chameleon“ ein. Da gibt es auch noch diverse schicke Varianten in anspruchsvollerem Layout.


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